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Claus Hintennach

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Die Bewohner städtischer Pflegeheime in Esslingen müssen seit März noch tiefer in die Tasche greifen. Die Eigenanteile sind um rund 150 bis 425 Euro pro Monat gestiegen. Für einen Platz müssen sie nun bis zu 4440 Euro zahlen.

Die Städtischen Pflegeheime in Esslingen haben zum 1. März ihre Heimentgelte erhöht. Dies sei aufgrund von deutlich gestiegener Personal- und Sachkosten nötig, wie die Stadt mitteilt. Davon betroffen sind die stationäre Pflege, die Kurzzeitpflege sowie die Tagespflege. Grundlage ist eine neue Vereinbarung mit den Pflegekassen und dem Sozialhilfeträger, die Mitte Januar 2026 abgeschlossen wurde. Im Durchschnitt erhöht sich damit das Budget der Einrichtungen um 8,19 Prozent.
Als maßgeblichen Grund für die Erhöhung wird der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst genannt, der zum 1. April 2025 abgeschlossen wurde und eine Laufzeit bis 31. März 2027 hat. „Gute Gehälter sind eine wichtige Voraussetzung, um Pflegefachkräfte zu gewinnen und zu halten“, betont Thilo Naujoks, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Städtischen Pflegeheime. „Allerdings wirken sich Gehaltssteigerungen unmittelbar auf die Heimkosten aus.“

Höhere Löhne und Sachkostensteigerungen
Um diesen Abschluss sowie die erwarteten Sachkostensteigerungen zu finanzieren, habe man die Pflegesätze neu kalkulieren müssen. Gerechnet wird damit, dass die Ausgaben im Wirtschaftsbedarf um fünf Prozent und bei den Lebensmitteln um zehn Prozent steigen. „Daher blieb keine andere Wahl, als nochmals neu zu verhandeln. Ansonsten würden die Städtischen Pflegeheime weiterhin rote Zahlen schreiben“, sagt Thilo Naujoks.
Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen also tiefer in die Tasche greifen. Je nach Einrichtung und Aufenthaltsdauer ist der Eigenanteil im März um etwa 149 bis 423 Euro pro Monat gestiegen, jeweils für ein Standardzimmer. Insgesamt beträgt der monatliche Eigenanteil nach Abzug aller Leistungen der Pflegeversicherung künftig für den Aufenthalt in einer städtischen Einrichtung zwischen 3443 Euro und 4436 Euro. Positiv sei aber, dass sich der Eigenanteil im Laufe der Jahre durch den Leistungszuschlag der Pflegekassen spürbar reduziert habe, so Geschäftsführer Naujoks. Seit 2022 beteiligt sich die Pflegekasse neben den monatlichen Leistungsbeiträgen mit einem weiteren Leistungszuschlag an den Kosten einer vollständigen Pflege. Je länger Pflegebedürftige in Pflegeheimen leben, desto höher ist der Zuschuss, den die Kassen direkt an die Heime zahlen. Dadurch verringert sich der Eigenanteil der Bewohner.

„Eine grundlegende Reform erforderlich“
Die Zahlen werfen auch ein Licht auf die angespannte Finanzierungssituation in der stationären Pflege. Die Pflegeversicherung könne derzeit ihr zentrales Versprechen, vor einem Armutsrisiko bei Pflegebedürftigkeit am Lebensende zu schützen, nicht mehr einhalten, kritisiert Naujoks. Es sei auf Bundesebene eine grundlegende Reform der Pflegefinanzierung erforderlich, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dauerhaft zu entlasten. Immer mehr Pflegebedürftige seien inzwischen auf ergänzende Sozialhilfe angewiesen. Außerdem sei das Finanzierungssystem sehr komplex und für viele Betroffene kaum nachvollziehbar. „Wie sich das Heimentgelt berechnet und zusammensetzt, ist unseren Bewohnerinnen und Bewohnern kaum noch zu erklären,“ sagt Thilo Naujoks.
Der Eigenbetrieb Städtische Pflegeheime Esslingen ist Träger der Pflegeheime Obertor, Berkheim, Pliensauvorstadt, Hohenkreuz und Oberesslingen mit insgesamt 355 Pflegeplätzen. Die Städtischen Pflegeheime betreiben zudem die Tagespflegeeinrichtungen im Obertor, am Zollernplatz, in Hohenkreuz und Oberesslingen mit insgesamt 54 Plätzen. Zudem sind die Städtischen Pflegeheime in Esslingen Betreuungsträger für zwei Anlagen des Betreuten Wohnens in Berkheim mit 22 und in der Pliensauvorstadt mit 28 Appartements. (pep)

Auch dank eines anonymen Spenders will Reichenbach ein neues Haus der Jugend bauen. Nach zwei Wintern ohne Treffpunkt plant der Kreisjugendring nun eine Übergangslösung.

Im Sommer werden es zwei Jahre, seitdem gibt es in Reichenbach kein Jugendhaus mehr. Vandalismus im benachbarten Schulzentrum, Ärger mit Nachbarn und eine Brandserie im Ort, für die die Polizei kürzlich einen Fahndungserfolg meldete, hatte die Gemeindeverwaltung damals zusammen mit dem Kreisjugendring (KJR) veranlasst, die Reißleine zu ziehen. Auch Dank einer Spende plant die Kommune nun einen Neubau – es wird also noch dauern, bis Jugendliche wieder einen Ort nur für sich haben werden.
Auch die seither unbesetzte Personalstelle für die offene Jugendarbeit in Reichenbach ist noch nicht wieder besetzt worden. „Wir sind hausintern in der Abstimmung“, die Stelle solle aber nun ausgeschrieben und bis zum Sommer besetzt werden, erklärt Ralph Rieck. Der Chef des Esslinger Kreisjugendrings kündigt an, die neue Fachkraft werde dann „zu den Orten gehen, wo sich junge Menschen aufhalten“. Und da das alte Jugendhaus geschlossen und der Neubau dann noch nicht fertig sein werden, könnte für die offene Jugendarbeit möglicherweise ein Raum in der Schule oder in der Kulturinitiative „Die Halle“ genutzt werden.

Fertigstellung bis Frühjahr 2027
Im Frühjahr 2027 könnte dann das neue Haus der Jugend fertig werden, so rechnet jedenfalls Ralph Rieck, der nicht nur mit Blick auf das Raumangebot eines Jugendhauses, sondern auch bei der Finanzierung der Personalstelle auf die Gemeinde Reichenbach angewiesen ist. Die Stelle wird je zur Hälfte von der Kommune und vom Landkreis bezahlt.
„Wir hätten uns das auch früher gewünscht und die Stelle früher besetzt“, erklärt dazu Rieck. Es gebe aber weiterhin zwei pädagogische Fachkräfte wie die Reichenbacher Schulsozialpädagogin Janina Trinkaus, die mit 25 Prozent Stellenanteil auch das kommunale Jugendreferat verantwortet, sowie Jochen Lung-Müller, der sich um die offene Jugendarbeit in der Kulturinitiative „Die Halle“ mit einer 75-Prozent-Stelle kümmert, und die den Kontakt zu den Jugendlichen im Ort hielten.
Der Chef des Kreisjugendrings hat nach eigenen Angaben bereits ein Nutzungskonzept für den sozialpädagogischen Neuanfang in Reichenbach der dortigen Verwaltungsspitze vorgelegt. „Wir sind mit der Kommune einig und entwickeln das partizipativ“, erklärt Rieck. Anders als im jetzt geschlossenen Reichenbacher Jugendhaus in der Seidenstraße sollen künftig auch der Ganztagsbereich der Realschule und die Jugendarbeit der Vereine eingebunden werden.
„Unsere Funktion ist es dann, das Haus zu managen, damit es ein gutes Miteinander wird.“ Die Gemeinde stelle dafür das Gebäude und einen Sachmitteletat zur Verfügung. In einem Jugendhaus gebe es viele Zeitfenster für weitere Nutzungen. Denkbar sei zum Beispiel eine Kooperation mit der benachbarten Realschule beim sogenannten Mittagsband, also die Übergangsphase zwischen Vor- und Nachmittagsunterricht. Hier gebe es im Oberesslinger Jugendhaus Nexus und in der Zehnscheuer Deizisau bereits gute Beispiele einer Zusammenarbeit.
Wer in Reichenbach abends unterwegs ist, trifft die Jugendlichen seit der Schließung des Jugendhauses an vielen Orten im öffentlichen Raum an, auf Spiel- und Sportplätzen und bei widriger Witterung im örtlichen Edeka oder im Vorraum der Südwestbank. Im Edeka können sie nur bleiben, so lange sie dort zumindest Getränke konsumieren. „Viele haben sich arrangiert und laufen in den Jugendhäusern in Hochdorf und Plochingen sowie in der Halle auf“, beschreibt Rieck die Lage.
Offenbar fühlen sich allerdings mehrere Gruppen von Jugendlichen in Reichenbach ohne Jugendhaus weiterhin heimatlos. „Wenn wir in der Bank sind, kommt oft die Polizei und schickt uns weg“, berichtet ein 15-Jähriger. Mehrfach habe der Polizist ihm und seinen Mitschülern bereits mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gedroht. Ins Hochdorfer Jugendhaus gingen sie nicht, weil das eher ein Treffpunkt für Jüngere sei, und nach Plochingen sei es zu weit. „Wir haben keine Lobby“, erklärt eine Mitschülerin, die anderen nicken.

An Stelle der alten Turnhalle
Wie die offene Jugendarbeit in Reichenbach künftig funktionieren soll, das möchte die Verwaltung vor der Sommerpause 2026 im Gemeinderat vorstellen. „Wir haben eine günstige Möglichkeit bekommen, eine Räumlichkeit für die Jugend im Schul- und Sportcampus zu platzieren. Dazu haben wir von einem Spender, der nicht genannt werden möchte, eine großzügige Spende erhalten“, teilt der Hauptamtsleiter Siegfried Häußermann mit, weitere Infos dazu seien „leider nicht öffentlich“.
Immerhin soviel ist bekannt: Das neue Haus der Jugend soll als eingeschossiger Bau mit rund 730 Quadratmeter Grundfläche westlich der Realschule entstehen, wo bis vor einigen Monaten noch die alte Turnhalle stand. Pläne und eine Visualisierung des Esslinger Bauunternehmens Westo-Bau hat die Gemeinde auf ihrer Homepage veröffentlicht. Mit Blick auf die geplante gemeinsame Nutzung von Vereinsjugend und Kreisjugendring – KJR-Chef Rieck spricht von Synergien, die im Optimalfall entstehen können – hat die Verwaltung dem Gemeinderat mitgeteilt, derzeit stimme man einen gemeinsamen Termin mit den Jugendleitern und Vereinsvorsitzenden dazu ab. (com)

In Esslingen verzögert sich die Eröffnung des Neckaruferparks erneut: Nun wird Juni angepeilt.

Es wird doch noch eine Weile dauern, bis die Menschen am Neckarufer zwischen Esslinger Bahnhof und Rossneckar die Seele baumeln lassen können. Denn der lang ersehnte Neckaruferpark ist nicht wie geplant fertig geworden. Eigentlich war ein Eröffnungstermin an Ostern angedacht, nun visiert die Stadtverwaltung einen Fertigstellungstermin im Juni an. Damit ist die Eröffnung des neuen Grünstreifens schon zum zweiten Mal verschoben worden.
Eigentlich sollte der Neckaruferpark bis Ende 2025 fertig sein – auch, damit die Fördermittel in Höhe von rund sechs Millionen Euro für das insgesamt etwa 9,5 Millionen Euro schwere Projekt abgerufen werden können. Doch kurz vor Ablauf der Frist wurde bekannt, dass der Zeitplan nicht gehalten werden kann. Aus verschiedenen Gründen sei es zu Verzögerungen gekommen, hatte die Stadt mitgeteilt – unter anderem wegen Schadstoffbelastungen des Bodens, wegen des vielen Regens im vergangenen Sommer und wegen aufwendiger Abstimmungen mit Bundesbehörden und dem Wasserschifffahrtsamt.
Als neuer Termin für die Eröffnung des Grünstreifens war Ostern anvisiert worden – auf Zuschüsse hatte man nicht verzichten müssen, weil der Förderzeitraum laut Stadtverwaltung verlängert wurde. Doch auch dieser Termin wurde nicht gehalten. „Nach den Wintermonaten sind doch noch einige Arbeiten zu erledigen, die aufgrund der Witterung etwas länger dauern“, teilt die städtische Sprecherin Nicole Amolsch mit.
Unter anderem seien noch weitere Erdmodellierungen notwendig, ebenso zusätzliche Pflanzungen und Aussaaten. Auch die Arbeiten für Rad- und Fußwege seien noch nicht abgeschlossen, zudem müsse der Belag am Rossneckarplatz noch hergestellt werden. Die Ausstattung mit Fahrradbügeln, Sitzbänken und Mülleimern ist laut Nicole Amolsch ebenfalls nicht abgeschlossen. Zudem müssten Beleuchtung und Beschilderung entlang des Radwegs eingebaut werden. Auch dieses Mal sei der Förderzeitraum entsprechend verlängert worden, so Amolsch: „Es entsteht durch die Verzögerung kein wirtschaftlicher Nachteil für die Stadt.“
Am Flussufer zwischen dem Pliensauturm und dem Hechtkopf, wo der Rossneckarkanal in den Neckar mündet, wird seit etwa zwei Jahren der Neckaruferpark gebaut. Der schmale Grünstreifen zwischen Fluss und Bahngleisen misst an seiner breitesten Stelle gerade einmal 40 Meter. Er soll künftig als Erholungsfläche für die Esslingerinnen und Esslinger dienen. Unter anderem entsteht dort ein sogenannter Stadtbalkon auf Höhe des Bahnhofs, außerdem ein Naturufer, ein kleiner Kiesstrand sowie Spiel- und Sportbereiche. Außerdem führen Rad- und Fußwege durch den Park.
Wenn der Neckaruferpark im Sommer fertiggestellt wird, geht ein jahrzehntelang diskutiertes Projekt zu Ende. Bereits in den 1990er-Jahren hatte sich die Bürgerschaft mit der Idee eines Parks am Flussufer beschäftigt, im Jahr 2011 war das Vorhaben dann Teil eines städtebaulichen Wettbewerbs für die Weststadt.
Doch bis das Projekt startete, sollten noch Jahre ins Land gehen – unter anderem, weil sich die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über ein dringend benötigtes Grundstück in die Länge zogen. Seit dem Spatenstich im November 2023 nimmt der Park nun Form an. (meb)

Zum zehnjährigen Jubiläum haben sich die Fußballer des TSV Köngen etwas Besonderes überlegt: Erstmals findet das Benefizkonzert „Rock under the Glock“ an zwei Tagen statt.

Was vor zehn Jahren aus einer Laune am Stammtisch der Fußballer des TSV Köngen entstand, hat sich mittlerweile zu einem festen Konzertevent entwickelt: „Rock under the Glock“. In diesem Jahr gibt es aber eine Neuerung: In der Köngener Eintracht­halle gibt es zum Jubiläum erstmals an zwei Abenden ordentlich was auf die Ohren, und zwar am Freitag und Samstag, 17. und 18. April.
„Da ist an beiden Tagen volle Power angesagt – wir wollen die Eintrachthalle zum Beben bringen“, kündigt Edo Kaltak vom rund 20-köpfigen Organisationsteam an. Den Auftakt macht am 17. April „Sonic Love“, als Vorband ist die Köngener Nachwuchsband „Beat 07“ am Start. Die Tübinger Cover-Band „Sonic Love“ hat sich den Klassikern der 1970er-Jahre verschrieben – von Glamrock über Funk und Hardrock bis zu Disco. Für Sänger Boris Attila Kunze ist das Konzert in Köngen fast ein Heimspiel: Kunze hat 15 Jahre lang im Ort gewohnt.

„Schreyner“ ist der Dauerbrenner
Dauerbrenner „Schreyner“ hat sich am 18. April angesagt. „‚Schreyner’ ist quasi gesetzt und praktisch ein Selbstläufer“, sagt Achim Wunderwald, Fußball-Abteilungsleiter und ebenfalls im Organisationsteam. Die achtköpfige Band aus dem Allgäu rockte unter dem Namen „Face“ zwischen 1994 und 2015 auf mehr als 1500 Bühnen und avancierte zu einer der erfolgreichsten Rock-Coverbands Süddeutschlands. Am Ende zog es die Musiker aber wieder zu ihren Wurzeln, dem kernigen Hardrock und melodischen Metal. 2014 wurde „Schreyner“ geboren – das Motto „Jeder Song ein Brett“ ist seitdem Programm: Dieser Trip führt direkt in die goldene Ära der Rockmusik – von den 80ern über die 90er bis in die 2000er – von AC/DC und Metallica über Judas Priest, Dio, Accept bis hin zu Mötley Crüe. Zum Aufwärmen gibt es in Köngen ein besonderes Schmankerl: Gerhard „Gary“ Geist unplugged – mit seiner Ausnahmestimme interpretiert der „Schreyner“-Sänger nur mit einer Gitarre Klassiker der Rockmusik.
Das Event auf zwei Tage auszuweiten bringt für die Fußballer, die alle früher aktiv für Köngen gekickt haben, einiges an Mehrarbeit. „Aber fürs Jubiläum geht das in Ordnung, ab 2027 reicht uns dann wieder ein Konzertabend“, sagt Edo Kaltak. Pro Tag sind rund 35 Helfer im Einsatz, alle rekrutieren sich aus der AH-Gruppe der Köngener beziehungsweise aus deren Umfeld.
Die Einnahmen des Konzerts fließen wie immer komplett in die Jugendarbeit, meist kommt ein mittlerer vierstelliger Betrag zusammen. Worauf die Köngener besonders stolz sind: „Wir haben uns in den letzten zehn Jahren in der Szene einen richtig guten Namen gemacht“, sagt Wunderwald. Viele Gäste kommen aus der Region, inzwischen bestehen gute Kontakte zu anderen Veranstaltern wie dem Team des Benefiz-Rockfestivals „Rock for one World“ (ROW), das ebenfalls immer im Frühjahr im Esslinger Komma steigt. „Wir stimmen uns eng mit dem ROW-Team ab, etwa hinsichtlich Line-Up und Termin“, sagt Wunderwald.
Und auch, dass es bei „Rock under the Glock“ immer friedlich geblieben ist, macht die Kicker stolz. „Es gab noch nie irgendwelchen Stress – man hört Musik, trinkt ein paar Bier und geht glücklich wieder heim“, sagt Mitorganisator Uwe Eglauer. Was eventuell auch am Durchschnittsalter des Events liegen könnte: Das liegt klar bei 50 plus, auch wenn ab und an schon ein paar jüngere Besucher in der Eintrachthalle gesichtet wurden. Bei den meisten Gästen ist die einst volle Haarpracht um einiges lichter geworden und das ein oder andere Band-Shirt spannt inzwischen auch über einem respektablen Wohlstandsbäuchlein. Was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tut.

Info: Karten für „Rock under the Glock“ gibt es im Vorverkauf bei der Schwanen-Metzgerei Benz in Köngen, dem Musik-Café Eisele (Köngen) und der Wendlinger Sportkneipe „Die Kiste“. Tickets kosten pro Abend 20 Euro. Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. (kd)

Vom H0-Modellbahnclub zur Parkbahn in den Neckarauen: Die Plochinger Dampfbahner haben Karriere gemacht.

Als Bahnknotenpunkt ist Plochingen bedeutend und bekannt. Aber es ist der zweite, viel kleinere Plochinger Bahnhof, der Herzen höherschlagen lässt: Der Halt heißt „Am Bruckenbach“ und ist Startpunkt der Plochinger Dampfbahner, die zu den großen Attraktionen auf dem ehemaligen Gartenschaugelände der Stadt zählen. Die diesjährige Saison beginnt am Ostersonntag, 5. April.
1980 gründete sich ein Modellbahner-Verein in Plochingen. Ähnlich wie in anderen H0-Clubs tüftelte man gemeinsam an Anlagen und hatte eine Werkstatt in einem Keller. Und da das Hobby kein ganz billiges ist, wollte man mit einem kleinen Fahrbetrieb bei Stadtfesten und anderen Veranstaltungen etwas dazuverdienen.
Folglich machten bald die ersten „Zügle“ im „Kringelverkehr“ den Karussells Konkurrenz; mit seinen zwei Mini-Anlagen absolvierte der Verein bis zu 50 Fahrtage im Jahr. „Man war ständig unterwegs“, sagt Kai Schmitt, der heutige Kassier. Schmitt weiß, dass die Mitglieder unabhängig von den Finanzen einfach Spaß am Fahren hatten.
Durch die Umstellung auf „Echtdampf“ mit Kohle wurde das Hobby noch reizvoller für Technik-Freaks und Eisenbahn-Nostalgiker. Ein Gelände für eine feste Strecke fand sich schließlich in Plochinger Halbhöhenlage in den Schafhausäckern, dort, wo heute die Jugendfarm ist. Hier dampften die Loks aber nur wenige Jahre – dann kamen die Landesgartenschau und der Umzug in den Bruckenwasen, der ein mehr als ehrgeiziges Projekt war.
Innerhalb von gut zwei Jahren sollte die neue Strecke mit allem, was dazugehört, fertig sein. „Es muss euch klar sein, dass man dann jeden Tag hier arbeiten muss“, soll der Vorstand damals die Mitglieder gewarnt haben. Diese entschieden sich dennoch für das Projekt und krempelten die Ärmel hoch. „Viele haben zwei Jahre lang ihren gesamten Urlaub investiert“, sagt Kai Schmitt. Auf die Baustellenzeit folgte der tägliche Fahrbetrieb in den Neckarauen während der Gartenschau. Und auch danach blieb immer genug zu tun, das kann der heutige Vorstand bestätigen. So mache man, da mittlerweile die Infrastruktur nicht mehr die jüngste ist, seit sechs Jahren jeden Winter Streckenbau, sagt Simon Prokein, der aktuelle stellvertretende Vorsitzende.

Lokführer müssen sehr achtsam sein
1,2 Kilometer lang ist die Strecke und im Gegensatz zu vielen anderen „Gartenbahnen“ in Deutschland verläuft sie komplett im öffentlichen Raum. Das ist Fluch und Segen zugleich. Das Gelände und seine Feste locken zahlreiche Fahrgäste an, aber Vandalismus, zumindest an Schildern und ähnlichem, kam auch schon vor. Und die Lokführer, die ihre Runden drehen, müssen sehr achtsam sein: Dass ihnen niemand vor den Zug läuft, aber auch, dass sich keine Steine oder Schotter auf den Schienen befinden – sonst droht Entgleisung. Dabei erfordert schon der Betrieb der Dampfloks ihre Aufmerksamkeit: Die Kohle wird mit Mini-Schaufeln nachgelegt, die richtige Menge an Wasser mit Feingefühl zugesetzt. „Das Gefühl für den Dampfregler muss man schon haben, sonst hat man verloren“, sagt Prokein. Diese Voraussetzung dürfte bei den meisten Dampfbahnern gegeben sein, ist doch die Faszination Technik ihre größte Motivation.
Das Schrauben steht im Mittelpunkt, das Fahren sei die Belohnung obendrauf, sind sich die Vorstände einig. Wobei es schon ein absoluter Höhepunkt sei, „wenn man fahren darf und die Kinder durch den Tunnel fährt“, sagt Schmitt. Kinder- und familienfreundlich zu sein, ist den Dampfbahnern wichtig, auch bei den Fahrkartenpreisen. Zur Sicherheit begleiten immer zwei geschulte Personen die Zugfahrt, alle zwei Jahre nimmt der TÜV Loks und Waggons ab.
Das Hobby lasse sich bei vielen der Aktiven aus dem Beruf ableiten, stellt Simon Prokein fest: Ton- und Lichttechniker, Industriemechaniker, Kfz-Mechaniker und Landschaftsarchitekten sind dabei, auch Eisenbahner gehörten schon dazu. Umgekehrt hat mancher wahrscheinlich im Verein die Grundlage für eine spätere technische Ausbildung gelegt. Die Jugend darf an ihrer eigenen Lok schalten und walten und hat sie nach einem Kesselschaden auch schon mal komplett zerlegt – es dauerte zwei Jahre, bis sie wieder zusammengebaut war.
Die Älteren im Verein geben mit Engagement und Herzblut ihr Wissen weiter. Das ist in Zeiten, in denen es normal ist, Dinge wegzuwerfen und neu zu kaufen, ein besonderer Schatz. Lebenslanges Lernen ist Programm: „Eine Dampflok ist ein fahrender Haufen Verschleißteile“, sagt Kai Schmitt.
Unter den Schraubern – egal, welchen Alters – sind nach wie vor die Männer deutlich in der Überzahl. Nur vereinzelt legt mal eine Frau Hand an die Maschine. Trotzdem: Die Familien sind automatisch in der Mitgliedschaft inbegriffen und beteiligen sich auf andere Weise, zum Beispiel an den Festen und Fahrtagen. So ist das Gelände mit dem Vereinsheim, mit Lokschuppen, Werkstätten und Drehscheibe auch ein geselliges Zentrum. Nahezu jeden Samstag wird geschraubt, unter der Woche findet ein Stammtisch statt – und von Ostern bis einschließlich Oktober ist jedes zweite Wochenende Fahrtag.

Der Verein
Mitglieder:
Der 1980 gegründete Verein hat derzeit rund 120 Mitglieder. Der „harte Kern“ der Schrauber umfasst 15 bis 18 Personen.
Termine: Im Bruckenwasen fahren die Dampfbahnen von Ostern bis Oktober alle zwei Wochen sonntags und an den gesetzlichen Feiertagen, immer von 11 bis 18 Uhr. Und: „Dampf in den Frühling“ (erstes Mai-Wochenende) und „Dampfspektakel (5. und 6. September/ www.dampfbahner.de) (aia)

Stadt und Landkreis wollen einen Zusammenschluss mit den Medius-Kliniken in alleiniger Trägerschaft des Landkreises prüfen. In den kommenden Monaten sollen mögliche Rahmenbedingungen ausgelotet werden – eine Entscheidung könnte dann Mitte 2027 fallen.

Als der Chef des Esslinger Klinikums Matthias Ziegler im Januar einen Ausblick auf das neue Jahr wagte, war er sicher: „2026 wird für uns ein Jahr der Weichenstellungen.“ Dass damit nicht nur die bauliche Weiterentwicklung des Klinikums gemeint war, ist nun klar: In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Landrat Marcel Musolf und der Esslinger OB Matthias Klopfer vor wenigen Tagen angekündigt, dass beide Seiten „einen Zusammenschluss des Klinikums Esslingen mit den Medius-Kliniken in alleiniger Trägerschaft des Landkreises“ prüfen wollen. Bereits 2014 war eine Fusion angestrebt, vom Kartellamt jedoch wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken untersagt worden. Diesmal rechnen Landrat und OB nicht damit, dass ihnen die Wettbewerbshüter Steine in den Weg legen werden.
Eine Fusion der Medius-Kliniken und des Klinikums Esslingen war auch nach der damaligen Absage durch das Kartellamt immer wieder diskutiert worden. Dass dieses Thema nun mit Blick auf die schwierige Finanzlage der Kommunen und die Klinikreform an Fahrt aufnehmen würde, hatten zuletzt viele erwartet. Schon länger arbeiten die Medius-Kliniken und das Esslinger Klinikum an einem gemeinsamen medizinischen Konzept, das mittel- und langfristig auch „positive Effekte für die Wirtschaftlichkeit der Häuser“ bringen soll. Nun könnte alles rascher und grundsätzlicher kommen.

Keine gesetzliche Pflichtaufgabe der Stadt
„Wir werden sorgfältig bewerten, unter welchen Voraussetzungen ein Zusammenschluss tragfähig sein kann“, erklärte Landrat Marcel Musolf nun. „Sollte sich dieser Weg als sinnvoll erweisen, würde das Klinikum Esslingen Teil unserer Kreiskliniken werden mit dem Ziel, die Trägerschaft in kommunaler Hand zu sichern und die medizinische Versorgung im Landkreis weiter zu stärken.“ Und OB Matthias Klopfer verriet: „Wir befassen uns seit Längerem mit der strategischen Weiterentwicklung unseres Klinikums, weil es uns um eine dauerhaft verlässliche und zukunftsfähige medizinische Versorgung für den gesamten Landkreis Esslingen ebenso wie für unsere Stadt geht.“
Die Krankenhausversorgung sei jedoch keine gesetzliche Pflichtaufgabe der Stadt, so Klopfer. Deshalb habe man schon vor den jüngsten finanziellen Rückschlägen für die Stadt über eine mögliche Fusion nachgedacht unter der Prämisse, dass das Klinikum weiter in kommunaler Hand bleiben soll. Dass die Überlegungen zuletzt auch durch die prekäre Finanzlage der Stadt beeinflusst wurden, mochte Klopfer nicht verhehlen. Gleichwohl habe man bereits Konsolidierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Sollten die Verhandlungen zu einem guten Ergebnis führen, erwartet der OB eine „große, große, große Zustimmung“ im Gemeinderat.
Der Esslinger Klinikum-Geschäftsführer Matthias Ziegler ist sich mit seinen Medius-Kollegen Sebastian Krupp und Jörg Sagasser einig: „Durch die Bündelung der Kompetenzen und das erweiterte medizinische Spektrum unter einem Dach könnte die Gesundheitsversorgung im Landkreis nachhaltig weiterentwickelt werden. Auf dieser Basis würden wir ein passgenaues und tragfähiges medizinisches Konzept entwickeln.“ Erklärtes Ziel von Klopfer und Musolf ist es, mit einem Zusammenschluss die Grundlagen für eine zukunftsfähige und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die 550 000 Menschen im Landkreis zu schaffen. Ob es am Ende zu einem „Zusammenschluss auf Augenhöhe“ kommen wird, den Landrat und OB unisono versprechen, wird auch eine Frage der Konditionen sein. Zahlreiche Fragen sind noch im Detail zu klären – nicht nur medizinische, sondern auch finanzielle. Immerhin investiert Esslingen in den kommenden Jahren rund 200 Millionen Euro in die bauliche Runderneuerung seines Klinikums. Die Aufsichtsräte der Medius-Kliniken und des Esslinger Klinikums haben den anstehenden „Prüfprozess“ bereits begrüßt, auch aus Gemeinderat und Kreistag vernehmen Klopfer und Musolf positive Signale.

Zahl der Betten soll sich nicht reduzieren
Näheres zu den möglichen Konditionen einer Fusion konnten beide noch nicht sagen: „Dafür ist es noch zu früh – wir stehen erst am Anfang.“ Dass an den dann vier Standorten weiterhin zusammen rund 6000 Fachkräfte gebraucht werden, ist für Medius-Geschäftsführer Sebastian Krupp keine Frage. Und auch die Zahl der Betten soll sich nicht reduzieren. „Da sind wir bundesweit eher unterdurchschnittlich aufgestellt“, weiß Matthias Ziegler. Nun sollen in einem mehrstufigen Prüfprozess Chancen und Risiken einer Fusion ausgelotet werden, um „eine verlässliche Grundlage für die Entscheidungen“ in den Aufsichtsräten der Klinikträger sowie dem Kreistag und dem Esslinger Gemeinderat zu schaffen.
Erste Eckpunkte sollen im Sommer 2026 in einer Absichtserklärung festgehalten werden. Im zweiten Halbjahr 2026 soll dann die wirtschaftliche Situation des Klinikums Esslingen detailliert analysiert werden, um auf dieser Grundlage weitere medizinische und juristische Fragen zu klären. Gemeinderat und Kreistag könnten dann bis Mitte 2027 über eine Fusion entscheiden.

Die Kliniken im Kurzporträt
Klinikum Esslingen:
Als modernes Krankenhaus der Zentralversorgung wird das Klinikum Esslingen bislang in städtischer Trägerschaft betrieben. Erklärter Anspruch ist es, Leistungen auf dem Niveau der Maximalversorgung zu bieten. Jährlich werden rund 26 000 Patientinnen und Patienten stationär und 120 000 ambulant am Esslinger Klinikum versorgt. Dafür stehen 677 Betten und teilstationäre Plätze in 16 Fachkliniken und 18 spezialisierten Zentren zur Verfügung. Das Team des Esslinger Klinikums zählt derzeit rund 2000 Fachkräfte.
Medius-Kliniken: Die Medius-Kliniken sind ein kommunaler Klinikverbund im Kreis Esslingen mit insgesamt 1076 Betten an den Standorten Kirchheim, Nürtingen und Ostfildern-Ruit. Jährlich werden mehr als 50 000 Patientinnen und Patienten stationär und rund 185 000 ambulant behandelt. Unter dem Dach des Verbunds kümmern sich 3700 Fachkräfte in 22 zertifizierten Zentren und 31 Fachkliniken um Patienten. Träger der Medius-Kliniken ist der Landkreis. Wie das Klinikum Esslingen sind die Medius-Kliniken akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Tübingen. (adi)

Die Stadt Esslingen ändert ihre Polizeiverordnung: Die Alkoholverbotszone rund um den Bahnhof wird erweitert, die Mittagsruhe wird abgeschafft.

Der Konsum von Alkohol rund um den Esslinger Bahnhof ist auch weiterhin verboten. Die Stadt verlängert das Alkoholverbot und weitet die Verbotszone gleichzeitig aus. So soll das Verbot künftig auch in der Fleischmannstraße beim Bahnhofplatz und vor dem IKK-Gebäude gelten. Zudem schafft die Stadt die bislang geltende Mittagsruhe ab.
Eine große Mehrheit des Gemeinderats stimmte in der jüngsten Sitzung für die Verlängerung und Ausweitung der Alkoholverbotszone. Der Konsum von Alkohol ist schon seit Jahren zu bestimmten Zeiten auf dem Esslinger Bahnhofplatz und im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) verboten. Laut Stadtverwaltung hat sich das Verbot bewährt, denn damit habe der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) eine rechtliche Handhabe mit Blick auf die sogenannte Trinkerszene.
Allerdings kann ein solches Alkoholverbot stets nur zeitlich befristet ausgesprochen werden – die bislang geltende Regelung wäre jetzt ausgelaufen. Mit dem Beschluss des Gemeinderats gilt das Alkoholverbot nun für weitere drei Jahre und wurde zudem auf den Platz vor dem IKK-Gebäude und die Fleischmannstraße beim Bahnhofplatz ausgeweitet.
Der CDU-Fraktionschef Tim Hauser betonte, die Ausweitung sei sinnvoll, weil die Ordnungskräfte damit ein weiteres Instrument im Werkzeugkasten hätten. „Unser Eindruck ist, dass auch die mobile Wache am Bahnhof wirkt“, so Hauser. Eventuell müsse man aber noch einmal über das Thema Videoüberwachung sprechen, auch mit Blick auf eine mögliche Verdrängung der Trinkerszene in den Neckaruferpark oder den Merkelpark.
Ähnlich äußerte sich Carmen Tittel, Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Es ist richtig und wichtig, die Alkoholverbotszone auszuweiten.“ Es sei aber auch sehr wichtig, künftig den Neckaruferpark zu bestreifen, damit sich die Szene nicht dorthin verlagere. „Schließlich gibt es ja einen Treffpunkt für die Trinkerszene, der sehr gut funktioniert“, erklärte sie mit Blick auf den „Treff am Bahnhof“ in einem Container in der Fleischmannstraße.

Verweis auf die „soziale Kontrolle“
Während Hermann Beck (WIR/Sportplätze erhalten) das Alkoholverbot nur für einen kleinen Schritt zur Verbesserung der Situation am Bahnhofplatz hält, erklärte Rena Farquhar, Vorsitzende der Fraktion FDP/Volt, sie werde sich bei der Abstimmung enthalten: „Soziale Kontrolle hilft viel besser als Verbote.“ Sie hoffe, dass der Bahnhofplatz wie angekündigt belebt und damit die soziale Kontrolle erhöht werde.
Da im Zuge der Ausweitung des Alkoholverbots ohnehin die Polizeiverordnung angepasst werden muss, schlug die Stadtverwaltung gleich noch eine weitere Änderung vor: Die Aufhebung der Mittagsruhe für Haus- und Gartenarbeiten. Bislang durften nicht-gewerbliche Haus- und Gartenarbeiten, die zu erheblichen Belästigungen anderer führen können, nur an Werktagen zwischen 8 und 12.30 Uhr sowie zwischen 14 und 20 Uhr erfolgen. Künftig sollen solche Arbeiten lediglich zwischen 20 Uhr abends und 7 Uhr morgens verboten sein.
Laut Ordnungsbürgermeister Yalcin Bayraktar will die Stadt sich damit Aufwand ersparen. Viele Beschwerden gebe es zwar nicht, aber: „Es gibt Anfragen zur Streitschlichtung“, erklärte Bayraktar. Wenn die Mittagsruhe nicht mehr gelte, sei die Stadt dafür nicht mehr zuständig. „Wir sollen ja immer schauen, wo wir entbürokratisieren können“ – das wäre laut Bayraktar eine gute Möglichkeit. Vor diesem Hintergrund könne ihre Fraktion der Abschaffung der Mittagsruhe zustimmen, erklärte Grünen-Chefin Tittel. Bei Bedarf könne man diese ja auch wieder einführen. SPD-Rätin Christa Müller erklärte: „Die Mittagspause hat sich etabliert – wir setzen auf die gute Kinderstube der Esslinger und gehen davon aus, dass sie nicht um die Mittagszeit die Kettensäge herausholen.“ Auch Annette Silberhorn-Hemminger, Fraktionschefin der Freien Wähler, betonte: „Mit gesundem Menschenverstand weiß man, dass man zur Mittagszeit keinen Lärm macht.“ Hermann Beck signalisierte ebenfalls Zustimmung.
Nicht so Rena Farquhar: „Wenn sich alle an die gute Kinderstube halten würden, bräuchten wir gar keine Polizeiverordnung“, erklärte sie. Aber dem sei leider nicht so. Auch CDU-Chef Hauser zeigte sich wenig begeistert von der Abschaffung: „Die Mittagsruhe hat sich offensichtlich etabliert, daher gibt es keinen Grund, sie aufzuheben.“ Zumal es genügend Menschen gebe, die ruhebedürftig seien – etwa Senioren oder Schichtarbeiter. Der Antrag seiner Fraktion zur Beibehaltung der Mittagsruhe wurde jedoch abgelehnt: Die Mittagsruhe wird abgeschafft.

Voraussetzungen für Verbotszone
Laut Esslinger Stadtverwaltung sind die Voraussetzungen für die Verlängerung und Ausweitung des Alkoholverbots erfüllt. So seien im Jahr 2025 rund um den Bahnhof 208 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Alkoholkonsumverbot eingeleitet worden, im Jahr zuvor 187 – der Schwellenwert liege bei 50. Hinzu kämen 67 Strafanzeigen im Jahr 2024 und 63 Straftaten 2025. Zudem müsse das Verbot zeitlich beschränkt sein: In Esslingen gilt es vom 1. März bis 15. November täglich von 12 bis 1 Uhr. (meb)

Damit die Vereinsgaststätte des TV Hochdorf am Aspen Mitte April wieder eröffnet werden kann, haben sich Vereinsmitglieder ins Zeug gelegt.

Wenn alles nach Plan läuft, können die Gäste in einigen Tagen auf den neuen Terrassenmöbeln am Aspen Probe sitzen. Die Rede ist von der Gaststätte des TV Hochdorf, die Mitte April nach zwei Jahren Leerstand wieder eröffnet werden soll. Ein immenser Kraftakt war notwendig, um das Traditionslokal wieder flott zu machen, berichten Michaela Draffehn und Günter Schall vom Vorstandsteam, denn nur durch einen hohen Anteil an Eigenarbeit konnte der Verein diese große Aufgabe stemmen.
Auf mehr als 500 Stunden schätzen Schall und Draffehn die Zahl der Arbeitsstunden, die die Ehrenamtlichen vom TVH in ihr Vereinslokal am Aspen bisher investiert haben. „Die haben einen Megajob gemacht, das Team ist eine glückliche Fügung“, lobt Schall die handwerklich geschickten frisch gebackenen Ruheständler, die den Bärenanteil der Arbeit in den vergangenen Monaten gestemmt haben. „Und das war mehr als sportlich“, so Schall.
Die Rede ist von einem kleinen, aber umso effektiver arbeitenden Team, das sich vor allem aus aktiven Boule-Spielern zusammengefunden hat. „Jeder weiß, wie der andere tickt. Wir kennen uns schon seit Jahrzehnten“, beschreibt Christian Lang die Ausgangslage. Und für seinen Vereinskameraden Manne Braun steht fest: „Das Team war einfach perfekt. Wir haben uns über Wochen gut abgestimmt.“ Zunächst wurde die Holzdecke in der Küche runtergerissen. „So sind wir eingestiegen.“ Denn Holz in der Gastroküche sei nicht mehr zulässig.
Nur einer aus der Gruppe habe als Fliesenleger professionelle handwerkliche Fähigkeiten mitgebracht und dafür gesorgt, dass alle Ecken und Kanten mit perfekten Acrylfugen versehen wurden. Alles andere haben sich die Vereinskameraden selbst beigebracht. Vor allem den Einbau von Gipskartonplatten hätten sie dabei gelernt und damit zum Beispiel auch die große neue Abluftanlage über dem Gastroherd eingehaust und mit Spezialfarbe gestrichen, berichten sie.

Vieles fehlte, vieles war marode
„Wir haben viele Überraschungen erlebt“, erinnert Vorstand Günter Schall beim Rundgang durch die Küche an die heiße Sanierungsphase. Diese Schaltzentrale des Gastronomiebetriebs und damit auch das technische Herzstück musste komplett saniert und neu eingerichtet werden, vieles fehlte, vieles war marode.
Zu den ersten Überraschungen zählten die Angebote, die den TVH-Verantwortlichen dazu ins Haus flatterten. Allein das Angebot des Küchenbauers umfasste die stattliche Summe von 120 000 Euro. „Da mussten wir deutlich abspecken, immerhin sind wir mal von 50 000 Euro ausgegangen“, schildert Schall das Dilemma – am Schluss habe man 80 000 Euro in die Küche investiert.
Schnell war klar, die Ehrenamtlichen müssen Planung und Bauleitung selbst in die Hand nehmen, um Kosten zu drücken. Im September 2025 wurden die ersten Pläne geschmiedet, und nachdem das Vorstandsteam viele Wochenenden über Plänen und Angeboten gebrütete hatte, konnten die technisch versierten Bouler mit der praktischen Arbeit beginnen.
Aber ohne Profis wäre es nicht gegangen. Allein rund 100 Stunden gehen auf das Konto eines Elektrofachbetriebs, der die ganze Elektrik überarbeitet und neue Starkstromkabel verlegt hat. Außerdem gab es Installationsarbeiten zu erledigen, Rohre waren durchgerostet, der Flüssiggastank brauchte neue Armaturen und die neuerdings vorgeschriebenen Funkzähler für Heizung und Wasser mussten ebenfalls eingebaut ­werden. Nun verfügt die Küche über einen neuen Gasherd samt Bratplatte, besagte Abluftanlage, eine Haubenspülmaschine, eine gekühlte Anrichte für Gemüse und Salat sowie zahlreiche Schränke und Arbeitsflächen. Im Gastraum hat der Verein außerdem zwei Theken mit Kühlfächern für Getränke finanziert, während die neue Pächterin Hatice Beydogan den Pizzatisch und die Gläserspülmaschine sowie die Sanierung des Pizzaofens übernommen hat.
„Da sind wir gemeinsam auf einen guten Weg gekommen“, lobt Günter Schall das Zusammenspiel mit der künftigen Gastronomin, die mit ihrer Familie bereits in die dazugehörende Wohnung eingezogen ist.
Noch sind nicht alle Abrechnungen komplett, aber Schall und Draffehn rechnen für die Küchen- und Gastrosanierung mit rund 100 000 Euro Kosten. Der Vorstand hofft nun auf eine langfristige Zusammenarbeit mit der Pächterfamilie, damit die Investition auch wirtschaftlich betrachtet ein Erfolg wird. Es daure immerhin rund zehn Jahre, „bis wir wieder was auf dem Konto haben“, wie es Schall mit Blick auf die künftig anstehende Heizungssanierung und die geplante PV-Anlage formuliert.
Bereits in den vergangenen Jahren wurde in die Sportanlage und das Vereinsgebäude, das 1976 errichtet worden war, kräftig investiert. Neue Flutlichter wurden angeschafft, eine Boule- und eine Laufbahn saniert. Das Dach sei saniert, die Heizung optimiert und die Toiletten renoviert worden, erklärt Schall. Das kostete etwa eine viertel Million Euro. Für die Finanzierung war die Unterstützung der Gemeinde essenziell, zumal das Gebäude Verein und Gemeinde gemeinsam gehört. Die Küchensanierung stemmt der TVH alleine, da er für die Gastronomie zuständig ist. (com)

Der Bauausschuss des Esslinger Gemeinderats gibt grünes Licht zur Umgestaltung des östlichen Stadteingangs. Startschuss soll allerdings erst 2028 fallen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird im Esslinger Rathaus über eine Aufwertung der Ritterstraße diskutiert. Erklärtes Ziel ist es, „dieses wichtige Bindeglied zwischen östlicher und westlicher Altstadt als sozialen, öffentlichen und vielfältig nutzbaren Raum zu stärken“. An Vorschlägen und Ideen fehlt es nicht, doch die knappen Kassen haben der Stadt immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun will man Ernst machen – allerdings erst nach dem Stadtjubiläum 2027. Eine konkretisierte Planung wurde kürzlich im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz (ABMK) des Gemeinderats vorgestellt. Stattliche Zuschüsse, mit denen man im Rathaus rechnet, sollen die Realisierung ermöglichen. Ob sich auch der Wunsch nach einem Zugang zum Rossneckar erfüllen lässt, ist allerdings ungewiss.
Mit der Umgestaltung der Ritterstraße will die Stadt die Aufenthaltsqualität verbessern und zur Belebung der östlichen Altstadt beitragen. „Trotz der komplexen Rahmenbedingungen und der vielfältigen Anforderungen ist es gelungen, im Planungsbereich ein Mehr an grüner Infrastruktur zu schaffen“, ist die Verwaltung mit Blick auf das Konzept des Heidelberger Planungsbüros GDLA überzeugt.
Dazu gehören acht weitere Baumstandorte, attraktivere Baumbeete in der Ritterstraße sowie zwei zusätzliche Baumstandorte in der Küferstraße. Fußgänger und Radfahrer sollen in der Ritterstraße gleichberechtigt unterwegs sein, beschattete Zonen sollen den Blick zur Altstadt und zum Wasser eröffnen, die Straße mit ihrer reichen Geschichte soll als historische Flaniermeile erkennbar sein. Der Rossneckarplatz am Eingang zur Ritterstraße aus Richtung Maille-Kreuzung, der sich heute als schmucklose Parkfläche unter Wert verkauft, soll zu einem Kristallisationspunkt urbanen Lebens werden.

Die Finanzen im Blick behalten
Weil die Stadt erst nach dem Stadtjubiläum mit der Umgestaltung der Ritterstraße beginnen will, sind für 2027 temporäre Maßnahmen geplant, die eine erste Ahnung von den geplanten Veränderungen geben sollen. Die eigentliche Neugestaltung soll erst 2028 beginnen und in Etappen über die Bühne gehen, wobei die Stadt die Finanzen angesichts der angespannten Haushaltslage genau im Blick behalten möchte. OB Matthias Klopfer hat unlängst verordnet, dass neue Investitionen nur dann umgesetzt werden, „wenn sie weitgehend durch Fördermittel oder das Sondervermögen des Bundes finanziert werden können“. Bei der Ritterstraße sieht sich Finanzbürgermeister Ingo Rust auf der sicheren Seite: Das Projekt wird in drei Etappen realisiert, die Kosten werden auf fünf Millionen Euro begrenzt, wobei die Stadt guten Mutes ist, 3,2 Millionen Euro an Zuschüssen zu bekommen. Nach dem formellen Baubeschluss kann noch in diesem Jahr ein offizieller Förderantrag eingereicht werden.
Im ABMK fanden die Pläne einhellige Zustimmung. Dass die Stadt dieses Projekt in finanziell angespannten Zeiten anpackt, fand Tim Hauser (CDU) allerdings unglücklich: „Da wurde in den vergangenen 20 Jahren viel Zeit verplempert.“ Ob das vorhandene Pflaster durch einen neuen Bodenbelag ersetzt werden muss, der dem neuen Belag am Marktplatz ähnelt, bezweifelte Hauser, der die Realisierung des Projekts an die Bewilligung der Fördergelder knüpft. Carmen Tittel (Grüne) legte Wert auf die Feststellung, dass die Stadt trotz klammer Kassen auf Investitionen nicht verzichten dürfe. Sie bemängelte, dass der seit Jahren geforderte Zugang zum Rossneckar fehlt. Doch da verwies Yvonne Bast-Schöning, die das Projekt im Stadtplanungsamt betreut, auf allzu hohe Hürden: Einerseits stehe der Denkmalschutz größeren Eingriffen ins historische Mauerwerk der Rossneckar-Einfassung entgegen. Und andererseits münde just an dieser Stelle ein Mischwasserkanal in den Rossneckar, was zu hygienischen Problemen führen könne.
Daniel Scharpf (SPD) begrüßte die Pläne, beklagte aber den zwei Jahrzehnte dauernden Vorlauf. Er würde sich wünschen, dass im Zuge der Ritterstraßen-Umgestaltung auch die lange geforderte öffentliche Toilette in diesem Bereich gebaut wird. Annette Silberhorn-Hemminger (Freie Wähler) zeigte sich „bereit, die Planungen weiterhin mitzugehen“, will die Entwicklung der städtischen Finanzen jedoch genau im Blick behalten. Genau wie Rena Farquhar (FDP/Volt) wollte aber auch sie wissen, wie lange die Stadt notfalls die Bremse treten könne. Farquhar findet überdies: „Nicht alles, was eine Förderung bekommt, muss realisiert werden.“ Finanzbürgermeister Ingo Rust sieht bis zur förmlichen Ausschreibung der Bauarbeiten 2027 die Möglichkeit, das Projekt zu stoppen. Baubürgermeister Hans-Georg Sigel sagte derweil zu, im Bereich der Maille nach anderen Möglichkeiten für einen Zugang zu den Esslinger Neckarkanälen zu suchen. (adi)

Das Umweltzentrum Neckar-Fils in Plochingen startet mit innovativer Technik und einem buntem Programm ins Frühjahr.

Der Frühling steht in den Startlöchern und damit auch das Umweltzentrum Neckar-Fils in Plochingen: Mit dem Sonnenschein schnurrt der Stromzähler an der neuen Photovoltaikanlage des Gebäudes im Bruckenwasen. In einem großen Sanierungsprojekt – die Kosten lagen bei rund einer Viertelmillion Euro – hat das Umweltzentrum im vergangenen Jahr seine defekte Glasfront ausgetauscht. Glas wurde dabei nicht einfach durch Glas ersetzt, sondern durch Scheiben mit integrierten Solarzellen, die eine österreichische Fachfirma individuell angefertigt hat. Das innovative Projekt bekam Zuschüsse aus verschiedenen Fördertöpfen.
In Fahrt kommt jetzt auch das Jahresprogramm des Umweltzentrums. Der Vortrag am Dienstag, 21. April, 19 Uhr, widmet sich dem Vogel des Jahres, dem Rebhuhn. Referent ist Wolf Rühle, Ornithologe und Landespfleger. Er führt auch den Sensenkurs am Samstag, 9. Mai, durch und lädt am Samstag, 29. August, zur Abendführung über Fledermäuse ein.
Im Programm finden sich zahlreiche Workshops rund um Kräuter, teils mit kulinarischer Komponente. Unter dem Titel „Frühlingsblüher“ bestimmt und erklärt Kräuterpädagogin Martina Schäfer am Mittwoch, 15. April, ab 18 Uhr, im Garten des Umweltzentrums verschiedene Wildkräuter. Weil sich im Lauf des Sommers die Auswahl an Kräutern ändert, folgen zwei weitere Termine im Juni und September. Erstmals im Programm ist ein Workshop mit Irina Schulz im Juni: Sie erklärt Heilpflanzen und die Wirkung ihrer Bitterstoffe. Und sie führt sie wieder den Kurs „Grünkraft – Hildegard von Bingen“ durch.

Kräuter treffen auf Käse und Wein
Ebenso werden „No Waste“-Workshops angeboten. So vermittelt die Kräuterpädagogin Monika Schiller in zwei Kursen das Herstellen von Kosmetik, von der Seife über Shampoo-Bars bis hin zur Deo-Creme. Die Termine dafür sind im Juli und im November. Der Kurs „Die Brennnessel – Unkraut oder Alleskönner“ wird ebenso wieder angeboten wie der äußerst beliebte Kurs „Kräuter treffen auf Käse und Wein“ und weitere Kurse rund um Hagebutten, Senf oder Wurzeln.
Der bewährte Sensen- und Dengelkurse im Mai zählt seit Beginn bereits 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. „So werden immer mehr kurz gehaltene Rasenflächen zu Blühwiesen, weil die Gartenbesitzer das Gras höher stehen lassen können und erst mähen, wenn die Blüher ausgesamt haben“, freut sich Matthias Weigert, der Vorsitzende des Trägervereins.
Um den Nachwuchs anzusprechen, stehen zwei Lesungen für Kinder mit Kreativzeit im Kalender: am 12. April mit dem Buch „Du bist etwas ganz Besonderes, Tilli Löwenzahn“ und am 15. November mit „Tanne und das Geheimnis der Waldfreundschaft“. Diese Doppelveranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Storchenverlag statt.
Gute Tradition ist auch die Teilnahme am Plochinger Bruckenwasenfest, dieses Mal am Sonntag, 10. Mai, verbunden mit dem Tag der Nachhaltigkeit, zu dem unter anderem eine Tombola, vegane Smoothies, kreative Lesungen, Mitmachstände und mehr locken.
Das Umweltzentrum Neckar-Fils bietet seit der Landesgartenschau in Plochingen im Jahr 1998 eine Plattform für Aktivitäten und Angebote der Natur- und Umweltschutzverbände aus dem Raum Plochingen und dem Landkreis Esslingen. Der Trägerverein – bestehend vor allem aus Umweltverbänden, aber auch Einzelpersonen – und dessen ehrenamtlicher Vorstand sind für den laufenden Betrieb des Gebäudes zuständig. Trägerverein, Stadt und Landkreis bringen das Projekt „Oase für Biene, Falter und Co.“ am Neckarknie voran, das Teil der Kampagne „Blühender Landkreis“ ist.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Plochingen kamen auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände Blühwiesen, Wildbienenbehausungen sowie Schautafeln hinzu. Der Garten des Umweltzentrums entwickelte sich zum Schaugarten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter übernehmen auch Aufgaben in der Gehölzpflege und betreuen die unmittelbar angrenzenden öffentlichen Bereiche des ehemaligen Landesgartenschaugeländes.

Info: Anmeldung zu den Kursen: Telefon 0 71 53 / 6 08 69 65 oder Mail: verwaltung@umweltzentrum-neckar-fils.de. (aia)