In Kirchheim laden die Marktbeschicker vom 5. bis 21. Dezember wegen der Baustelle vor dem Kornhaus in diesem Jahr in die Marktstraße zum Weihnachtsmarkt ein. Der fünf Meter hohe Weihnachtsbaum sorgt für besinnliche Atmosphäre. Bereits vom 1. bis 23. Dezember bieten Vereine und Initiativen in der Wechselhütte vor dem Max-Eyth-Haus Leckereien an.
Bereits am Samstag, 22. November, feiert die Kirchheimer Südstadt ihren Adventsmarkt rund um Teck-Grundschule, Thomaskirche und Pavi. Beginn ist um 14 Uhr.
Früh dran ist auch der kleine Adventsmarkt in Lenningen-Schopfloch am 22. November, von 16 bis 19 Uhr. Ab 19 Uhr findet das Konzert im Haberhaus mit Charly & Friends statt. Am Sonntag, 23. November, geht der Markt an verschiedenen Stellen im Ort von 11 bis 17 Uhr weiter.
Weit über den Landkreis hinaus bekannt ist der Mittelaltermarkt und Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Esslingen.
Von Dienstag, 25. November bis Montag, 22. Dezember verwandelt sich die Stadt am Neckar mit 180 Ständen täglich um 11 Uhr in ein weihnachtliches Mittelalter-Paradies. Eröffnung ist am 25. November um 17 Uhr.
In Wernau startet der Weihnachtsmarkt auf dem Stadtplatz am Donnerstag, 27. November. Bis Sonntag, 30. November, gibt es Gelegenheit, unter dem 15 Meter hohen Weihnachtsbaum an 30 Weihnachtsbuden und Ständen entlang zu bummeln. Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag, Samstag von 16 bis 20.30 Uhr und Sonntag von 14 bis 20 Uhr.
Der Weihnachtsmarkt in Oberboihingen geht vom 28. November bis zum 30. November.
Am Samstag, 29. November, und Sonntag, 30. November, verbreitet der Sulzburghof in Lenningen wieder Weihnachtsstimmung. Rund 50 Aussteller präsentieren Kreatives und regionale Spezialitäten aus eigener Herstellung.
Am Samstag, 29. November, feiert die Gemeinde Neidlingen ihren Adventsmarkt ab 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz.
Ebenfalls am 29. November laden Jesinger Vereine zum Weihnachtszauber am historischen Mühlplatz in Jesingen. Beginn ist um 16 Uhr, „gezaubert“ wird bis 21 Uhr.
Der 39. Bad Boller Weihnachtsmarkt findet am 29. November rund um das Rathaus statt. Es gibt Selbstgebackenes und -gebasteltes an 24 Marktständen. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt um 11 Uhr mit der Jugendkapelle des Musikvereins. Um 15 Uhr spielt der Bläserchor.
Am 29. November öffnet auch in Erkenbrechtsweiler am Bürgerhaus der Weihnachtsmarkt seine Tore. Den Auftakt macht um 16.30 Uhr der Posaunenchor. Ab 17 Uhr haben Bürgerhaus und Verkaufsstände geöffnet.
In Schlierbach öffnet zum ersten Advent am Sonntag, 30. November, der Weihnachtsmarkt „Rund ums Rathaus“. Es gibt Handgemachtes und vorweihnachtliche Stimmung von 11 bis 18 Uhr.
Ebenfalls am 1. Advent findet der Lindorfer Adventsmarkt rund um den Dorfbrunnen statt. Beginn ist um 12 Uhr nach dem ökumenischen Gottesdienst. Das Backhaus ist ebenfalls angeheizt.
In Aichelberg findet der Adventsmarkt am 30. November von 13 bis 18 Uhr statt.
Die Gemeinde Ohmden lädt am Dienstag, 2. Dezember, ab 18 Uhr zum festlichen Adventsliedersingen vor dem Rathaus ein, es gibt Essen und Getränke.
Die Widerholtstraße in Kirchheim verwandelt wieder in ein funkelndes Winterwunderland: Von Donnerstag bis Sonntag, 4. bis 27. Dezember 2025, lädt der b„Platz der kleinen Weihnacht“ täglich von 18 bis 23 Uhr zu Glühwein, Live-Musik und winterlicher Gemütlichkeit ein.
Der Weihnachtsmarkt in Wendlingen findet vom 4. bis 7. Dezember in der Stadtmitte statt. Donnerstag und Freitag ist er von 16 bis 20.30 Uhr, Samstag und Sonntag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet.
Die Nürtinger Weihnacht rund um die Stadtkirche St. Laurentius in Nürtingen öffnet von Freitag, 5. Dezember, bis Sonntag, 14. Dezember, zum 40. Mal die Türen des Weihnachtsdorfs.
Am Sonntag, 7. Dezember, veranstaltet der Gewerbeverein Weilheim seinen Adventsmarkt auf dem Marktplatz. Beginn ist um 11 Uhr, Ende gegen 19 Uhr. Am selben Tag feiert der Kirchheimer Ortsteil Ötlingen vor dem evangelischen Gemeindehaus von 10 bis 18 Uhr.
Ebenfalls am zweiten Advent feiert Notzingen seinen Weihnachtsmarkt. Das Event findet von 15.30 bis 17 Uhr auf dem Kelterplatz statt.
In Oberlenningen findet am Samstag, 13. Dezember, auf dem Marktplatz ein Adventsmarkt mit fünf Ständen der Werkrealschule statt.
Am Samstag, 13. und Sonntag, 14. Dezember, feiert Nürtingen den nordischen Adventsmarkt in der Altstadt. Bei Dämmerung zieht die schwedische Lichterkönigin Lucia singend durch die Altstadtgassen.
Am Samstag, 13. Dezember, ab 17 Uhr mit einer Gaudi und am Sonntag, 14. Dezember, feiern Dettinger Vereine Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz in Dettingen.
Am Sonntag herrscht auch in Neuffen zwischen Rathaus, Lindenplatz und Melchior-Jäger-Haus Weihnachtsmarkt-Flair. Das Event findet bereits zum 44. Mal statt.
Kurz vor Heiligabend wird nochmal in Schlierbach gefeiert. Am Montag, 22. Dezember, wird am Rathausplatz After-Work-Glühwein ausgeschenkt, mit Glühwein, Punsch und roter Wurst.
„Singen und Musizieren unter dem Weihnachtsbaum“ nennt Holzmaden seinen musikalischen Weihnachtsmarkt. Der findet am Sonntag, 21. Dezember (vierter Advent) ab 17 Uhr vor dem Rathaus statt. Für Live-Musik sorgt der Musikverein Holzmaden-Weilheim. zap
Von DJ-Party bis Wilhelma gibt es an Halloween verschiedene Arten, gruselig zu feiern. Auch für Kinder ist unter Teck und in der Umgebung einiges dabei.
Am 31. Oktober steht wieder Gruseln auf dem Programm: Das aus den USA reimportierte Halloween-Fest – ursprünglich stammt es aus Irland – findet auch hierzulande immer mehr Fans. Auf Instagram hat der Teckbote eine Umfrage gestartet, welche Aktionen und Partys in der Region zu diesem Tag anstehen. Im Folgenden kommt das Ergebnis der Umfrage mit einigen Ergänzungen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
In Holzmaden veranstaltet der Verein SPACE am Freitag, 31. Oktober, eine große Party in der Gemeindehalle. Beginn ist um 20 Uhr.
Wilder Mann, das stylische Restaurant mit Cocktail-Bar in Kirchheim, verwandelt sich am 31. Oktober in eine dunkle Halloween-Welt voller Musik, Magie & schaurig guter Drinks. Der Normalbetrieb beginnt ab 17 Uhr, Partystart mit DJ Nuno Martines ist ab 22 Uhr, bei freiem Eintritt. Kostüme sind erwünscht, Special Drinks und eine „unheimlich gute Deko“ erwarten die Besucherinnen und Besucher.
Der Kirchheimer Club Krokodil startet seine Halloween-Party am Freitag um 22 Uhr in der Paradiesstraße 1. Der Club verwandelt sich in ein düsteres Gruselkabinett mit Beats, spooky Hits und Club Sounds.
Tanzschule Winkle: Bereits am 25. Oktober findet dort eine Halloween-Party mit schauriger Deko, Musik und Kostümwettbewerb statt (Sudetenstraße 150).
In Notzingen spielt sich wieder Gruseliges in der Tiefgarage vom Asklepia ab. Die Kinder-Halloween-Party startet um 18 Uhr und endet um 22 Uhr, für Getränke ist gesorgt, Essen ist mitzubringen.
Die Sillerhalle in Hattenhofen lädt zur Hexennacht (www.festimdorf.de/hexennacht/). Die Tanzparty verbindet Gruseln und Feiern und wird erstmals mit einem DJ-Duo für Party ohne Pause sorgen. Haus-DJ Lars Vegas wird dem Feiervolk zusammen mit DJ Chris Mega einheizen. Dazu gibt’s schaurig-schöne Deko, ausreichend Flüssiges und leckere Snacks.
In Reichenbach trifft Grusel auf Beats!
In der dunklen Stunde ab 21 Uhr erwacht die verlassene Halle Reichenbach (Kanalstraße 10, Reichenbach/Fils) zum Leben. Der Nebel umhüllt sie geheimnisvoll, während schaurige Gestalten und düstere Überraschungen auf mutige Gäste warten. Eine unvergessliche Halloween-Party erwartet die Gäste.
Gefeiert wird jedes Jahr im SI-Centrum in Stuttgart. Auf fünf Ebenen verteilt, läuft verschiedene Musik. Wer bis 23 Uhr eintrifft, erhält einen Welcome-Shot. Eintritt ohne Anstehen ist mit dem VIP-Ticket möglich.
Die Halloween-XXL-Party in der Osterfeldhalle in Esslingen-Berkheim beginnt am 31. Oktober um 20 Uhr. Es werden verschiedene Musikstile gespielt, es gibt Walking Acts, blutige Cocktails und eine aufwendige Dekoration.
Für Familien und Tierfreunde gibt es ein Halloween-Hunderennen und eine Kinderparty von 18 bis 22 Uhr.
Schauergeschichten mit Rittern, Drachen und Gespenstern gibt es für Kinder und Familien auf der Festungsruine Hohenneuffen auf einer Sonderführung. Beginn ist am Freitag um 16 Uhr, die Führung dauert etwa eine Stunde. Die finsteren Mauern der Festungsruine Hohenneuffen sind wie geschaffen für Schauergeschichten aus der Welt der Geister sowie Sagen über Ritter und Drachen. Danach bauen die Kinder unter kundiger Anleitung Halloween-Windlichter und gruselige Spinnen. Wer möchte, kann auch in passender Verkleidung teilnehmen.
Im Samba Nürtingen steigt eine Halloween-Party mit DJ Timmy ab 21 Uhr – Tanzmusik und Kostüme sind willkommen.
Wenn die herbstlichen Nebelschwaden durch das Neckartal wabern, dann ist auch in Wilhelma der düsterste Tag des Jahres nicht fern: Zu Halloween haben im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart am 31. Oktober wieder schaurige Gestalten das Sagen. Über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlüpfen
dabei, professionell geschminkt und kostümiert, in die Rolle von Hexen, Vampiren und Gespenstern. Graf Dracula, Gruselclowns und Dämonen stehen für Selfies bereit. Zusätzlich ist die Wilhelma unheimlich schön dekoriert: Mit handgeschnitzten Kürbissen, furchteinflößenden Skeletten und vielen weiteren Details. Riesige Spinnennetze säumen die Platanenallee am Langen See. Im Insektarium wird mit Schwarzlicht die Zeremonie
am Tag der Toten zelebriert. Die Kleinsten sind eingeladen, bis 17 Uhr an einem Aktionsstand am
Mammutbaumwald gegen eine kleine Spende für den Artenschutz süße Hexenhäuschen zu basteln. Vor der Löwenanlage kann man sich von einer Wahrsagerin die Zukunft deuten lassen. Nerven wie Drahtseile benötigen diejenigen, die es wagen, den Gruselbereich in der Wilhelmaschule zu erkunden: Da es hier noch ein wenig grusliger wird als im restlichen Teil der Wilhelma, wird dieser Bereich erst ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen. Höhepunkt des Abends ist die um 19.15 Uhr vor dem Maurischen Landhaus startende Parade aller Gruselgestalten. An Halloween hat die Wilhelma von 8.15 bis 20 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 18 Uhr). Die Terra Australis bleibt an diesem Tag aus Sicherheitsgründen geschlossen. Es gibt keine Abendkasse und daher auch keinen gesonderten Tagestarif. Die Teilnahme am Halloween-Programm ist für Inhaberinnen und Inhaber regulärer Tages- und Jahreskarten kostenlos. Verkleidete Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt.
Das Kirchheimer Open Air Sonnenrot-Festival geht in seine dritte Ausgabe: Von Donnerstag, 18. Juli, bis Sonntag, 21. Juli, wird am Flugplatz Hahnweide in Kirchheim Musikfans wieder kräftig eingeheizt. Vor der spektakulären Kulisse des schwäbischen Albtraufs gibt es Hits von echten Superstars. Die hochwertigen Tribute-Bands lassen Klassiker live aufleben. Mit Musik von den Fantastischen Vier (Vier Gewinnt am 18. Juli), Robbie Williams (The Robbie Experience am 19. Juli), Coldplay (Viva La Vida am 20. Juli) und Tina Turner (This is Tina am 21. Juli.) wird den Festivalbesuchern an vier aufeinander folgenden Tagen top Live-Acts geboten.
Dazu gibt es erstmalig einen Bandcontest. Der findet am Sonntag, 21. Juli, statt. Dabei spielen ausgewählte Bands 20-minütige Sets. Der Gewinner erspielt sich einen Auftritt beim Sonnenrot-Festival im kommenden Jahr.
Es gibt ein
Rahmenprogramm für die ganze Familie
Das Rahmenprogramm hat noch mehr zu bieten. Neben dem Bandcontest am Sonntag wird es am Samstag ab 14 Uhr einen Family-Day mit Hüpfburg, Kinderschminken und vielen weiteren Stationen geben. Neben der riesigen Festivalbühne lädt eine Chillout-Area mit Liegestühlen und kühlen Getränke zum Verweilen ein. Dazu gibt es frisch gezapftes Bier und Leckereien von diversen Foodtrucks und regionalen Verkaufsständen.
Infos Der Eintritt für das Tagesticket kostet 7 Euro, das Festival-Ticket (an allen Tagen gültig): 22 Euro
Karten gibt es unter: www. diginights.de und an der Abendkasse. Parken vor Ort: Tagesticket kostet drei Euro. Weitere Informationen gibt es unter:
www.sonnenrot-festival.de

Diese Zahlen sind beeindruckend: 22.000 Pfandbecher, 2000 Meter Stromkabel, 325 Meter Bauzaun über 60 eigene MitarbeiterInnen, 55 Security-Angestellte, 25 Techniker und 20 Sponsoren – das sind die Zahlen, mit denen die aktuellen Veranstalter der Musiknacht Hannes Hergenröder, François Saorine und Christian Eckhardt momentan jonglieren. Hinzu kommt die Koordination der 62 angekündigten Bands und DJs, die am 08. Juni in Kirchheims Innenstadt für Flair und Stimmung sorgen werden.
Auch das Mehrgenerationenhaus Linde ist dieses Jahr wieder mit dabei und die Dettinger Straße ebenfalls. Aufgrund einer Baustelle an der Bastion wird es zum ersten Mal am Alten Haus eine Bühne geben. „An den Getränkeständen neben den großen Bühnen führen wir dieses Jahr ein einheitliches Pfandsystem ein. Wir möchten unseren Gästen die Rückgabe der Becher erleichtern und etwas dafür tun, die Stadt sauberer zu halten,“ erklärt Hannes Hergenröder, einer der drei Organisatoren.
Zur 25. Ausgabe haben sich die Macher etwas besonderes einfallen lassen: Es wird ein Jubiläumsbier geben. „Wir haben uns Gedanken gemacht und mit der Kirchheimer Brauerei Braurevolution zusammengetan. Wir werden ein eigens für das Musiknacht-Jubiläum gebrautes Jubiläumsbier verkaufen, mit einem extra entworfenen Musiknacht-Bieretikett“, sagt Christian Eckhardt, der zweite aus dem Organisatorenteam.
Der Startschuss für das offizielle Programm fällt um 18 Uhr. Einen Headliner gibt es nicht, da die Kirchheimer Musiknacht von den vielen KünstlerInnen, die alle ein gewisses Niveau haben, lebt. Dadurch werden überfüllte Bühnen vermieden und die Gäste können sich von Bühne zu Bühne treiben lassen kann.
„Die Auswahl der Bands gestaltet sich im Übrigen mittlerweile ebenfalls zeitaufwändiger, da sich immer mehr Musiker für das beliebte Kirchheimer Musikspektakel bewerben,“ erzählt François Saorine.
Trotz der steigenden Kosten und sehr zur Freude der Besucher, haben die drei Veranstalter sich dazu entschlossen, den Ticketpreis nicht zu erhöhen. „Darum hoffen wir umso mehr auf gutes Wetter, viele Besucher mit guter Laune und freuen uns auf ein weiteres unvergessliches kulturelles Ereignis in der Teckstadt Kirchheim.
Infos Beginn: ab 17.00 Uhr, Eintritt Abendkasse 17 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.
Am Sonntag, 26. Mai, ist Deutscher Fachwerktag. Auch die Stadt Kirchheim macht mit, drei Mal kann man das Rathaus erklimmen.
Wenn nicht an diesem Tag, wann dann? Zum zehnten deutschen Fachwerktag am Sonntag, 26. Mai, bietet auch Kirchheim drei Veranstaltungen an, um die Fachwerkstadt unter der Teck von oben bestaunen zu können. Zur Sunrise-Tour erleben Frühaufsteher den Sonnenaufgang vom Rathausturm aus. Bei der Runde für Frühaufsteher geht es mit dem Stadtführer schon um 5 Uhr morgens die 116 Stufen auf den Rathausturm hinauf. In 21 Meter Höhe erfahren Besucherinnen und Besucher Spannendes und Wissenswertes rund um das historische Rathaus und die Geschichte der Stadt. Noch in der Dämmerung werden die Stufen des Rathausturms erklommen. Danach gibt es einen kurzen Streifzug durch die morgendlichen Gassen.
Sogar für die Nachtschwärmer
ist etwas dabei
Die „normale“ Besichtigung des Rathausturms heißt „Geschichten von oben“ und startet am selben Tag um 14 Uhr. Gleich zu Beginn gibt es für die Besucherinnen und Besucher einen herrlichen Rundblick über die Dächer der Altstadt. Der Aufstieg auf den Fachwerk-Rathausturm lohnt sich noch aus einem anderen Grund: Von hier aus ist auch bei mäßigem Wetter die steile Albtraufkante zu sehen. Beim anschließenden Spaziergang lenken die Stadtführer den Blick auf Details, die sonst verborgen bleiben.
Und dann gibt es ja noch die Nachtschwärmer in und um Kirchheim: Die sind zur Sundown-Tour um 20.30 Uhr eingeladen. Noch in der Abenddämmerung werden die Stufen des Rathausturms erklommen. Nachdem die letzten Sonnenstrahlen des Tages verschwunden sind, gibt es noch einen kurzen geführten Streifzug durch die abendlichen Gassen der Kirchheimer Fachwerkstadt.
Aber auch am Kirchheimer Rathaus selbst gibt es einiges zu entdecken. Entstanden in den Jahren 1622 bis 1724 ersetzte es das abgebrannte Bürgerhaus und gilt heute als eines der schönsten Fachwerkrathäuser des Landes. Sehenswert sind auch die Kassettendecke in den Arkaden mit dem württembergischen Wappen sowie der schmuckvolle Turmaufsatz mit Zwiebelhaube und Mondphasenuhr.
Aus heutiger Sicht kaum zu glauben: Bereits 15 Jahre nach Einzug der Stadtverwaltung war das Fachwerk nicht mehr modern und wurde verputzt. Erst im 20. Jahrhundert wurde das kunstvolle Fachwerk wieder freigelegt – sehr zur Freude der heutigen Besucherinnen und Besucher.
Kirchheim ist Bestandteil der deutschen
Fachwerkstraße
Als Mitglied der deutschen Fachwerkstraße stellt Kirchheim einen Teil der 100 000 Fachwerkhäuser, die sich derzeit in den Mitgliedsstädten befinden. Mit dem deutschen Fachwerktag setzen sich die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte (ADF) sowie dessen Arbeitsgruppe Deutsche Fachwerkstraße (DFS) deutschlandweit dafür ein, die Fachwerkstädte als schützenswertes Kulturgut zu erhalten. zap/pm
Info Um Anmeldung für die drei Führungen am Sonntag wird gebeten, unter der Nummer 0 70 21/50 25 55 oder per E-Mail an tourist@kirchheim-teck.de. Außerdem gibt es auf www.kirchheim-teck.de/de/freizeit-tourismus/Buchung-Geschichte(n)von-oben ein Online-Formular zum anmelden.
Am Donnerstag, 9. Mai, ist Christi Himmelfahrt: Das bedeutet auch geselliges Beisammensein bei den verschiedenen Vatertags-Hocketsen unter der Teck.
Da muss jetzt nur noch das Wetter mitspielen: Rund um die Teck veranstalten die Vereine an Himmelfahrt, das in diesem Jahr auf den 9. Mai fällt, wieder zahlreiche Feste und Hocketsen – beste Voraussetzungen für alle, die an Vatertag wandern, einen Ausflug machen oder einfach gemütlich zusammensitzen wollen. Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr für Kirchheim: Der traditionelle „Hock am Ring“ der Stadtkapelle Kirchheim wird dieses Jahr aufgrund der Bauarbeiten am Rollschuhplatz zum „Hock am Markt“.
Eine Auswahl an Veranstaltungen im Überblick
Kirchheim: Die Stadtkapelle Kirchheim lädt zum „Hock am Markt“ auf den Marktplatz ein. Beginn ist um 10.30 Uhr. Neben einem bunten musikalischen Programm und zahlreichen kulinarischen Angeboten gibt es auch eine abwechslungsreiche Spielstraße für die kleinen Gäste.
Kirchheim: Die Motorradfreunde Ötlingen veranstalten wieder ihre Rotgockel-Vatertag-Hocketse. Start ist um 11 Uhr am Farrenstallplatz in Ötlingen mit Bewirtung, unter anderem mit Street-Food. Außerdem gibt es rockige Live-Musik von „Die üblichen Verdächtigen“.
Kirchheim: Im Reuschwald-Garten in Nabern gibt es musikalische Unterhaltung mit dem Lindachquartett, der Start ist um 13 Uhr.
Ohmden: Der Gesangverein Liederlust Ohmden lädt von 10 bis 18 Uhr zur traditionellen Vatertagshock auf den Festplatz der Gemeindehalle im Wiestalweg ein, direkt am Radweg zwischen Jesingen und Zell gelegen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, bei Bedarf wird sie in die Gemeindehalle verlegt. Es gibt Bewirtung und Musik.
Bissingen: In Bissingen startet der Vatertagshock des Schützenvereins Bissingen um 10 Uhr am Schützenhaus.
Lenningen: Auch an der Schopflocher Pfulb ist was los. Dort findet an Christi Himmelfahrt der alljährliche Motorradgottesdienst mit Pfarrer Dirk Schmidt und dem Posaunenchor der evangelischen Julius-von-Jan-Kirchengemeinde aus Lenningen statt. Beginn ist um 10.30 Uhr. Von 12 bis 15 Uhr spielt das Trio „Madaus & Band“ .
Lenningen: Bei der Altvaterbaude in Schopfloch findet das traditionelle Himmelfahrttreffen mit Hahnschlagen statt. Beginn ist um 11 Uhr mit musikalischer Unterhaltung und Bewirtung. Um 13 Uhr startet das Hahnschlagen und die Frage: Wer wird Hahnkönig oder -königin?
Weilheim: In Hepsisau findet ab 10.30 Uhr an der Zipfelbachhalle der traditionelle Vatertaghock des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Hepsisau statt. Es gibt Spießbraten mit Kartoffelsalat, Wurst vom Grill, Kaffee und Kuchen, Fassbier und noch einiges mehr.
Owen: Auf dem Owener Sportplatz veranstaltet der TSV Owen ab 11 Uhr eine Vatertagshocketse.
Neidlingen: Der Gesangverein Liederkranz lädt zum Himmelfahrtshock an der alten Schule ein.
Wernau: Die Wernauer Narren starten um 10 Uhr an der Lauinger Hütte, im Wald zwischen Wernau, Notzingen und Hochdorf, ihren Vatertagshock.
Reudern: Die Fußballer des SV Reudern laden zu ihrer Vatertagshocketse ins Festzelt am Sportgelände in Reudern ein. Beginn ist um 11 Uhr. Die Fußballabteilung des Vereins bewirtet mit Bier und Grillspezialitäten.
Wendlingen: Der Musikverein Wendlingen lädt zur Vatertagshocketste am Musikerheim ein, diese startet ab 11 Uhr.
Info: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen und Anregungen nimmt die Redaktion aber gerne entgegen unter der E-Mail
extra-redaktion@teckbote.de
INFO
So ist der „Vatertag“ entstanden
Christi Himmelfahrt bedeutet die „Aufnahme des Herrn“, und bezeichnet im christlichen Glauben die Aufnahme Jesu Christi als Sohn Gottes im Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag der Osterzeit, 39 Tage nach Ostersonntag, gefeiert. Deshalb fällt das Fest stets auf einen Donnerstag.
Die weltliche Tradition des „Vatertags“ brachte man schon im Mittelalter mit Christi Himmelfahrt in Verbindung, in Anlehnung an das „Auffahren“ Jesu Christs zu seinem göttlichen Vater. Die Tradition, zu diesem Anlass auch den eigenen Vater zu ehren, entstand allerdings erst rund um das Jahr 1900. Dass dabei auch Alkohol, insbesondere Bier fließt, soll auf Berliner Brauer zurückzuführen sein. Die haben Väter und Sähne ermuntert, diesen Tag gemeinsam und mit viel Bier zu verbringen. Die Väter brauchten damals kein eigenes Bier mitzubringen. Das war Aufgabe der Söhne, ebenso wie das Ziehen des Bollerwagens.
Quelle: Wikipedia/einach-bergmann.de
Nach umfangreichen Umbauarbeiten wird der Urweltsteinbruch in Holzmaden neu eröffnet. Im Untergeschoss entsteht eine Unterwasserwelt.
Letztes Jahr verabschiedete sich Camilla Guhr von der glitzernden Modewelt in Paris und übernahm den Urweltsteinbruch in Holzmaden. Seitdem hat sich viel getan. Das ehemalige Gebäude der Familie Fischer wurde renoviert und erweitert. Gleich hinter dem Eingang wird der Besucher von kunstvoll ausgeleuchteten Exponaten begrüßt, die zum Teil noch von Gotthilf Fischer und seiner Familie gesammelt wurden. Ein großer, golden angemalter Kopf eines Tyrannosaurus lässt die Besucher ahnen, wie alt die Ausstellungsstücke sind. Die Galerie dafür wurde neu geschaffen. Die eingezogenen Räume zeigen Besonderheiten aus Indonesien, Amerika, aber auch aus Deutschland. Alles ist käuflich zu erwerben und für Liebhaber bestimmt. Doch das Herz ist im Untergeschoss untergebracht.
„Mir ist es wichtig, dass Kinder ein Stück
Geschichte erleben.“
Ein pädagogischer Bereich lädt Kinder und Eltern ein, mehr zu erfahren. Was sind Fossilien? Welche Fossilienarten gibt es? Wo werden Fossilien gefunden? Nur einige Fragen, auf die wissbegierige Kinder Antworten finden. Veranschaulicht werden die Antworten von Funden, die zum Teil eine 180 Millionen Jahre lange Reise hinter sich haben. „Mir ist es besonders wichtig, dass Kinder, wenn sie in den Urweltsteinbruch kommen, ein Stück Geschichte erleben“, sagt Guhr, „Und mit einem Stück Geschichte wieder gehen.“ Sie träumt davon, ihr Wissen und ihre Leidenschaft mit Schulklassen teilen zu können: Die Leidenschaft, die sich einstellt, wenn man Schiefer „klopft“ und etwas findet.
Einen Tag als Paläontologe verbringen
Jeder darf klopfen und sich im Urweltsteinbruch frei bewegen. Wer mag, kann sich einen ganzen Tag wie ein Paläontologe fühlen. Die Funde dürfen fast immer behalten werden, nur Wirbeltiere bleiben vor Ort. Wer sich nicht sicher ist, findet im Gebäude Tafeln, um den Fund zu bestimmen.
Den Kindergeburtstag in einer anderen Welt verbringen
Auch Kindergeburtstage werden gefeiert. Extra für ein achtjähriges Geburtstagskind aus Leinfelden-Echterdingen wurde der Urweltsteinbruch geöffnet. Guhr strahlt, dafür ist die 29-Jährige nach Holzmaden gekommen. Leuchtende Kinderaugen, wissbegierige Fragen und das Gefühl, Geschichte zum Leben zu erwecken. Doch noch ist sie nicht fertig. Das Museum im Untergeschoss ist noch eine Baustelle. Hier entsteht eine Unterwasserwelt, mit Ausstellungsstücken, die weltweit einmalig sind. Eine Geode aus Brasilien wartet hier auf die ersten Besucher, die diese Weltpremiere bewundern. Im Kristallzimmer werden Citrine ausgestellt. Die indirekte Beleuchtung lässt die Steine strahlen. Im Hintergrund erklingt extra für diesen Raum erstellte Musik. Kristallmusik, die mit Klangschalen aus Kristallen geschaffen wurde.
Überall finden sich Fossilien und Mineralien, aber auch Meteoriten und Versteinerungen. Aus aller Welt sind die Fundstücke und erzählen unterschiedlichste Geschichten.
„Das Wissen macht den Unterschied“, sagt Guhr, „nur so ist es möglich, so viele außergewöhnliche Dinge zu finden und ihre Schönheit zu erkennen.“
Viele Exponate befinden sich schon lange in Familienbesitz. Camilla Guhr liegt das Sammeln im Blut. Als vierte Generation kann sie auf einen großen Schatz an Fundstücken, Wissen und Unterstützung zurückgreifen. Doch sie wünscht sich für die Zukunft auch finanzielle Unterstützung und hofft auf Förderungen, denn es soll noch weitere Angebote geben. Ein Lehrsteinbruch ist in Planung und auch gastronomisch möchte Guhr ihren Besuchern etwas bieten. Wer den ganzen Tag klopft und nach Fossilien sucht, der wird hungrig und durstig.
Ihr Plan ist ganz auf die Region zugeschnitten. „Ich bin kein Fan von amerikanischen Franchiseprodukten“, sagt Camilla Guhr, „ich möchte mit meinem Angebot regional bleiben.“ Aus diesem Grund wird es noch in diesem Jahr eine zweite Eröffnung geben. Dann können die Besucher auch das Museum besuchen und in separaten Bereichen Außergewöhnliches bestaunen. Sylvia Horlebein

Am 20. April findet in der Weilheimer Limburghalle ein ganz besonderer Liederabend mit den Hits von Udo Jürgens statt. Interpret der Songs ist Musical-Star Karim Khatwatmi.
Wer „war noch niemals in New York“ oder mag „Griechischen Wein“? Wem diese Titel sofort Lust auf Musik machen, der ist bei der Premiere in der Weilheimer Limburghalle genau richtig. Am Samstag, 20. April, startet um 20 Uhr der Musikabend „Udo Jürgens – Hommage an eine Legende.“
Über 105 Millionen verkaufte Tonträger, eine Karriere, die sich über fast 60 Jahre erstreckt, und er war er erste Österreicher, der 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewonnen hat: mit „Merci Cherie“. Das ist Udo Jürgens, eine Schlagerlegende, der zurecht ein Musical gewidmet wurde. In der Weilheimer Limburghalle findet nun ein Medley-Abend mit Piano und
Gesang statt.
So einfach kann man zwei Tickets gewinnen
Das Teck Extra verlost für diesen außergewöhnlichen Abend in Weilheim drei mal zwei Eintrittskarten. Und so geht’s: Einfach eine Email mit dem Betreff „Udo Jürgens“ an die E-Mail
extra-redaktion@teckbote.de schicken. Dabei bitte Name und Anschrift angeben. Die drei Gewinnerinnen oder Gewinner können sich dann jeweils zwei Tickets direkt am 20. April an der Abendkasse abholen. Das Beste ist: Nicht nur die glücklichen Gewinner, sondern alle Gäste erleben dann einen Gesangsabend in Musical-Qualität: Karim Khawatmi ist der Original-Hauptdarsteller aus dem Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“, aber auch Star in „Jesus Christ Superstar“, „Chess“ oder „Les Misérables“. Der gebürtige Münsterländer hat nicht nur musikalisch eine enge Verbindung zu Udo Jürgens, er hatte auch Gelegenheit, den Star persönlich kennenzulernen.
Der Musical-Star hat ohnehin eine ganz besondere Beziehung zu dem Stück: Bei den Proben zum Musical „Ich war noch niemals in New York“ in Stuttgart hat Karim seine heutige Frau kennengelernt, die damals die weibliche Hauptrolle neben ihm hatte. Der leidenschaftliche Fotograf konnte mit Udo Jürgens noch ein weiteres Highlight erleben – er shootete auch auf dessen Wunsch die Fotos für sein letztes Album „Mitten im Leben“.
Begleitet wird Karim Khatwatmi in Weilheim von Jonathan Frey in bester Udo-Manier am Flügel.
Da geht für viele Udo-Jürgens-Fans sicher „Immer wieder die Sonne auf“.
Catering gibt’s von
Weilheimer Gastronom
Und damit der Abend nicht nur musikalisch eine Hochgenuss wird, sorgt für das Catering vor, während und nach dem Konzert Jesse Burgmann und sein Team vom Restaurant „Burgmann’s“ in Weilheim. Los geht es mit den Leckereien im Forum der Limburghalle um 18 Uhr. pm/zap
Ticktes sind im Vorverkauf erhältlich unter www.musicalpeople.de sowie bei eventim und reservix und natürlich an der Abendkasse.

Kirchheim war wieder früh dran: Am vergangenen Samstag (16.3.) wurde um Punkt 11 Uhr der diesjährige Osterbrunnen präsentiert. Gestaltet hat ihn der Mährisch-Schlesische Sudetengebirgsverein. Der festliche Akt auf dem Marktplatz wurde musikalisch von den Turmbläsern begleitet. Seit fast 20 Jahren investieren die Ehrenamtlichen in der Zeit vor Ostern zahlreiche Stunden, um die Buchsgirlanden zu binden und den Osterbrunnen mit hunderten gelben und blauen Eiern, den Farben der Stadt Kirchheim, zu schmücken. Eine Woche später, am 23. April, wird der Osterbrunnen am Bissinger Adler aufgebaut. Auch in Lindorf, Ochsenwang, Oberlenningen und Bad Boll gibt es die geschmückten Brunnen zu sehen.
Die Tradition stammt
aus Franken
Ursprünglich aus der Fränkischen Schweiz stammend, hat sich der Brauch, zur Osterzeit öffentliche Dorfbrunnen mit bemalten Ostereiern und anderen Verzierungen zu schmücken, seit den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch in Baden-Württemberg verbreitet. Die Anordnung der Ostereier erinnert häufig an eine Krone, daher wird der Schmuck manchmal auch Osterkrone genannt.
Geschmückt wird normalerweise an Palmsonntag, Traditionalisten warten sogar bis Karsamstag. Kirchheim ist demnach etwas zu früh dran. Zwei Wochen nach Ostern werden die Gebinde wieder abgeommen. Während dieser Zeit sind die Orte mit besonders schönen Osterbrunnen wie im baden-württembergischen Schechingen inzwischen richtige Touristenattraktionen.
Warum sind es aber meitens Brunnen, die vor der Osterzeit so prächtig geschmückt werden? Dahinter steht die Überzeugung, dass das Wasser, das an Ostern geschöpft wird, eine besonders hohe Heil- und Segenskraft besitzt“, schreibt das Online-Magazin sonntagsblatt.de. Brunnen waren lange elementare Bestandteile der Stadtgesellschaft, aus denen man Wasser für das tägliche Leben schöpfte oder auch Brände löschte, und damit unabdingbare Voraussetzung für das Leben von Mensch und Tier.
Wasser huldigen, weil es
Leben spendet
„Diese Bedeutung des Wassers als Lebensspender und Lebensgarant wollte man nun in den Mittelpunkt stellen und zelebrieren, indem man früher alle Brunnen der Stadt einmal im Jahr zu Ostern schmückte. Heute schmückt man meist nur noch einen Brunnen in den Dörfern oder Städten“, erklärt der bayerische Archivar Adrian Roßner dem Portal.
Einer der ältesten schriftlichen Belege für die Tradition der Osterbrunnen findet sich in der „Bavaria“ aus dem Jahr 1868, einem topographisch-statistischen Handbuch des Königreichs Bayern: Damals hatte man die Osterbrunnen nicht mit Eiern, sondern meist mit grünen Girlanden, Moos und Bäumchen, vor allem Fichten, geschmückt. Das Grün wies auf die Natur und das Leben hin, während die Dreiecksform der Fichte Fruchtbarkeit und Kraft sowie die Heilige Dreifaltigkeit symbolisieren sollte.
Heute sind es meistens bemalte Eier, die als Schmuck dienen. Im Falle Kirchheims sind das gelb und blau bemalte in den Stadtfarben. Rekordverdächtig: Lag der größte Osterbrunnen 2005 im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg, wo man 16500 Eier dekorierte, überbot die oberschwäbische Gemeinde Oberstadion 2014 diese Zahl mit knapp 27 000 Eiern. Mittlerweile sind es sogar 30 000. Aus Wachtel-, Hühner-, Enten-, Gänse- und Straußeneiern sind wahre Kunstwerke entstanden: Christliche Motive, Elfen, Hummelfiguren, gefräste oder bestickte Eier. pm /zap
In kürze kommt ein neues Feier-Format in die Teckstadt: Angesprochen sind junge Mütter, die Lust auf Weggehen haben.
Clubnächte gehen normalerweise nicht vor Mitternacht los, daher ist Feierngehen für Mütter mit kleineren Kindern ein „No Go“. Die Partyreihe „Mama geht tanzen“ startet aber bereits um 20 Uhr. „Denn nur weil man Mama ist, muss man nicht auf Partys verzichten“, lautet das Motto der beiden Gründerinnen Andrea und Anna aus Wuppertal. Ihre Party richtet sich speziell an Frauen mit kleinen Kindern.
Männer ja, aber nur
als Begleitung
Aus eigener Erfahrung wussten sie, dass es keine Partys gab, die vor 23 Uhr starten – und erst um ein Uhr nachts in den Club zu gehen, war mit Kleinkind nicht vorstellbar. So sind sie selbst aktiv geworden und haben eine Art „After-Care für Mütter“ von 20 bis 23 Uhr ins Leben gerufen. „180 Minuten feiern und Freiheit! Genau das begeistert mich, und deshalb wurde ich letztes Jahr im Juli die erste Franchisenehmerin der beiden“, sagt die Leonbergerin Luisa Mardaus. Sie hat das Konzept nach Baden-Württemberg gebracht. „Wir tanzen mittlerweile regelmäßig in Stuttgart, Heilbronn, Reutlingen, Tübingen, Ludwigsburg, Sindelfingen, Eislingen und bald auch in Kirchheim“, freut sie sich. Wie es in Kirchheim laufen wird, darauf ist die Veranstalterin gespannt. Der Startschuss fällt im „Filmriss“ in der Max-Eyth-Straße 1 am Samstag, 23. März. Einlass ist ab 19.30 Uhr, los geht es um 20 Uhr. Durch die Begrenzung auf drei Stunden sei die Tanzfläche meistens voll, sagt die Veranstalterin. Künftig soll die Party alle sechs bis acht Wochen in Kirchheim stattfinden.
Natürlich seien nicht nur Mamas, sondern auch Papas willkommen, aber erfahrungsgemäß liege die Frauenquote bei 99 Prozent, weiß die Leonbergerin. Keine Kinder zu haben, ist ebenfalls kein Ausschlusskriterium. „Es darf auch die kinderlose Freundin mit und der schwule Freund“, sagt sie. Manche Frauen würden sogar schon ihre erwachsenen Töchter mitbringen. Aber: Männer sind nur als Begleitung zugelassen, Gruppen müssen grundsätzlich draußen bleiben. Zum ausgelassenen Feiern gehört für die Macherinnen, keine Belästigungen dulden zu müssen: „Wir wollen einen Safe Space für Frauen anbieten.“ adö/zap
Tickets gibt’s unter:
mamagehttanzenstuttgart.ticket.io
Kirchheimer Pendant: Jeden ersten Freitag im Monat
Die Idee hatte Club-Betreiber Sedat Aybulut schon vor einigen Jahren auf Anregung seiner Gäste. Die Ähnlichkeiten im Konzept zum bundesweiten Original sind da, aber der Name ist mittlerweile klar vom Original zu unterscheiden: Die „Mom‘s night out“ findet jeden ersten Freitag im Monat im Club „Edison“, Postplatz 7, in Kirchheim statt. Das nächste Event steigt dementsprechend am Freitag, 5. April, von 20 bis 23 Uhr. zap






