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Claus Hintennach

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Doppeljubiläum in Denkendorf: Die Handball-Abteilung des TSV feiert ihr 100-jähriges Bestehen und 25 Jahre „Hot Summer Nights“. Was macht den Erfolg des Vereins aus?

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, heißt es. Die Denkendorfer kommen in diesem Sommer aber schier nicht aus dem Feiern heraus. Die Handball-Abteilung des örtlichen TSV besteht heuer seit runden 100 Jahren. Außerdem gehen auch die „Hot Summer Nights“, die beliebte Veranstaltungsreihe der Sporttruppe, auf ein Jubiläum zu. Zum 25. Mal bereits werden in diesem Jahr „zwei Tage Party unterm Sternenhimmel“ zelebriert, so das Motto.
Während an diesem Abend in der Sporthalle die Nachwuchsteams beim Training schwitzen, denkt Thomas Ziegler schon wieder nach, was noch alles für die „Hot Summer Nights“ zu planen ist. Der 62-Jährige ist in Denkendorf ein Handball-Urgestein. Zwölf Jahre lang war er der Abteilungsleiter, außerdem laufen bei ihm die Fäden für die Partyreihe zusammen. An die Anfänge kann er sich noch gut erinnern. Eine Schnapsidee sei das Premierenfest gewesen. Man habe seinerzeit nach einem Weg gesucht, Geld für den Verein zu verdienen. „Wir haben uns damals überlegt, Turniere macht jeder Verein.“
Die Idee zur großen Fete war geboren. „Mit einer kleinen selbstgezimmerten Bühne, so hat das damals angefangen“, erzählt Thomas Ziegler, mittlerweile – 24 Ausgaben später – ist alles professionalisiert. Und sehr erfolgreich. Zu den heißen Sommernächten kommen stets um die 3000 Fans aus Denkendorf, aber auch aus der Region. Mathias Fritz (35), der aktuelle Abteilungsleiter, spricht vom „definitiv größten Fest“ in der Gemeinde: „Hier im Ort ist das schon ein Ding.“

Von den Promis ist man weggekommen
Das liegt sicherlich an der Historie. Im Laufe der Jahre waren viele bekannte Künstler da. „Karat“, die „Puhdys“, Patrick Lindner, Wolfgang Ambros oder DJ Robin zählt Thomas Ziegler auf. Von den Promis ist man allerdings weggekommen. „Das kannst du nicht mehr bezahlen“, sagt er über die Gagen, das finanzielle Risiko sei zu hoch. Man setzt lieber auf etablierte Festzelt-Partybands. Für Stimmung sorgen die allemal, und auch schon in puncto Organisation der „Hot Summer Nights“ stimmt die Atmosphäre. Aus den Reihen des Vereins sind etwa 200 Personen im Arbeitsdienst. Aufbauen, abbauen, die Cocktailbar schmeißen oder das Gelände reinigen: Es gibt viel zu tun – rein ehrenamtlich. „Es geht um Einnahmen, da sind alle gefragt“, sagt Thomas Ziegler. Jeder sei mit Spaß dabei. Mathias Fritz stellt klar: „Ich glaube, dass die Gemeinschaft hier eine Rolle spielt.“
Der Hauptverein, der TSV Denkendorf, besteht seit bald 130 Jahren. Die Handballer bilden mit gut und gerne 430 Mitgliedern die viertgrößte der neun Abteilungen. Sie wächst deutlich. Das liegt daran, dass auch Denkendorf größer wird, aber nicht nur. „Wir machen viele Aktionen in Schulen“, betont Thomas Ziegler, am Sommerferienprogramm beteilige man sich ebenso. Die zwei Sporthallen, die die Abteilung zur Verfügung hat, platzen mittlerweile aus allen Nähten.
Den Kreis Esslingen kann man getrost als Handball-Hochburg bezeichnen. Denkendorf mischt gut mit. Die Männer 1 spielen in der Verbandsliga, die Männer 2 sind in die Bezirksliga aufgestiegen. Die Alten Herren wiederum sind dieses Jahr Bezirksmeister geworden. Und die Frauen 1 mischen nach ihrem Aufstieg gar in der Württembergliga mit, die Frauen 2 werfen in der Bezirksliga Tore. Laut Mathias Fritz können es bei Derbys schon mal 700 Gäste sein, die die Spiele verfolgen.
Mattis Riehs (20) ist vor einem Jahr aus der Jugend zu den Aktiven gestoßen. Seit dem Kindesalter ist er dem Verein und dem Sport verbunden. Er lobt vor allem die Gemeinschaft, auch auf den Zuschauerrängen. Thomas Ziegler sagt, diese Kameradschaft sei über Jahrzehnte gewachsen. An diesem Gefühl wollen die Handballer im Jubiläumsjahr auch andere teilhaben lassen. Im Herbst ist eine große Spendengala zugunsten der DKMS geplant.

Wann wird wo gefeiert?
Feier:
Die Denkendorfer Handballer sind in bester Partylaune. Das 100-Jahr-Jubiläum ihrer Abteilung innerhalb des örtlichen TSV haben sie Ende Juni auf dem Sonnenhof am Ortsrand von Denkendorf zelebriert.
Konzert: Mitte Juli finden dann die 25. „Hot Summer Nights“ auf dem Denkendorfer Festplatz statt. Auf dem Programm stehen wieder Live-Musik und Bewirtung. Der Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr. Am Freitag, 12. Juli, spielt ab 20.30 Uhr die Stuttgarter Partyband V.I.P.’s, tags drauf (13. Juli) ist das „Hofbräu-Regiment“ dran. Tickets gibt es im Vorverkauf zum Preis von 13 Euro, entweder online oder bei Nahkauf Huber in Denkendorf. (car)

Eigentlich war eine Sanierung geplant. Doch jetzt zeigt sich, dass die Bausubstanz an dem Gebäude in Altbach so schlecht ist, dass ein Abriss naheliegt.

Entschieden ist noch nichts. Doch angesichts der maroden Bausubstanz des Alten Schulhauses in Altbach scheinen der Abriss und ein Neubau eine sinnvolle Alternative zur bisher geplanten Sanierung zu sein. Dann würden die Gesamtkosten des Projekts jedoch auf mehr als sieben Millionen Euro steigen. Der Gemeinderat hat kürzlich darüber beraten, wie angesichts der neuen Erkenntnisse weiter vorgegangen werden soll. Bürgermeister Martin Funk sprach von einer „Misere“.
Eigentlich sollte das Gebäude erhalten werden. Zwei Ziele wurden damit verfolgt. Zum einen lag das ortsbildprägende Haus vielen Menschen am Herzen. Gleichzeitig war die Hoffnung, eine Sanierung günstiger als einen Neubau stemmen zu können. Dass diese Ziele noch erreicht werden, scheint nun aber zweifelhaft.
Der Bauleiter Uwe Schöttle bezeichnete die Bausubstanz als „marode und kaputt“. Er bezweifelt, dass eine bauliche Ertüchtigung überhaupt noch in einem sinnvollen Rahmen möglich ist. An vielen Stellen seien die Schäden so offensichtlich, dass es keiner genaueren Untersuchung mehr bedarf. Ein Problem ist, dass das Haus aufgrund vieler Umbau- und Ergänzungsarbeiten über die Jahre an Stabilität verloren hat. Falls trotzdem an einer Sanierung festgehalten werden soll, würde diese deutlich teurer als bisher angenommen werden.
Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021 fand ohne eine Untersuchung der Bausubstanz statt, wie die Projektleiterin Eva Atkinson vom beauftragten Architekturbüro Buerohauser erklärte. Anlass für die genauere Untersuchung der Bausubstanz waren zunächst die Decken, deren Zustand schon früh eine umfangreiche Erneuerung angezeigt hatten. Eine Verstärkung der Decken machte die Untersuchung der Mauern und des Fundaments notwendig – mit dem beschriebenen Ergebnis.
Buerohauser hat dem Gemeinderat drei mögliche Varianten für das weitere Vorgehen vorgeschlagen. Die Variante eins beinhaltet eine Betonsanierung, die zwischen 950 000 und 1,1 Millionen Euro kosten würde. Das Problem dabei wäre allerdings, dass trotz der hohen Kosten viel der alten Bausubstanz übrig bleiben würde. Bei der Variante zwei würde das Gebäude zu einem Teil zurückgebaut. Mit 550 000 bis 900 000 Euro wäre dies die günstigste Variante. Auch bei dieser Variante würde viel vom bisherigen Gebäude bestehen bleiben – mit dem Risiko, dass während der Bauarbeiten weitere Überraschungen im Bestand auftauchen.

Gut planbar, komplett neu
Als dritte Variante schlug das Büro einen Abriss und anschließenden Neubau mit dem bereits beschlossenen Raumprogramm vor. Dies wäre zwar mit Mehrkosten von 1,1 bis 1,3 Millionen Euro die teuerste Variante. Sie hätte aber den Vorteil, dass sie gut planbar wäre. Außerdem hätte die Gemeinde damit ein komplett neues Gebäude. Angesichts der bisher geplanten Investition von 6,5 Millionen Euro (Stand September 2023) würde der Neubau eine Kostensteigerung von sechs bis acht Prozent bedeuten, so Buerohauser. Die gute Nachricht sei, dass unabhängig von der Wahl der Variante noch nicht viel Geld verloren sei, betonte Nico Dürr von dem Architekturbüro. Ferner liege man derzeit angesichts günstiger Entwicklungen in der Baubranche aktuell rund eine halbe Million Euro unter der bisherigen Kostenrechnung.
Die Stimmung unter den Gemeinderäten hat diese Nachricht allerdings kaum verbessert. „Es wird auf die Variante drei hinauslaufen“, sagte schließlich Peter Schnirzer (Unabhängige Wählervereinigung). Die beiden anderen Varianten brächten nur eine geringfügige Kostenersparnis bei hohem Risiko. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Euchenhofer sprach sich ebenfalls für einen Neubau aus, möchte aber noch geklärt wissen, was die rechtlichen Folgen wären. Die Frage ist, ob der Gemeinde Schadenersatzforderungen für bereits vergebene Aufträge drohen.
Die SPD beantragte eine Vertagung des Tagesordnungspunktes, sodass der neue Gemeinderat über die Angelegenheit entscheidet. Der Antrag fand zwar keine Mehrheit. Beschlossen wurde – abgesehen vom Wechsel des Fachplanungsbüros – während der Sitzung trotzdem noch nicht, wie es weitergehen soll. Die Tendenz aus der Diskussion für die Planung eines Neubaus konnte Buerohauser aber mit nach Hause nehmen.

Eisenbetondecken galten einst als moderne Bauweise
Zeit:
Unabhängig davon, für welche Variante sich der Gemeinderat entscheidet, wird das neue Kinderhaus erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 fertig sein. Ursprünglich sollte das Kinderhaus bereits im Sommer 2025 in Betrieb genommen werden.
Betreuung: Eine offene Frage ist, wie mit den geplanten und nun erst später zur Verfügung stehenden Kinderbetreuungsplätzen umgegangen wird. Die zuständige Rathausmitarbeiterin Martina Grasser erklärte, dass es verschiedene Möglichkeiten gebe. So könne beispielsweise eine weitere Gruppe im Waldkindergarten aufgemacht werden. Auch eine Überbelegung von Gruppen wäre denkbar. „Aber optimal ist das nicht“, betonte Grasser.
Geschichte: Mit dem Bau des heute „Alten“ Schulhauses wurde im Winter 1913/1914 begonnen. Die Einweihung fand im Januar 1914 statt, wie es im Geschichtsbuch „Altbach“ von Friedrich und Gerhard Krapf heißt. Das Haus sei damals mit der neuesten Bautechnik erstellt worden, zu denen auch die nun so problematischen Eisenbetondecken gehörten.  (bra)

Vom 5. bis 7. Juli findet in Esslingen das Schwörfest – einst Bürgerfest – statt. Es beginnt mit der traditionellen Zeremonie im Schwörhof.

Für viele Esslingerinnen und Esslinger ist es der Höhepunkt im Veranstaltungskalender: Das Schwörfest, das am ersten Juli-Wochenende in der Innenstadt zum Schwätzen, Schlemmen und Feiern einlädt. Auch in diesem Jahr lockt es wieder mit einem facettenreichen Programm, kulinarischen Genüssen und herzlichen Begegnungen. Am Sonntag wird es zudem sportlich, wenn der Eßlinger Zeitung Lauf gestartet wird.
Vom 5. bis 7. Juli feiert die Stadt das Schwörfest, das auch schon einmal Bürgerfest hieß, aber im vergangenen Jahr umbenannt wurde. Das Festwochenende in der Innenstadt bedeutet natürlich auch Verkehrseinschränkungen. Die Vorbereitungen laufen indes überall auf Hochtouren.

Fregattenkapitän hält Schwörrede
Start ist mit der Schwörzeremonie am Freitag, um 16 Uhr, im Schwörhof. Wenn das Wetter nicht mitmacht, werden Gemeinderat und Oberbürgermeister im Neuen Blarer am Blarerplatz darauf verpflichtet, sich stets zum Wohle der Stadt einzusetzen. Dieser Schwur geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und wird nur in wenigen Städten Deutschlands, etwa in Ulm und Reutlingen, abgelegt. Er hat keine juristische Bedeutung, gilt aber als wichtiges Symbol der Verbundenheit zwischen Gemeinderat, Stadtverwaltung, Oberbürgermeister sowie Bürgerinnen und Bürgern.
Die Schwörrede hält in diesem Jahr Fregattenkapitän Tilmann von der Lühe von der Fregatte Baden-Württemberg, der über die Bedeutung der Marine für Land und Ländle spricht. Darüber hinaus gibt es eine Talkrunde über aktuelle geopolitische Herausforderungen und eine Sprechkunstperformance zum Schwörfest von Philipp Falser.

Konzerte und Flohmärkte
Im Anschluss an die Schwörzeremonie startet das Festprogramm der Esslinger Vereine und Gruppen, die auf verschiedenen Bühnen und an ihren Ständen für Unterhaltung sorgen und internationale Spezialitäten zu essen anbieten. Dazu gibt es eine Reihe von Konzerten und Flohmärkte. Das Rathaus lädt zu einem Tag der offenen Tür, die Städtischen Museen können bei freiem Eintritt besucht werden.
Auf der Maille liegt die „Kulturarche“ vor Anker. Auf der mobilen Bühne soll ein teilhabeorientiertes Programm für alle Generationen mitten im Grünen präsentiert werden. Hier gibt es zum Beispiel einen Batik-Workshop, eine Drag-Show, interkulturelles Theater, Konzerte, Figurentheater und dazu erfrischende Getränke vom Kommunalen Kino.
Bei verschiedenen Führungen rund um die Schwörtradition, etwa durch das Alte Rathaus oder das Reichsstädtische Rathaus, stehen Partizipation und Demokratie im Mittelpunkt. Der Tag des offenen Rathauses am Samstag erlaubt Einblick in die Verwaltung. Die vier Bürgermeister laden zum „Meet & Greet“ in ihren Büros ein. Wer möchte, kann sich auf dem Rathaus-Balkon fotografieren lassen, die Feuerwehr kennenlernen oder einen Blick ins Goldene Buch werfen.
Am Samstagabend gibt es Live-Musik auf den verschiedenen Bühnen. Am Rathausplatz präsentieren die Krimiwerke und das Kunstdruck-Central-Theater einen Impro-Krimi, bei dem das Publikum Regie führt. Später tritt die Berliner Elektropop-Künstlerin Lin auf. Von 22 Uhr an steigt im Kulturzentrum Dieselstraße eine Aftershow-Party.
Ein Massenevent am Sonntagmorgen ist der 24. Eßlinger Zeitung Lauf um den Sport-Flöss-Pokal. Um 9 Uhr wird der erste Bambinilauf gestartet, es folgen drei Schülerläufe (ab 9.45 Uhr) und der Hauptlauf. Der wird um 11 Uhr gestartet und führt über vier Runden und insgesamt zehn Kilometer durch die Altstadt.
Das alles hat Auswirkungen auf den Verkehr. Von Freitag, 5. Juli, bis Sonntag, 7. Juli, ist die Esslinger Altstadt innerhalb des Altstadtrings autofreie Zone. Der Wochenmarkt wird zum Schwörfest-Samstag in die Bahnhofstraße verlegt. Das Parkhaus an der Agnespromenade bei der Polizei kann am Samstag und Sonntag angefahren werden – aber die Aussichten, einen Platz zu finden, sind nicht besonders rosig, weil der Andrang groß ist. Aufgrund der außergewöhnlichen Situation rät die Stadt Esslingen, zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Schwörfest zu kommen. (jmf/dan)

Info: Das Festprogramm und Informationen sind zu finden auf www.esslingen.de/schwoerfest

Beim Motocross in Aichwald, das am ersten Juli-Wochenende zum 62. Mal stattfinden wird, sind fünf Klassen am Start. Auch die schnellen Frauen des Ladies Cups mischen wieder mit. Höhepunkt sind die DM-Open-Läufe. Zahlreiche Gaststarter haben ihr Kommen angekündigt, an deren Spitze Max Nagl.

Am ersten Juli-Wochenende findet die 62. Auflage des Motocross in Aichwald statt. Die Rennen werden am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juli, wieder in fünf Klassen ausgefahren. Allerdings gibt es ein kleines Upgrade: Auch die Jüngsten in der 65-Kubikzentimeter-Klasse kämpfen dieses Mal um DM-Punkte. Höhepunkte sind die Läufe zu den DM Open. Aber auch bei den Junioren der 250-Kubikzentimeter-Klasse, den Jugendklassen der 125er und der 65er sowie beim Ladies Cup sind spannende Rennen zu erwarten. Und gefeiert wird schon vor dem Rennauftakt: Die Partys stehen am Freitag- und am Samstagabend (5. und 6. Juli) an.
Bei den DM Open haben auch starke Gaststarter ihr Kommen angekündigt, darunter Max Nagl, Max Spies, Tom Koch und Henry Jacobi. Die vier stehen im vorläufigen Kader für die Mannschaftsweltmeisterschaft und damit dem Event, das weltweit am meisten Beachtung in der Cross-Szene findet. Noch im Kader: Superstar Ken Roczen und Simon Längenfelder. Aus diesen sechs Fahrern werden am Ende der Saison drei ausgewählt, die die deutschen Farben im südenglischen Matterley Basin vertreten werden.

Ex-Weltmeister ist am Start
Max Nagl, Clubfahrer des veranstaltenden MSC Aichwald, ist mittlerweile 36 Jahre alt. Nach wie vor gehört er aber zu den Top-Favoriten, wenn es um den Tagessieg auf der Strecke „In den Horben“ geht. Auf dem Schurwald wird er bei den DM Open auf weitere schnelle Gaststarter treffen. Allen voran sein Teamkollege, der Franzose Jordi Tixier, Ex-Weltmeister der MX2-Klasse. Und eben Tom Koch, Maximilian Spies und Henry Jacobi. Kochs älterer Bruder Tim ist amtierender Meister in der Open-Klasse. Nach einem sturzbedingten Ausfall im sächsischen Lugau belegt er in der Zwischenwertung aber lediglich Rang fünf. Die Meisterschaft führt der erst 19-jährige Noah Ludwig an, vor Lukas Platt und Boris Maillard.

Papenmeier fährt wieder vorne weg
Wieder am Start in Aichwald sind die schnellen Frauen im DMV-MX-Ladies-Cup, sie tragen als einzige Klasse jeweils einen Wertungslauf am Samstag sowie am Sonntag aus. Larissa Papenmeier gehört seit mehr als 15 Jahren zur Weltspitze, sie war schon 2009 Vizeweltmeisterin und mehrfach Dritte der WM. Neben ihrem Job im Betrieb ihres Bruders führt sie ein eigenes Rennteam und kümmert sich noch um die Organisation des Ladies Cups. In der vergangenen Saison hat sie die Serie zum zehnten Mal gewonnen. Auch in diesem Jahr siegte Papenmeier wieder in allen Ladies-Cup-Läufen. Fiona Hoppe und Alicia Reitze kommen ihr am nächsten.
Bei den Junioren der 250er-Klasse nimmt Peter König einen erneuten Anlauf auf den Titel, nachdem er in der vergangenen Saison verletzungsbedingt zurückgeworfen worden war. Allerdings geht es an der Spitze der Gesamtwertung noch sehr eng zu. Als Königs härteste Widersacher haben sich bislang Constantin Piller und Leon Rudolph herauskristallisiert. Piller könnte seiner Sammlung einen dritten Meistertitel hinzufügen, nachdem er in den Jugendklassen schon zwei eingefahren hat.
Bei den 13- bis 17-jährigen Jugendlichen der Achtelliter-Klasse, die ausschließlich auf Zweitaktmaschinen antreten, führt vor Aichwald Paul Neunzling – mit fast 50 Punkten Vorsprung. Dahinter ist ein Vierkampf um den zweiten Platz entbrannt, mittendrin der Pfullinger Tom Militzer. An der Spitze der 65-Kubikzentimeter-Klasse hat sich Felix Siegl etwas abgesetzt, auf Rang zwei folgt Jesko Loberenz.

Termine, Party, Preise
Start:
Am Samstag werden neben Training und Qualifikation (ab 8.30 Uhr) von 13 Uhr an Wertungsläufe der 125er-Jugendklasse, der Junioren (250) und ein Lauf des Ladies Cups ausgefahren. Am Sonntag (Training ab 8.30 Uhr) folgt als erster Wertungslauf ab 13 Uhr der
zweite Durchgang der Ladies, danach kommen die 65er-Nachwuchsklasse und die DM Open, der Höhepunkt des Wochenendes.
Party: Auch beim diesjährigen Aichwalder Motocross wird es ein Festzelt geben. An den Abenden sorgen dort die beiden Coverbands „VIPs“ (Freitag) und das „Hofbräu-Regiment“ (Samstag) für Stimmung.
Preise: Die Eintrittspreise sind gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Am Samstag kostet der Eintritt ab einem Alter von zehn Jahren sieben Euro. Am Sonntag zahlen Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren sieben Euro, ab 15 Jahren kostet der Besuch auf dem Gelände „In den Horben“
18 Euro (Wochenendtickets gibt es für zwölf beziehungsweise für 20 Euro). Kinder im Alter unter zehn Jahren haben freien Eintritt. Der Eintritt zu den abendlichen Partys im Festzelt ist ebenfalls frei, wird aber erst ab einem Alter von 16 Jahren gewährt. (hin)


Noch in diesem Jahr will die Stadt Esslingen die Renaturierung im Bereich des Spielplatzes Kennenburger Park angehen und damit einen weiteren Abschnitt des Gewässers aus seinem Betonkorsett befreien. Das nützt auch der Sicherheit.

Jahrzehntelang war der Hainbach alles andere als ein Schmuckstück: Das kleine Gewässer, das aus den nördlichen Hanglagen in Richtung Neckartal fließt, war über weite Strecken in ein starres Betonkorsett gezwängt. Flora und Fauna fanden dort nicht die Bedingungen, die sie brauchen, um sich entfalten zu können. Die dringend benötigten Kaltluftströme fanden nicht ungehindert den Weg Richtung Innenstadt. Und auch in der Gefahrenkarte für Unwetterereignisse im Stadtgebiet Esslingen ist der Hainbach vermerkt. Doch in den vergangenen Jahren hat sich entlang des Hainbachs einiges zum Positiven verändert: Im Rathaus wurde ein Renaturierungsprojekt auf den Weg gebracht, das den Hainbach in mehreren Etappen fit machen soll. Den nächsten Schritt möchte die Stadt demnächst angehen.
Zuletzt war der Bach im Bereich von der Brücke an der Kennenburger Straße bis zum Spielplatz Goerdelerweg auf einer Länge von etwa 280 Metern aus seinem starren Bett aus Ufermauern befreit und in Mäandern neu angelegt worden. „Ziel war es, den Bach durch das Schaffen von unterschiedlichen Lebensräumen für Amphibien, Insekten, Fische und andere wassergebundene Lebewesen ökologisch aufzuwerten“, heißt es im Esslinger Rathaus. So hat das Gewässer mehr Platz gewonnen, Ufermauern wurden abgebrochen, stattdessen sind naturnahe, flache Uferbereiche angelegt worden. Vielfältige Lebensräume für die Tierwelt entstanden. Dank der geschaffenen Mäander wird die Fließgeschwindigkeit gebremst, nun lässt sich der Bach auch besser als solcher erleben.
Nun hat sich die Stadt das direkt anschließende Teilstück im Bereich des Kennenburger Parks vorgenommen. Ein Blick auf die aktuelle Situation zeigt den Handlungsbedarf: Noch ist der Hainbach dort durchgehend mit Mauern verbaut. Die Bachsohle liegt tief im Gelände, von guter Zugänglichkeit kann nicht die Rede sein. Mit der nun geplanten Revitalisierung sollen Auwaldbereiche und Hochstaudenflure entstehen, die ökologische Nischen innerhalb der Stadtnatur bilden und die Grundwasserneubildung fördern. Auch die Frischluftentstehung soll gefördert werden.
Die Zugänglichkeit des Gewässers soll verbessert werden – dank flacherer Böschungen sollen Kinder künftig dort spielen können, ein barrierefreier Zugang ist geplant. Und durch eine veränderte Gewässerstruktur kann sogenannter Retentionsraum entstehen, um die bachabwärts liegenden Bereiche entlang des Hainbachs bei Starkregen und Hochwasser zu entlasten. Die Stadt rechnet für diesen Abschnitt mit Gesamtkosten von rund 533 000 Euro und hofft auf eine 50-prozentige Förderung. Im Herbst sollen die Arbeiten beginnen.

Der Hainbach: Baustein in einem Stadtentwicklungskonzept
Idee: 
Der Esslinger Gemeinderat hat 2017 ein Stadtentwicklungskonzept für die Bachtäler auf den Weg gebracht. Ziel ist deren Vernetzung mit dem Neckartal – Aspekte wie Wegebeziehungen, Naherholung, Durchlüftung und Stadtklima sowie ökologische Potenziale haben die Stadtplaner dabei im Blick. Bei der Frischluftzufuhr ins Neckartal spielen die Bachtäler des Hainbachs und des Geiselbachs eine wichtige Rolle. Das Stadtentwicklungskonzept soll helfen, die Bachtäler als Kaltluftentstehungsgebiete und Luftleitbahnen zu stärken. Zudem hat man den Gewässer- und Hochwasserschutz im Blick.
Pilotprojekt: Ein wesentlicher Baustein im Konzept ist die naturnahe Umgestaltung des Hainbachtals. Die hat der Gemeinderat 2017 auf die Dauer von 20 Jahren angelegt und für dieses Pilotprojekt insgesamt 9,3 Millionen Euro angesetzt. Im Rathaus ging man bei der Grundsatzentscheidung von Zuschüssen in Höhe von bis zu 7,9 Millionen Euro aus. Den Erwerb von Flächen, die für die Renaturierung benötigt werden, hatte die Stadt schon lange vorher auf den Weg gebracht. (adi)

In Wernau hat ein Bürgerbeteiligungsprozess begonnen: Auf diese Weise soll ermittelt werden, ob die Stadt eine neue Sporthalle braucht, ob sie sich diese leisten kann und will und falls ja, wie diese ausgestaltet werden soll. Die Onlinebeteiligung hat bereits begonnen.

Der Weg zu einer neuen Sporthalle in Wernau ist ein Marathonlauf. Geredet wird über das Projekt schon seit vielen, vielen Jahren. Mehr aber auch nicht. Nun wird ein neuer Anlauf unternommen, für den jetzt der erste Schritt erfolgt ist. Damit die lange Strecke dieses Mal zum Ziel führt, hat sich die Stadt – um im Bild zu bleiben – einen qualifizierten Trainer geholt.
Die Servicestelle Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg hat für die nächsten Monate das Steuer übernommen, um den Gemeinderat letztlich zu einer Entscheidung zu befähigen, die dem breiten Willen der Bevölkerung bestmöglich entspricht. Und das Bild vom Trainer ist dabei sogar ziemlich treffend, denn die Servicestelle coacht das Verfahren nur, sammelt und filtert, bewertet aber nicht aus eigenen Stücken, versteht sich vielmehr als Handwerker. Die Leistung auf dem Platz müssen die handelnden Akteure bringen, wie etwa bei einem sogenannten Scoping, das vor Kurzem den Start markierte.
Dazu waren rund zwei Dutzend Vertreter der Stadt, der Ratsfraktionen sowie von Schulen und Vereinen zusammengekommen. Ihre Aufgabe: Eine Themenlandkarte zu ergänzen, die die Servicestelle nach den generellen Anforderungen, aber auch nach den Problemen, die der Sporthallenbau mit sich bringt, erstellt hat. Technische Optionen, Ausstattungsmöglichkeiten, die Gestaltung der zusätzlichen Infrastruktur, auch die Kostenfrage, die Belastungen für Anwohner sowie für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz waren darauf bereits vermerkt.

Andere relevante Themen mitdenken
Ulrich Arndt, der Leiter der Servicestelle Bürgerbeteiligung, machte gleich zu Beginn deutlich, „dass am Ende des Prozesses auch herauskommen kann, dass keine Sporthalle gebaut wird“. Deshalb müssten bei dieser Bürgerbeteiligung auch die anderen in Wernau relevanten Themen mitgedacht werden, appellierte er an die Anwesenden, nicht nur auf die eigenen Positionen, sondern auf die allgemeinen Bedürfnisse zu schauen.
Im Anschluss wurde viel miteinander geredet. Es ging dabei zum einen um die bei einem Sporthallenbau relevanten oder strittigen Punkte; und es gab zum anderen, wie am Ende der allgemeine Tenor war, viele sehr konkrete und nützliche Hinweise und Anmerkungen. Die Themenlandkarte wurde also nach und nach ergänzt und – worüber sich Arndt besonders freute – „das Verfahren wurde akzeptiert“. Es sei in den Köpfen der Beteiligten wohl angekommen, dass alle Positionen berücksichtigt werden müssten, dass eine solche Entscheidung mehr sei als ein Beschluss und dessen Finanzierung. „Es geht darum, was es zu gewinnen gibt, aber auch darum, wer etwas zu verlieren hat.“
Mit der bereits eröffneten Onlinebeteiligung erfolgt nun der nächste Schritt, wobei die Themenlandkarte nach und nach vervollständigt wird. Für ein Bürgerforum werden im Anschluss per Los Teilnehmende ermittelt, die in moderierten Sitzungen diskutieren. Die Zusammensetzung der Gruppe ist zwar nicht repräsentativ, berücksichtigt aber Alter, Geschlecht und Bildungsstand der Bevölkerung. „Diese sogenannten Zufallsbürger, das wissen wir aus der Erfahrung, sind meist sehr vernünftig und klug“, erklärte Arndt. Sie würden es schaffen, den Bedarf zu erkennen, eine Rangfolge festzulegen und eine Abwägung zu treffen. Am Ende, daran ließ der Servicestellenleiter keinen Zweifel aufkommen, liege die endgültige Entscheidung allerdings beim Gemeinderat. Dass sich dieser im Herbst erst am Anfang einer neuen Legislatur befindet, sei sicher ein Vorteil.

Wie geht es mit der Bürgerbeteiligung zur Sporthalle weiter?
Auftakt:
 Nach der Auftaktveranstaltung gibt es im nächsten Schritt eine Onlinebeteiligung für alle Interessierten. Dabei kann die im ersten Schritt erstellte Themenlandkarte, die sich als Entwurf versteht, entsprechend kommentiert werden. Die Anmerkungen liefern weiteren Input für das anschließende Bürgerforum. Der Link https://beteiligungsportal-bw.de/neubau-sporthalle-wernau ist seit 12. Juni für vier Wochen verfügbar.
Zufallsbürger: Für das Bürgerforum werden dann im Sommer einige Tausend Bürgerinnen und Bürger angeschrieben. Aus all denen, die sich zurückmelden, werden 30 bis 40 Männer und Frauen aus unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichem Bildungsabschluss ausgelost, die in moderierten Sitzungen diskutieren und Empfehlungen abgeben.
Übergabe: Im Herbst werden diese Empfehlungen öffentlich vorgestellt und an die politisch Verantwortlichen übergeben. Diese entscheiden dann, ob und in welcher Form in Wernau eine neue Sporthalle gebaut wird. (eas)

Stationen für Hundekotbeutel im Esslinger Stadtgebiet? Das hatte die Stadt bisher abgelehnt. Nach einer Demo von Hundebesitzern kam es zu einem Sinneswandel.

Die Stadt Esslingen ist nun doch auf den Hund gekommen – im positiven Sinn. Oberbürgermeister Matthias Klopfer hat sich nach Angaben seines Pressereferats dazu bereit erklärt, in einem Pilotprojekt zunächst versuchsweise Stationen für Hundekotbeutel an ausgewiesenen Standorten im Stadtgebiet aufzustellen. Bisher hatte die Verwaltung solche Stationen abgelehnt.
Die Entwicklung freut Julia Zimmermann. Die Hundehalterin hatte zusammen mit Sandra Stark, einer anderen Tierfreundin, Ende April eine Hunde-Demo vor dem Alten Rathaus organisiert, zu der mehr als 50 Menschen mit ihren Vierbeinern gekommen waren. Zwei Ziele hatten sie verfolgt: das Aufstellen von Stationen mit Hundekotbeuteln auf öffentlichen Flächen im Stadtgebiet und die Einrichtung einer Auslauffläche für ihre Tiere.
Nach dieser Demonstration hatten sich Julia Zimmermann und Sandra Stark für einen Besuch der Bürgersprechstunde bei OB Klopfer Anfang Mai angemeldet. Im Gespräch mit dem Verwaltungschef, so berichtet Julia Zimmermann nun, habe sie ihre Anliegen erneut angesprochen: „Nach einigem Hin und Her und Gegenargumenten, warum vieles nicht gehe, hat er sich dann doch überzeugen lassen.“ Das Stadtoberhaupt habe der Einrichtung von Hundekotbeutelstellen in einer Art Feldversuch zugestimmt. Für die Umsetzung sei ein Zeitpunkt um die Sommerpause herum angedacht – also wohl im Juli oder August. Doch beim Thema Hundewiese biss sie auf Granit. In diesem Punkt sei der OB hart geblieben.
Bisher hatte sich die Verwaltung auch gegen Stationen für Hundekotbeutel ausgesprochen. Sie hatte auf einen bereits durchgeführten Versuch mit solchen Stellen auf der Maille verwiesen. Ein Rückgang des Hundekots in öffentlichen Anlagen habe dabei nicht festgestellt werden können. Im Gegenteil: Im Umfeld der Stationen habe die Verschmutzung durch ungenutzte Beutel sogar noch zugenommen. Hundebesitzer, die gewillt seien, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entsorgen, würden zudem meist Beutel mit sich führen.
Diese Argumente, so teilt Marcel Meier vom städtischen Pressereferat mit, würden nach wie vor gelten. Ihr Umdenken in dieser Frage begründet die Verwaltung aber damit, dass sich Julia Zimmermann und Sandra Stark zur Mithilfe bereit erklärt hätten. Die beiden engagierten Frauen würden die Hundekotbeutelstationen während des Feldversuches als Patinnen betreuen. Wie ihre Aufgaben dabei genau aussehen würden, würde derzeit noch geklärt. Angedacht sei aber, dass die Bürgerinnen die Hundekotbeutelspender regelmäßig mit Beuteln auffüllen.
An der genauen Ausgestaltung des Pilotversuchs wird laut Marcel Meier noch gearbeitet: „Um die Details mit zunächst zwei Standorten von Hundekotbeutelspendern zu klären, sind wir derzeit im Austausch mit engagierten Bürgern und Hundehaltern, die uns dabei unterstützen.“ In seiner Sprechstunde, ergänzt Julia Zimmermann, habe OB Klopfer aber von Standorten im Merkel- und im Schillerpark gesprochen. Wann mit ersten Ergebnissen des Feldversuchs zu rechnen sei und welche Folgen er haben könnte, kann Marcel Meier noch nicht sagen.
Unabhängig von ihren Zugeständnissen mit Blick auf die Hundekotbeutel bleibt die Stadtverwaltung aber bei ihrem strikten „Nein“ bei der Schaffung einer Auslauffläche für Hunde im Stadtgebiet. „Esslingen ist bereits jetzt unterdurchschnittlich mit Grünflächen ausgestattet“, teilt Marcel Meier mit. Es sei daher aus Sicht der Stadtverwaltung nicht zielführend, die vorhandenen Grünflächen für einzelne Zielgruppen wie etwa Hundehalter aufzugliedern: „Die Lösung liegt eher in einer gemeinschaftlichen Nutzung des öffentlichen Grüns.“

Patenschaften für Hundekotbeutel
Patenschaften:
Die Idee der Patenschaften für Stationen mit Hundekotbeuteln wird etwa in Schorndorf, der ehemaligen Wirkungsstätte von OB Matthias Klopfer, umgesetzt. Spender werden nur dort aufgestellt, wo Paten zur Betreuung zur Verfügung stehen. Die Erfahrungen seien überwiegend positiv.
Aufgaben: In Schorndorf kümmern sich etwa 60 Paten um gut 65 Spender für Hundekotbeutel. Ihre Aufgaben sind laut Stadt die Befüllung der Stationen mit Beuteln und die Abholung der Tüten bei den Zentralen Diensten in Schorndorf. Zudem würden die Paten auch Verschmutzungen, Beschädigungen oder Diebstähle melden. (sw)

Die evangelische Stadtkirche in Plochingen ist fast fertig renoviert. Zur Wiedereröffnung gibt es am 23. Juni ein großes Fest.

So viel Licht! Wahrscheinlich war es noch nie so hell in der Plochinger Stadtkirche St. Blasius wie jetzt nach der Sanierung. Boden, Wände, Kirchenbänke, die Empore samt ihren Säulen und die Decke sind in einem leicht getönten Weiß gehalten, das die bisherigen Holztöne ablöst. Manche Gemeindeglieder, die mit dem alten Erscheinungsbild aufgewachsen sind, werden sich daran gewöhnen müssen. Aber die große Mehrheit freut sich sehr auf die Nutzung dieses freundlichen Gotteshauses, in dem, noch als halbe Baustelle, bereits die Konfirmationen und zwei Konzerte stattfanden.
Pfarrerin Karin Keck empfand die Stadtkirche bisher als „dunklen Raum“, der Architekt Norbert Behringer spricht von einem „dumpfen Eindruck“. Zum letzten Mal in den 1960er-Jahren saniert, fiel zuletzt immer wieder die Heizung aus, und „die Elektronik wackelte“, so Karin Keck. Mit der Innenraumsanierung hat man aber auch neu und barrierefrei gestaltet. Im vorher erhöhten Chorraum wurden mehr als 50 Zentimeter Höhe abgegraben, was eine der größeren Herausforderungen bei der Sanierung war, zumal man dabei auf Menschenknochen stieß. Diese wurden zunächst archäologisch gesichtet und dann mit einer kleinen Zeremonie wieder bestattet.
Auch das Denkmalamt hatte einiges mitzureden. Es forderte, die Kirchenbänke zumindest teilweise als Möblierung zu behalten, sie durften aber weiß gestrichen werden. Ebenso hat das Amt verfügt, dass der alte Kanzelfuß im Gotteshaus verbleibt. Er steht nun als dekoratives Element im hinteren Teil, denn eine Kanzel gibt es nicht mehr – gepredigt wird künftig auf Augenhöhe vom Ambo aus. Während der Altar bisher zentral im Chorbogen platziert war und dort mit dem Kruzifix eine Art Barriere bildete, wird der neue Altar dezentraler aufgestellt. Das knapp zwei Tonnen schwere Stück, gestaltet vom Esslinger Künstler Bernhard Huber, soll zudem beweglich sein. Mit seiner geschwungenen, blütenähnlichen Form lädt es dazu ein, sich rundum zu versammeln.
Bauchgrimmen verursachte manchen Gemeindegliedern, dass das Kruzifix nicht mehr im Zentrum hängen wird. An ihm hänge die Gemeinde sehr, sagt die Pfarrerin. Am neuen Platz an der Südwand der Kirche ist es aber gut sichtbar und empfängt die durch den Seiteneingang kommenden Besucher. Die Fresken um die Fenster und im Netzgewölbe des Chors wurden restauriert, ebenso die Bilder an der Empore.
Der Gemeinde ging es auch darum, die Kirche vielseitiger zu machen. So kann der freie Raum hinter den Bänken entweder bestuhlt oder für einen Stehempfang und ähnliches genutzt werden. Im Eingangsbereich ist nun eine Glastür, hinter der eine kleine Kinderspielecke eingerichtet wird, als Ausweichmöglichkeit für ganz junge Kirchenbesucher.
Die Stadtkirche, weithin sichtbar, sei nicht nur für Gemeindeglieder, sondern für ganz Plochingen „ein zentraler Ort“, sagt Pfarrerin Keck. Das zeige sich unter anderem daran, dass mehr als 30 Prozent der eingenommenen Spenden nicht aus der Kirchengemeinde selbst kamen. Allein für die Innenraumsanierung wurden bisher rund 475 000 Euro gesammelt. Erklärtes Ziel waren 540 000 Euro, wobei an einigen Stellen Kostensteigerungen zu verzeichnen sind. „Wir sammeln noch ein Jahr weiter“, sagt Gerhard Nölle, der sich vom Kirchengemeinderat aus der Finanzen annimmt.
Weiter gesammelt wird auch für die Orgel, bei der ebenfalls die Generalüberholung ansteht. Sie soll im Oktober wieder eingeweiht werden, für die Kirche selbst steigt am Sonntag, 23. Juni, ein großes Fest. (aia)

Am 9. Juni finden in Baden-Württemberg gleichzeitig mit der Europawahl die Kommunalwahlen statt. Die Wahl zu Gemeinderäten, Kreistagen und dem Stuttgarter Regionalparlament gilt als kompliziert. Bei den Kommunalwahlen und erstmals auf EU-Ebene dürfen auch 16- und 17-Jährige ihre Stimmen abgeben.

Am Sonntag, 9. Juni, ist Wahltag: in den Staaten der Europäischen Union, und im Speziellen in Baden-Württemberg. Denn im Südwesten wurden Europa- und Kommunalwahl auf den selben Termin gelegt. Und Letztere ist durchaus herausfordernd, kaum eine Wahl gilt als so kompliziert wie die Kommunalwahl. Dabei wird über die Zusammensetzung von Gemeinderäten, Kreistagen und dem Stuttgarter Regionalparlament entschieden.
Nach Schätzung des Statistischen Landesamtes werden bei den Wahlen am Sonntag etwa 8,6 Millionen Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger wahlberechtigt sein. Darunter befinden sich 7,8 Millionen Deutsche und 830 000 aus anderen Mitgliedstaaten der EU, die seit mindestens drei Monaten im Südwesten ihren Hauptwohnsitz haben. Bei den Europawahlen werden in Deutschland erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben können. Für die Kommunalwahlen wurde das Mindestwahlalter bereits zur Wahl 2014 auf 16 Jahre abgesenkt. Voraussichtlich werden in Baden-Württemberg gut 190 000 Wahlberechtigte unter 18 Jahre alt sein. Die Minderjährigen werden somit etwa 2,3 Prozent der Wahlberechtigten ausmachen. Die Zahl der Erstwählerinnen und -wähler wird für die Kommunalwahlen auf 500 000 geschätzt, für die Europawahl auf etwa 720 000 (durch die Wahlrechtsänderung dürfen an der Europawahl zwei Jahrgänge zusätzlich erstmals teilnehmen).
Bei keiner Wahl haben die Menschen in Baden-Württemberg so viele Stimmen zu verteilen wie bei der Kommunalwahl. Auf sie kommt eine wahre Flut an Kreuzchen zu: In einigen Städten sind es mehr als 60 Stimmen, die zu vergeben sind. Einige Stichpunkt zu dieser komplizierten Wahl.

Was wird gewählt?
Bei der Kommunalwahl werden alle fünf Jahre die Gemeinderäte in 1101 Städten und Gemeinden, die Kreisräte in den 35 Landkreisen sowie die Ortschaftsräte gewählt. Im Landkreis Esslingen wird in 44 Kommunen zu den Wahlurnen gerufen. Zudem stimmen die Bürger in der Region Stuttgart über die Mitglieder der Regionalversammlung ab. Nicht gewählt werden dagegen Bürgermeister im Land.

Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind bei der Kommunalwahl (wie bei der Europawahl) Menschen ab einem Alter von 16 Jahren (das wird als aktives Wahlrecht bezeichnet). Bei den Wahlen zu Europaparlament, Gemeinderat, Kreistag und Ortschaftsrat dürfen auch EU-Bürger mitwählen, nicht jedoch bei der Wahl zur Regionalversammlung Stuttgart.

Wer darf gewählt werden?
Für die Kommunalwahl aufstellen lassen (passives Wahlrecht) konnte sich in diesem Jahr erstmals jeder, der auch wählen darf – also auch Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Das hatte der Landtag im vergangenen Jahr beschlossen, damit betritt Baden-Württemberg bundesweit Neuland. Ziel ist es unter anderem, jüngere Menschen für die politische Arbeit zu motivieren.

Wie funktioniert das Wählen bei der Kommunalwahl?
Die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg gelten mit als die kompliziertesten bundesweit. Sowohl bei den Gemeinderats- als auch bei den Kreistagswahlen dürfen die Wähler kumulieren, sprich: einem Kandidaten bis zu drei Stimmen geben. Auch dürfen sie panaschieren, sprich: ihre Stimmen auf verschiedene Listen verteilen.
Wichtig ist: Wählerinnen und Wähler müssen darauf achten, dass sie die Zahl der maximal zu vergebenden Stimmen nicht überschreiten, sonst ist der Stimmzettel nicht gültig. Je nach Größe der Gemeinde sind unterschiedlich viele Stimmen zu verteilen. Bei den Gemeinderatswahlen haben die Wählerinnen und Wähler so viele Stimmen, wie Gemeinderäte zu wählen sind. In kleinen Gemeinden sind das mindestens acht, in größeren Städten bis zu 60. Immerhin: Die komplizierte Verteilung der Kreuzchen kann auch in Ruhe daheim gemacht werden, die Wahlbriefe wurden im Vorfeld zugestellt. Und auch bei den Kommunalwahlen kann per Briefwahl abgestimmt werden.

Wie sieht es im Esslinger Kreistag aus?
Für die Wahl des Esslinger Kreistags bewerben sich 746 Kandidatinnen und Kandidaten (491 Männer und 255 Frauen). Drei 17-Jährige sind darunter. Die gesetzliche Mitgliederzahl im Kreistag bleibt trotz eines Einwohnerzuwachses bei 86 Sitzen. Die Sitzzahl kann sich je nach Wahlausgang durch Ausgleichssitze auf maximal 103 erhöhen. Freie Wähler, CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD und Die Linke treten dabei mit Vorschlägen in allen 13 Wahlkreisen an. Die REP treten nicht mehr an. Im Wahlkreis Leinfelden-Echterdingen beteiligt sich zudem die Liste Engagierte Bürger.

Wann gibt es Ergebnisse der Kommunalwahl?
Weil die Wahlen so kompliziert sind, dürfte es teils mehrere Tage dauern, bis die endgültigen Ergebnisse der Kommunalwahl vorliegen. In den größeren Städten im Land wird mit der Auszählung der Wahl erst am Montag begonnen – am Sonntag sind die Wahlhelfer zunächst mit der Europawahl beschäftigt. In einigen Gemeinden können Bürgerinnen und Bürger die Zwischenstände während der Auszählung auch im Internet verfolgen.

Wie waren die Ergebnisse bei der vergangenen Kommunalwahl?
In den Gemeinderäten errangen bei der Wahl im Jahr 2019 Wählervereinigungen die meisten Stimmen (39,1 Prozent). Auf dem zweiten Platz landete die CDU (22,8 Prozent), gefolgt von der SPD (13,4) und den Grünen (12,9 Prozent).

Welche politische Bedeutung hat die Kommunalwahl?
Als Barometer für die politische Stimmungslage im Land ist die Kommunalwahl nicht geeignet. Es geht um die Politik vor Ort; Parteipolitik und politische Großwetterlage sind Nebensache. Kommunalwahl ist auch immer eine Persönlichkeitswahl. (hin/dpa)

Gelegenheit zum Feiern gibt es in den kommenden Wochen reichlich im Kreis Esslingen. 17 Tipps – vom Brauchtumsfest bis zum Musikfestival.

Auch wenn das Wetter derzeit wenig Lust aufs Feiern im Freien macht: Der Festsommer steht vor der Tür. Wer in den heißen Monaten Unterhaltung an der frischen Luft sucht, kann in Esslingen und Umgebung aus einem vielseitigen Angebot wählen. Stadtfeste, Open-Air-Konzerte, Freiluftkino und mehr. Die wichtigsten Ereignisse im Überblick.

Maientag (Nürtingen)
Noch bis Montag, 10. Juni, steht beim diesjährigen Maientag ein 80 Meter hohes Kettenkarussell auf dem Festplatz der TSV Oberensingen. Nach einem Umzug durch die Stadt am Samstag spielen Bands auf einer Bühne.

Schön am Neckar (Nürtingen)
Grunge, Ska und Motown-Soul, dazu Alphorntechno und arabisch angehauchter Reggae-Folk – genretechnisch deckt das Festival (21. und 22. Juni) am Nürtinger Flussufer ein breites Spektrum ab.

Freilufttheater (Esslingen)
Momo auf der Maille: Von Donnerstag, 20. Juni, bis Sonntag, 28. Juli, jagen die „grauen Herren“ durch die Esslinger Parkanlage. Für ihre alljährlichen Freiluftvorstellungen hat sich die Württembergische Landesbühne in diesem Sommer den Jugendbuchklassiker von Michael Ende vorgenommen.

Schwörfest (Esslingen)
Was früher das Bürgerfest war, heißt inzwischen Schwörfest. Im Mittelpunkt steht aber weiterhin das Esslinger Ehrenamt. Von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Juli, stellen etwa 90 Vereine und Gruppen in der Altstadt ihre Arbeit vor. Fester Bestandteil ist zudem die Schwörzeremonie am Freitagabend im Schwörhof.

EZ-Lauf (Esslingen)
Laufprofis und Hobbyjogger stellen am Sonntag, 7. Juli, beim Eßlinger Zeitung Lauf gleichermaßen ihre Ausdauerfähigkeiten unter Beweis. Die zehn Kilometer lange Strecke des Hauptlaufes führt mitten durch die Altstadt. Kinder und Jugendliche können an den kürzeren Schüler- und Bambiniläufen teilnehmen (Anmeldungen bis 16. Juni).

Marquardtfest (Plochingen)
Höhepunkt im Plochinger Veranstaltungsjahr ist das Marquardtfest. Die Innenstadt wird dabei von Freitag bis Sonntag, 12. bis 14. Juli, zur Feiermeile. Mit dem Fest ehrt die Gemeinde ihren ehemaligen Ortsherrn, den Bischof und Patriarchen Marquardt von Randeck.

Sonnenrot (Kirchheim)
Der Name ist Programm: Bei gutem Wetter sind die Konzerte auf dem Flugplatz Hahnweide abends ins Rot des Sonnenuntergangs getaucht. Vor diesem Hintergrund treten von Donnerstag bis Sonntag, 18. bis 21. Juli, vier Tribute-Bands auf. Sie bringen die Musik der „Fantastischen Vier“, von Robbie Williams, „Coldplay“ und Tina Turner nach Kirchheim.

100 Jahre Musikverein Beuren
Mit Festumzug, Rockband und Wiesn-Kapelle feiert der Musikverein Beuren von Freitag bis Sonntag, 19. bis 21. Juli, auf dem Platz der Turn- und Festhalle sein 100-jähriges Bestehen.

Vinzenzifest (Wendlingen)
Die Vielfalt ihrer Trachten präsentieren Heimatvereine der Region von Freitag bis Sonntag, 19. bis 21. Juli, auf dem Wendlinger Marktplatz. Das Vinzenzifest ist auch Landestreffen des Bundes der Egerländer, einem Vertriebenenverband.

Konzerte und Kino auf der Burg (Esslingen)
Ob Fans der großen Hollywood-Blockbuster oder Liebhaber der europäischen Arthouse-Streifen – das Freiluftkino auf der Esslinger Burg ist seit Jahren Anlaufstelle für beide Gruppen. Bei den Vorführungen vom 24. Juli bis 3. August bietet der Innenhof des Geländes Platz für bis zu 3000 Personen. Im Rahmen des Esslinger Kultursommers stehen auf der Burg zuvor Konzerte von „Saltatio Mortis“, Matthias Reim und Kerstin Ott an (18. bis 21. Juli).

Sommernachtskino (Kirchheim)
Laue Sommernächte genießen und die Neuheiten des Filmjahres auf großer Leinwand verfolgen? Beim Freiluftkino auf dem Kirchheimer Martinskirchplatz geht vom 1. bis 25. August beides zusammen. Wer sich für die Vorführungen vor Ort stärken will, kann zwischen Pizza, Pasta, Burgern und Salaten wählen.

Estival (Esslingen)
Um die regionale Weinvielfalt zu erkunden, ist das Estival genau der richtige Ort. Für die Veranstaltung, die einst als Zwiebelfest firmierte, bauen Gastronomiebetriebe aus der Umgebung vom 2. bis 14. August ihre Stände rund um den Esslinger Marktplatz auf. Zu den Getränken werden schwäbische Klassiker und lokale Spezialitäten wie Käsespätzle oder Zwiebelzupfer geboten.

3K-Festival (Köngen)
Von Rock bis Reggae, von Indie bis Dancehall reichen die Musikrichtungen beim 3K-Festival auf dem Köngener Burgschulareal, das Motto am Samstag, 10. August, lautet „Konzerte, Kabarett, Kontraste“.

Goldgelb (Aichwald)
Ein Acker neben dem Wasserturm in Krummhardt wird von Donnerstag bis Montag, 15. bis 19. August, zum Festivalgelände. Zwischen Sonnenblumen und Strohballen treten an fünf Tagen zehn Bands auf, darunter Covergruppen von „Queen“, „Creedence Clearwater Revival“ und Meat Loaf. Veranstalter ist der Kulturverein Krummhardt, der Vorverkauf läuft (www.goldgelb.eu).

Flammende Sterne (Ostfildern)
Feuerwerkskörper in allen Formen und Farben erleuchten von Freitag, bis Sonntag, 23. bis 25. August, den Nachthimmel über Ostfildern. Auf dem Boden ergänzen bei dem Festival im Scharnhauser Park Konzerte, Wettbewerbe und ein Markt das Programm.

Wein-Lounge (Esslingen)
Ziel der Veranstaltung auf dem Hafenmarkt ist es, Esslingen als Weinstadt zu bewerben. Winzer stellen vom 5. bis 9. September ihre Tropfen vor. Außerdem beraten sie an ihren Ständen. Für Unterhaltung sorgen ein DJ und Live-Musik.

ES funkelt (Esslingen)
Shoppen bis spät in den Abend – diese Möglichkeit besteht am Samstag, 7. September, in der Esslinger Innenstadt. Auf dem Nachtflohmarkt lässt sich nach Kunsthandwerk und Antiquitäten stöbern, der Lichtermarkt sorgt für Stimmung in den Straßen. Zahlreiche Geschäfte öffnen ihre Türen bis 22 Uhr. (vas)