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Thomas Zapp

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16.02.2024

Kirchheim

Yasi Hofer in Kirchheim: Eine erfolgreiche
E-Gitarren-Virtuosin ohne Plan B

Musik Die E-Gitarristin aus Ulm stand mit Stars wie Helene Fischer auf der Bühne und ist mit eigenen Stücken erfolgreich. Ihr Weg dahin ist ungewöhnlich. Am Samstag, 17. Februar, spielt sie in der Bastion. Von Thomas Zapp16.02.2024

Tritt am Samstag mit Drummer und Bassist in der Bastion auf: Die international erfolgreiche Gitarristin und Sängerin Yasi Hofer.  Foto: pr/Ralph Schuck

Als ihr der amerikanische Gitarren-Star Steve Vai anbot, bei seinem Ulmer Konzert mit ihm auf der Bühne zu spielen, glaubte Yasi Hofer erst an einen Scherz. „Ich hab dann sein Management angeschrieben, und die haben es mir bestätigt“, erzählt sie. Einzige Voraussetzung: Sie hatte vier Wochen Zeit, das Stück einzuüben. Die gebürtige Ulmerin war damals erst 14 Jahre alt, hatte aber schon mit ihrem Idol Briefkontakt und ihm Youtube-Videos geschickt, in dem sie Stücke von ihm nachspielte. Der Star war begeistert von der motivierten Nachwuchsgitarristin. „Er hat mir gesagt, was ich verbessern sollte“, erinnert sie sich.

Gesagt, gemacht: Der Auftritt mit dem US-Star im Ulmer Zelt war ein voller Erfolg und für die junge Musikerin stand fest, dass dies ihr Weg werden wird. „Es gab keinen Plan B“, sagt sie. Und nach dem Auftritt in Ulm waren auch ihre Eltern überzeugt, dass es ihre Tochter schaffen wird. „Sie wussten, dass ich mich voll reinhängen würde.“ Schließlich hatte sie als Teenager schon bewiesen, dass sie ungewöhnliche Wege gehen und durchhalten kann.

Leistungen in der Schule ließen nach 

Doch dieser Weg war nicht frei von Risiken: Da die Gitarre schon einen großen Teil ihres Lebens einnahm, ließen die Leistungen in der Schule merklich nach. Ohne Abschluss ging sie in der 10. Klasse vom Gymnasium ab, konnte dann aber trotzdem ein Studium auf der Musikhochschule in Stuttgart beginnen. „Dafür musste ich für ein Begabten-Stipendium vorspielen“, sagt sie. Sie enttäuschte die Erwartungen nicht – und wurde genommen. Nach drei Semestern spielte sie bei den Talent-Scouts des Berklee College of Music vor und bekam ein Teilstipendium für die Ausbildung in Boston: Der Beginn einer internationalen Karriere. „Doch empfehlen würde ich das niemanden“, sagt sie heute. Nur mit viel Hingabe und Fleiß hat sie das geschafft, wo sie knapp 18 Jahre später steht: Als Hauptact auf der Bühne, wie am Samstag, 17. Februar, in der Bastion in Kirchheim. Der kleine Rahmen ist für die 31-Jährige mit Drummer Christoph und Bassist Steffen Knauss perfekt.

In den vergangenen zwei Jahren hat sie aber auch die großen Arenen gerockt, als Gitarristin von Helene Fischer und den No Angels. Zwar muss sie sich dann anpassen, kann aufgrund ihrer Fertigkeiten aber auch anspruchsvolle Arrangements spielen – etwa ein Flamenco-Gitarren-Solo für die No ­Angels. Direkt neben Helene Fischer rockte sie beim Stück „Blitz“ in vorderster Front. Sie genießt diese Momente: „Da darf ich machen, was ich will.“

An Anfragen mangelt es daher nicht: Aber auch wenn die Touren Spaß machen: „90 Prozent der Anfragen sage ich ab, denn ich hab ja noch meine eigene Musik“, sagt die Vollblut-Gitarristin, die selbst schreibt und singt.

Ihre Band feiert in diesem Jahr Zehnjähriges, und da sei noch einiges geplant, sagt Yasi Hofer, die mit bürgerlichem Namen Yasmin Ines heißt. Ihre Musik beschreibt sie als Fusion-Rock oder Progressive Rock, der stark instrumental geprägt ist.

In Deutschland eine Exotin

A propos Instrument: An der E-Gitarre zählt Yasi in Deutschland immer noch als Exotin. „In Deutschland könnte es noch mehr geben, da würde ich mir manchmal mehr Mut wünschen“, sagt sie. Das es wenig Nachwuchs gebe, liege auch an der aktuellen Musik in Deutschland: „Da spielt die Gitarre nicht so eine große Rolle.“ Bei ihr war es die Musik von „­Rocky“, die sie geflasht hat „Eye of the tiger“ mit dem markanten Gitarren-Intro. Dass die E-Gitarre damals kein Mädchen-Instrument war, hinderte Yasi nicht, von der klassischen Geige auf die E-Gitarre umzusteigen. Sie hat ein Faible für Nischen: Als Kind war die zweite große Leidenschaft neben der Musik der Fußball.

Für ihre Tourneen musste sie als Newcomerin auch immer ins Risiko gehen. „Im Ausland, etwa Spanien oder Italien, garantieren die Locations nur die Fixkosten. Wenn man dann vor 30 Leuten spielt, hat man Pech gehabt“, sagt sie. Doch diese Ungewissheiten nimmt sie gerne in Kauf. „Man weiß nie, was kommt, aber ich möchte dieses Leben nicht eintauschen.“ Der Mut zum Risiko wird eben meistens belohnt: „Wenn ich einen Plan B gehabt hätte, hätte ich das wahrscheinlich nicht erreicht.“

3200 Hästräger und Guggen werden in der Stadt am Neckar erwartet. Vor allem von Freitag bis Sonntag wird kräftig gefeiert. Hier gibt’s einige Tipps für die Anfahrt.

Wer Fasnet-Tradition erleben will, ist in Wernau genau richtig. Die Stadt am Neckar pflegt ihre Wernauer Fasnet mit viel Liebe und Hingabe. Seit dem 8. Februar heißt es wieder Manege frei für die Wernauer Narren. Mit ihren fünf Maskengruppen und der Guggenmusik „Bodenbachsymphoniker“ rüsten sie zum Endspurt der fünften Jahreszeit. Wenn der Narrenruf „Hecka, Heala! – Hoi, hoi, hoi!“ durch die Straßen und Gassen hallt, ist es so weit, die Wernauer Fasnet beginnt.

Ursprünglich sollten verderbliche Lebensmittel gerettet werden

Die schwäbisch-alemannische Fastnacht knüpft an die mittelalterliche und frühneuzeitliche Fastnacht an. Im Mittelalter hat die Fasnet den Ursprung in Festen, die dazu dienten, verderbliche Lebensmittel vor Beginn der Fastenzeit aufzubrauchen. Also ran an den Speck. In Wernau gehört die deftige, leckere Narrensuppe traditionell zur Fasnet dazu. Früher stand sie quasi in jeder Wernauer Stube auf dem Herd, damit während der Fasnethochtage stets etwas Warmes, Habhaftes schnell für die Familie zum Essen zur Hand war. Nach eigenem Hausrezept wird die Narrensuppe traditionell von der Metzgerei Stetter zubereitet. Sie besteht aus frischem Wurzelgemüse, Karotten, Lauch, Kartoffeln, weißen Bohnen und selbst gemachter Fleischbrühe mit knackigen Saiten.

Am Ruaßiga Freidig tagt das Hohe Narrengericht mit anschließender Feuershow, Hexentanz und Straßenfasnet.

Am Ruaßiga Freidig, 9. Februar, beginnt um 19 Uhr vor dem Quadrium die Alemannische Nacht. Bürgermeisterin Christiane Krieger und die Mitglieder des Gemeinderates müssen sich dann vor dem Hohen Narrengericht verantworten. Nach Urteilsfindung und abgeleisteter Strafe findet, umrahmt von einer mystischen Licht- und Feuershow, rund um das Hexenfeuer der Hexentanz der Laichleshexa statt und die Geesgassdeifl lassen ihre Karbatschen knallen.

Im Anschluss an das Freiluft-Spektakel findet in der „Hölle“ und im „Gugg-Rock-Café-Zelt“ auf dem Rathausplatz die diesjährige Straßenfasnet statt. Der Eintritt ist frei, das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Für musikalische Unterhaltung im Gugg-Rock-Café-Zelt sorgt ab 20 Uhr DJ Thommy.

Fasnet-Ball in der
Stadthalle im Quadrium am Abend

Der große Fastnetsomzug am Fasnetssamstig wird sicher wieder ein Highlight: Los geht es am 10. Februar um 14 Uhr. Fast 80 Narrengruppen, rund 3200 Hästräger, Guggenmusiker und mehrere Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer werden erwartet. Die Zundbar startet auf dem Kirchplatz St. Magnus. Seit vielen Jahren ist die Zündbar aus der Wernauer Fasnet nicht mehr wegzudenken. Mit Unterstützung der Wernauer Narren und Kult, der Kulturinitiative Wernau, kann ab 15 Uhr wieder kräftig gefeiert werden. Der Eintritt pro Person beträgt 8 Euro. Die „Hölle“ und das „Gugg-Rock-Café-Zelt“ haben nach dem Umzug durchgehend geöffnet.

Hinweis: Die Stadt Wernau untersagt in der Zeit von 10 Uhr bis 20 Uhr das Mitführen und Konsumieren harter Alkoholika.

Am Fasnets-Samstag findet um 20 Uhr in der Stadthalle im Quadrium Wernau ein großer Fasnetsball statt. Es wird ein Spitzenprogramm aus Guggenmusik und der Band Xtreme, bekannt unter anderem vom Cannstatter Volksfest, geben. DJ Nico d’Andrea unterhält im Gugg-Rock-Zelt. Karten gibt es im Vorverkauf für 9,99 Euro, an der Abendkasse für 11 Euro.

Verkehr: Bequeme Anreise mit der S-Bahn empfohlen

Wie in den vergangenen Jahren auch, kann das Auto zu Hause stehen bleiben. Denn egal ob von Richtung Stuttgart oder Kirchheim/Teck kommend, die Anreise ist ganz bequem über die S-Bahn-Linie S1 im 30-Minuten-Takt möglich. Auch in diesem Jahr bitten die Wernauer Narren ihre Besucher um einen Unkostenbeitrag in Höhe von 4 Euro pro Person ab 12 Jahren. Als Gegenleistung erhalten die Zuschauer eine Umzugskrawatte mit einer Liste aller teilnehmenden Gruppen und deren Narren­rufe.

Die Umzugsstrecke führt vom Vereinshaus Löwen (Eulenberg) über die Kirchheimer Straße bis zur Wilhelmstraße und beträgt etwa einen Kilometer.

Geschichte: Über die Narrenzunft Wernauer Narren e. V.

Die Wernauer Narren bestehen aus fünf Maskengruppen – Baura, Brotloible, Heckarutscher, Geesgassdeifl, Laichleshex – einer Guggenmusik (die Bodenbachsymphoniker) und den Einzelfiguren Till und dem Büttel. Der Narrenruf lautet „Hecka, Heala! – Hoi, hoi, hoi!“ und erinnert in spöttischer Weise an die beiden ehemaligen Ortschaften Pfauhausen und Steinbach, aus denen Wernau entstanden ist. Die Narrenzunft besteht seit 1983, seit 2021 ist Markus Mirbauer 1. Zunftmeister und Frank Stolzenberger 2. Zunftmeister.


Weitere Informationen gibt es auf www.wernauer-narren.de

Im Mai öffnet in ­Ötlingen Kirchheims erste Padel-Anlage. Was den Reiz des in Südeuropa populären Sports ausmacht: Er ist eine leicht zu lernende Alternative zum Tennis.

Nein, mit Wassersport hat Padel nichts zu tun. Vielleicht könnte man den Schläger zum Paddeln benutzen, wenn er nicht diese vielen Löcher hätte. Doch die sind notwendig für den eigentlichen Zweck des Padel-Schlägers, nämlich Bälle über ein Netz zu schlagen.

Viele Komponenten dieses in Deutschland noch relativ jungen Sports erinnern an Tennis: Das Netz, auch wenn es etwas tiefer als beim Rückschlag-Klassiker hängt, die Aufteilung des Spielfelds und die Bälle. Zwar sollte der originale Padel-Ball weniger Druck haben, doch mit Tennisbällen lässt es sich auch wunderbar „padeln“. Das kann der Autor aus eigener Erfahrung bestätigen.

Das Padel-Feld unterscheidet sich jedoch in einem wesentlichen Punkt von einem Tennisplatz: Seitlich wird das Spielfeld von einer Wand begrenzt – in der Regel aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, und zwar direkt auf der Linie. Auch an den Querseiten wird das Spielfeld von einer Wand begrenzt, allerdings nicht direkt am Platz sondern so, dass die Spielerinnen und Spieler vor der Grundlinie noch Bewegungsspielraum haben.

TSV Ötlingen wird zum Vorreiter

In Kirchheim setzt der TSV Ötlingen auf die neue Sportart und wird zum Vorreiter in der ganzen Teckregion. Für zwei neue Padelplätze auf der Tennisanlage im Rübholz investieren sie rund 135 000 Euro. Eröffnet werden sollen sie im Mai.

Im Großraum Stuttgart besteht neben Filderstadt eine Anlage in Büsnau, getestet von sechs Ötlinger Spielern, bei denen bei dieser Gelegenheit
die Überzeugung reifte, den Padelsport auch im Rübholz zu etablieren. Die Vorteile bringt Sportwart Georg-Florian Kunath auf den Punkt: „Die Sportart ist leicht zu erlernen, ist aber
schneller als das klassische Tennis, erfordert enormes Reaktionsvermögen und macht riesig Spaß.“

Das Spiel beginnt mit einem Aufschlag „von unten“. Dazu darf der Ball maximal einmal auf dem Boden aufsetzen. Volleys sind natürlich erlaubt, jedoch darf der Ball nach dem Aufsetzen im Spielfeld auch an eine oder mehrere Seitenwände prallen und anschließend, solange er nicht noch einmal den Boden berührt, weitergespielt werden. So kommt es oft zu langen und spannenden Ballwechseln, die auch ungeübten Spielerinnen und Spielern schon nach kurzer Übungszeit längeren Spielspaß ermöglichen als beim Tennis. Generell ist der Einstieg in den Sport niederschwelliger als beim traditionellen „weißen Sport“, was alleine schon an der einfachen Aufschlagtechnik liegt. In der Regel wird Padel als Doppel gespielt, Einzel sind zwar möglich, aber die Ausnahme. Sollte es doch zu einem Duell eins gegen eins kommen, wird nur auf einer Hälfte des Padel-Felds gespielt.

Während der Sport in Deutschland so langsam Fuß fasst, ist er in Lateinamerika und Spanien bereits eine große Nummer. Enrique Corcuera aus Mexiko gilt als der Erfinder. Weil ihm auf seinem Grundstück der Platz für einen eigenen Tennisplatz fehlte, baute er einen kleineren Platz, der genau der Hälfte eines Tennis-Doppelfeldes entsprach. Die Betonmauern, die unmittelbar an einen Teil des Platzes angrenzten, wurden bald nicht weiter als Hindernisse gesehen, sondern von den Spielern raffiniert in die Ballwechsel integriert, sodass Corcuera kurzerhand den gesamten Platz ummauern ließ.

Anfang der 70er kam Padel nach Europa

Anfang der 70er-Jahre brachte es sein Freund Alfonso Hohenlohe nach Spanien, die ersten Spielfelder wurden in Marbella gebaut. Von dort aus trat es einen Siegeszug an, der sogar wieder zurück nach Lateinamerika führte. In Argentinien gehört Padel mittlerweile zu den beliebtesten Sportarten.

Die World Padel Tour hat im vergangenen Jahr zehnjähriges Bestehen gefeiert: Sie vereint die besten Spieler der Welt und wurde nach dem Vorbild der ATP World Tour im Tennis geschaffen. Prominente Fans sind Liverpools Trainer Jürgen Klopp und Fußball-Weltmeister Mario Götze, der auf Mallorca schon mit Tennisstar Alexander Zverev „gepadelt“ hat.  zap/ks


Infos auf: www.dpv-padel.de

Veranstaltungen In der ­Region starten an ­diesem Wochenende die ersten Faschings­feiern und Umzüge. Für jede Altersklasse ist etwas dabei.

Die närrische Zeit hat zwar schon begonnen, aber richtig gefeiert wird ab Ende Januar, bevor dann am Aschermittwoch, der in diesem Jahr auf den 14. Februar fällt, schon wieder alles vorbei ist. In der Teck-Region geht es an diesem Wochenende los. Hochdorf und Holzmaden machen den Anfang mit ihren Faschingspartys, der Hochdorfer Hallenfasnet und dem Holzmadener Fasching.

In der Urwelt-Gemeinde startet die Sause am Samstag, 26. Januar, um 19.33 Uhr in der Gemeindehalle. Die Ausrichter vom BW Fässla haben für Live-Musik die Boiz Bänd verpflichtet, sowie amerikanisches Essen vom Archies organisiert.

Richtung Halloween geht es bei den Hochdorfer „Dalba Hexa“: Die laden am Samstag zur „Nacht des Horrors“ in die Breitwiesenhalle.

„Let’s Fedsch“ heißt es eine Woche später gar nicht weit entfernt von Holzmaden und Hodchdorf.

Denn am ersten Februarwochenende steigt dann auch Ohmden in die närrische Partyzeit ein. Am Samstag, 3. Februar, öffnet die Wiestalhalle in Ohmden ab 20.02 Uhr ihre Tore. Mit der Partyband „Hochwild“ aus Reudern und deren musikalischem Mix aus Schlager, Partykrachern und Rockmusik geht es dann in die närrische Partynacht.

Faschingsspaß für
Kinder
– von Schopfloch bis Kirchheim

Die regionale Fasnetshochburg Wernau ist eine Woche später dran. An drei Abenden wird im Café-Bar „Schwarzes Rössl“ gefeiert, bevor dann die Narren am Schmotzigen Donnerstag, 8. Februar, die Schule und den Rathausturm stürmen. Am selben Tag stürmen die Klosterdeifel das Kirchheimer Rathaus – und das Lenninger Rathaus bleibt ebenfalls nicht verschont.

Auch die Kinder kommen in der Teckregion nicht zu kurz während der närrischen Zeit. Los geht es in Dettingen am Samstag, 3. Februar. Das Anwohnernetzwerk DABEI veranstaltet in der Schloßberghalle von 14.04 bis 16.16 Uhr die Kenderfasned. Am Sonntag, 4. Februar, können Kinder und Erwachsene viel Spaß haben beim Kinderfasching in Lenningen-Schopfloch. Die Gemeindehalle Härtwasen öffnet um 13.30 Uhr, gefeiert wird ab 13.59 Uhr, das närrische Treiben für Kinder geht dann bis 17 Uhr.

In Kirchheim lädt der TSV Jesingen am Mittwoch, 7. Februar, in die Gemeindehalle zur Faschingsfeier für die Kids.

Am Freitag, 9. Februar, dürfen sich kleine Närrinnen und Narren auf Kirchheim-Lindorf freuen: Um 14.30 Uhr beginnt im Bürgerhaus die Party. Karten können Eltern ab dem 29. Januar reservieren per E-Mail an Kinderfasching.lindorf@gmx.de. Die Organisatorinnen bitten dabei darum, pro Person nur eine Karte zu bestellen.

Am Faschingsdienstag, 13. Februar, startet wieder der traditionelle Kinderfasching in Peter und Paul in Ötlingen. Einlass ist um exakt 13:59 Uhr. zap

Termine für Fasching

FASCHINGSPARTYS:

26. Januar

  • Hochdorfer Hallenfasnet
  • Unterensingen: „Nacht der Zwergla“

27. Januar

  • Holzmadener Fasching,
  • Gemeindehalle

2./3. Februar

  • Bürgerball Westerheim

3. Februar

  • Ohmdener Fasnet

8./9./10. Februar

  • Wernau: „Schwarzes Rössl“, jeweils ab 18 Uhr

9. Februar

  • „Die Halle“, Reichenbach

10. Februar

  • „Fasnetball“ Wernau
  • Fasching Weilheim
  • Fasching SC Weiler

12. Februar

  • Hallenfastnet Neuffen mit NZ Lenninger Hexa

FASCHINGSUMZÜGE:

28. Januar

  • Jubiläumsumzug Frickenhausen

10. Februar

  • Großer Umzug Wernau

11. Februar

  • Faschingsumzug Neuhausen
  • Fasnetsumzug, Donzdorf

12. Februar

  • Rosenmontagsumzug
  • Wiesensteig

KINDERFASCHING:

28.Januar

  • Kinderfasnet Donzdorf

3. Februar

  • Kenderfasnet Dettingen

4. Februar

  • Kinderfasching Westerheim
  • Kinderfasching Schopfloch

7. Februar

  • Kinderfasching Jesingen

8. Februar

  • Kinderumzug Oberlenningen

9. Februar

  • Kinderfasching Lindorf

12. Februar

  • Kinderfasching SC Weiler

13. Februar

  • Kinderfasching Kirchheim-Ötlingen 

Noch ist Zeit für gute Vorsätze: Beim Tanzen werden nicht nur Kalorien verbrannt, sondern auch Glückshormone ausgeschüttet. Alternativ kann man auch nur zuschauen.

Wer noch keine guten Vorsätze für das neue Jahr gesetzt hat oder die ersten schon gebrochen hat, für diejenigen hat das Teck Extra einen Tipp: Tanzen. Denn Tanzen macht gesund, weil es hilft, Stress abzubauen, und auch noch Spaß macht. Ausreden gelten nicht mehr: Die meisten selbst erklärten Tanzmuffel sind eigentlich gar keine. Nur etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung haben eine angeborene Störung, die sogenannte Amusie. Sie können Rhythmen nicht richtig einordnen oder in Bewegungen umwandeln. „Der Rest kann tanzen“, sagt Neurowissenschaftlerin Dr. Julia Christensen dem Gesundheitsmagazin der AOK.

Tanzen ist wie ein
Waldspaziergang
durchs Hirn

Ob Standard, Zumba oder Streetdance: Wer tanze, der begebe sich auf eine Art „Waldspaziergang für das Hirn“. Je komplexer die Schrittfolgen sind, desto mehr Neuronen verknüpfen sich im Gehirn, erklärt die Psychologin. „Erst ist es eine Art Trampelpfad, aber mit jeder Wiederholung bauen wir diesen Pfad aus, bis es sozusagen eine Autobahn ist.“

Wer sich etwas Gutes tun will, aber die Schritte nicht mehr parat hat, kann zum Beispiel in Kirchheim bei der Volkshochschule einen Kurs besuchen. Am Freitag, 26. Januar, findet im Spital, Max-Eyth-Str. 18, von 19.30 bis 21.30 Uhr ein Disco-Fox-Workshop statt. Paare mit und ohne Grundkenntnisse erlernen an zwei Abenden den unkomplizierten und populären Paartanz. Der zweite Termin findet am Freitag, 9. Februar, statt.

Kubanisch temperamentvoll geht es an den beiden Tagen jeweils von 18 bis 19.30 Uhr zu: Dann können Paare die Grundzüge des Salsa-Tanzes kennenlernen. Interessierte können sich bei der Volkshochschule Kirchheim unter 0 70 21/97 30 30 oder direkt auf der Website www.vhskirchheim.de anmelden.

Südamerikanisch und melancholisch: Das ist der Tango Argentino. Wer Interesse an einem Anfänger-Workshop hat, kann ab Freitag, 16. Februar, beim SKV Unterensingen die Grundlagen des Tanzes erlernen. Der Workshop findet von 20.15 bis 21.30 Uhr in der SKV Turn- und Festhalle in Unterensingen, Fabrikstraße 32, statt. Weitere Termine sind freitags von 20.15 bis 21.30 Uhr am 1., 8., 15. und 22. März.

Auskünfte erteilt Anita Lattner unter der Telefonnummer 0 70 22/6 29 33, Anmeldungen sind – nur paarweise– möglich per E-Mail an anita.lattner@gmx.de.

Irischen Stepptanz in Perfektion im Quadrium bewundern

Wer sich von Profis inspirieren lassen will, kann dies auf einer fesselnden Zeitreise durch das Irland der vergangenen 200 Jahre tun, und muss dafür nicht einmal auf die grüne Insel reisen. Die Dance Masters – Best of Irish Dance sind am Freitag, 26. Januar, um 20 Uhr im Quadrium in Wernau zu sehen. Die Geschichte des irischen Stepptanzes wird auf musikalische und tänzerische Weise erzählt – vom Erscheinen der wandernden Tanzlehrer vor rund 250 Jahren in den irischen Dörfern und Kleinstädten bis hin zum internationalen Durchbruch dank eines Gastauftrittes beim Grand Prix d’Eurovision 1994. Rahmenhandlung der bildet die Liebesgeschichte zwischen Patrick und Kate. Damit auch die Zuschauer in den hinteren Reihen keinen Schritt verpassen, werden die Tänzer und Musiker zusätzlich auf der großen Video-Leinwand live übertragen.

Infos: www.bestofirishdance.de.  zap

Die Täuflinge mussten auf dem Kirchheimer Marktplatz einiges über sich ergehen lassen, jetzt beginnt für die Kloster-Deifel aus Kirchheim die heiße Phase des Faschings.

Mit einem Böllerschuss und dem elfmaligen Knallen einer Karbatsche sind die Kloster-Deifel in Kirchheim am Dreikönigstag wieder aus den Tiefen der Hölle geweckt worden. Auf den ersten Blick haben die eingenebelten Kirchheimer Fürsten der Finsternis die närrische Enthaltsamkeit gut überstanden. Zwar haben sich die eingestaubten und mit Spinnweben behafteten Deifel gegenseitig sauber gemacht, was

Täufling Svenja hat viel
Spaß bei der ­Zeremonie
auf dem Kirchheimer Marktplatz

allerdings gar nicht geht, dass einige darunter keine Teufelsmaske tragen. Neben einem rosafarbenen Basecap werden außerdem eine Krone sowie ein Cowboyhut von dem aufmerksamen Gegenüber entdeckt. „Hat da deine Erziehung versagt?“, hakt Kontrolleur Harry alias Häs-Verantwortlicher Harald Müller beim Zunftmeister Holger Böhm nach, denn letztgenannte zwei unpassenden Kopfbedeckungen schmückten dessen Tochter und Sohn.

Viele Narren-Gruppen waren der „teuflischen“ Einladung aus der Teckstadt gefolgt, wie die „Lenninger Hexa“, „Mühlenhexa“ aus Mühlhausen, „Süß’ner Waldhexa“ aus Süßen, „Kirschkernspucker“ aus Heiningen oder die „Durlacher Turmberg Hexa“ aus Scheibenhardt.

Nicht zuletzt gibt es auch einige Neulinge, unter anderem die „Haddahefer Ofadeifl“ aus Hattenhofen sowie die „Bellenberger Lacha-Dreggler“, die zwischen Neu-Ulm und Memmingen zu Hause sind.

Bevor es die berüchtigten „proteinhaltigen Getränke“ gab, stand für die Täuflinge Elke Greipl, Svenja Gölz, Elisabeth Langhammer, Vito Palmiotti und Jakob Schlensog ihre erste Prüfung an. Und die hatte es in sich, waren dafür reichlich Geschicklichkeit und Körperbeherrschung gefragt. Optisch ein Hingucker im farbenfrohen Einhorn-Kostüm, mussten alle fünf Täuflinge über selbiges ohne Zuhilfenahme ihrer Hände begleitet vom „Wellermann-Lied“ eine Damenunterhose anziehen. „Das war voll lustig, ich hab mir schier in die Hose gemacht“, verrät Leonie und ignoriert das peinlich berührte Gesicht ihres Freundes Jan. Vier „Vollstrecker“ in weißer Schutzkleidung kümmerten sich darum, dass auf der Bühne alles korrekt ausgeführt wird.

Kloster-Deifel haben noch mehr als
20 Termine
bis
Faschingsdienstag

Bevor aufgetischt wurde, entschied das Publikum mit Blick auf die nur für sie lesbaren Schilder mit einem laut zugerufenen links oder rechts, aus welchen Ingredienzen die Getränke und die Speisen sein sollten. Auswählen konnten sie zwischen Zwiebel und Knoblauch, Rote Beete und Sauerkraut, Götterspeise und Lakritz, Saure Gurke oder Wurstwasser und am Ende aus 100 oder 200 Gramm Mehlwürmern – voilà, die Zutaten wurden so für die „blinden“ Täuflinge frisch zusammengemischt. „Es ging mir noch nie besser“, verkündete Svenja, als sie mittendrin im „Bottle-Flip“ war. Als sie und ihre vier Mitstreiter mit dem obligatorischen Löffel voller proteinhaltiger Lecker­eien gefüttert wurde, blieb nur zu sagen: „bon appétit“. Zum krönenden Abschluss der Tauf-Zeremonie, bekamen sie noch eine Würzladung voller Ketchup und Senf garniert mit feiner Asche und Holzspänen verpasst.

Wer das Spektakel in Kirchheim verpasst hat, muss sich keine Sorgen machen: Es gibt noch mehr Möglichkeiten, die Deifel zu erleben. Rund 20 Termine stehen für die Kloster-Deifel bis zum Februar auf dem Programm, zum Beispiel am Freitag, 12. Januar, in Baltmannsweiler oder beim Nachtumzug in Göppingen. Am 21. Januar sind sie dann wieder unter der Teck zu sehen, beim Umzug in Dettingen. Am Donnerstag, 8. Februar, findet der Rathaussturm in Kirchheim statt, am Samstag, 10. Februar, geht es zu den Wernauer Narren, am 12. Februar zum Rosenmontagsumzug nach Wiesensteig. Den Schlusspunkt setzt der Auftritt am Faschingsdienstag in Stuttgart.  ack

www.kloster-deifel.de

Wer an seine Rouladen denkt, dem läuft das Wasser im Mund zusammen, so zart war das Fleisch, so lecker gewürzt das Gericht. So gut wie nie hat’s die Spezialität auf die offizielle Speisekarte im Schlierbacher Bürgerkeller geschafft, denn Stammkunden sicherten sich ihre Ration, sobald sie von einer neuen Rouladenaktion Wind bekamen. Ähnlich verhielt es sich mit dem Gänsebraten, der auch dieses Jahr wieder bis Weihnachten ausgebucht ist. Auf nächstes Jahr können die Fans nicht hoffen, denn das wird es nicht geben.

Uli Hokenmaier und seine Frau Gaby machen am zweiten Weihnachtsfeiertag die Schotten dicht. Für immer.

Was bewegt den Vollblutkoch dazu, noch einige Jahre vor dem Rentenalter das (Küchen-) Handtuch zu werfen? Eine Art „Koch-Verdrossenheit“ ist es nicht, denn der Wirt schwingt weiter den Kochlöffel – aber voraussichtlich in einer Kantine in einem Seniorenzentrum im Kreis Göppingen. Wird man seine Kunst dort zu schätzen wissen? „Gerade da!“, sagt der langjährige Weilheimer, der bereits nach Wäschenbeuren umgezogen ist. Echtes Kartoffelpüree, Bodenständiges wie Sauerbraten mit Knödeln und Rotkraut, das trifft den Geschmack der älteren Generation ganz besonders.

Was dem Koch aber noch wichtiger ist als überschwängliches Lob, das sind geregelte Arbeitszeiten: Jahrzehntelang war in seinem Leben das Gegenteil der Fall, und das hat ihm immer mehr zu schaffen gemacht. Jetzt zieht er aus gesundheitlichen Gründen die Reißleine. In den fast 30 Jahren seiner Selbstständigkeit in wechselnden Restaurants kannte er kaum Urlaub und keine freien Wochenenden. „Mein Traum ist, mal einen Film anzuschauen, der im Abendprogramm ab 20.15 Uhr läuft“, lacht seine Frau Gaby, stets seine wichtigste Mitarbeiterin, und witzelt: Sobald der Bürgerkeller zu sei, wolle sie sich als Erstes „alle Folgen vom Bergdoktor reinziehen“.

Ihren Job haben die Hokenmaiers trotzdem stets mit Herzblut gemacht. Zumindest bis die Umstände immer schwieriger wurden und die Einnahmen sanken. „Es nervt, wie mit der Gastronomie umgegangen wird“, schimpft der Koch. Schließlich hätten sie im Bürgerkeller die Preise in der Corona-Zeit nicht erhöht. „Wir sind nicht skrupellos“, meint der Familienvater und nennt ein Beispiel: „Ein Kinderessen, das über zehn Euro kostet, ist für Familien nicht bezahlbar.“ Dennoch kämen die Wirte wohl angesichts des bald nicht mehr ermäßigten Mehrwertsteuersatzes und der hohen Winterpreise nicht mehr um Preiserhöhungen herum.

Den Hokenmaiers kann das nun egal sein, sie sind überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben – auch wenn sich Wehmut breitmacht. Zwar hat sich das Ausgehverhalten nach Corona verändert, generell gönnt man sich seltener ein Essen auswärts. Doch hat Uli Hokenmaier mehr Wertschätzung denn je gespürt. Einen Grund dafür sieht er in der Tatsache, dass immer mehr traditionelle deutsche Wirtschaften wie seine verschwinden. Jetzt dürfen sich vielleicht bald die Senioren seine Rouladen auf der Zunge zergehen lassen.  Irene Strifler

In den Kirchheimer Quartieren hat auch die Adventszeit Einzug gehalten. Seit dem ersten Advent hat er geöffnet, und bis zum Ende der Winterferien kann er noch besichtigt werden: Der Höhenweg auf dem Schafhof wird bis zum 7. Januar zum Krippenweg. Das Nachbarschaftsnetzwerk Schafhof lädt Besucherinnen und Besucher ein, bei einem Spaziergang mehr als 20 selbst gestaltete Krippen zu bestaunen. Am Freitag, 8. Dezember, werden Engagierte des Nachbarschaftsnetzwerks Schafhof von 12 bis 20 Uhr auf dem Kirchheimer Weihnachtsmarkt am Martinskirchplatz vertreten sein.

Am Freitag, 8. Dezember, lädt außerdem das Nachbarschaftswerk Steingau um 17.30 Uhr vor dem Gemeinschaftsraum „4Eck“ zum gemütlichen Beisammensein ein.

Ebenfalls am Freitag gibt es einen musikalischen Advent im Rauner-Viertel. Ab 18 Uhr laden die Ehrenamtlichen von „wirRauner“ zum weihnachtlichen Dämmerschoppen in die Begegnungsstätte ein. DJ Klaus K wird für weihnachtliche Klänge sorgen. Eine vorherige Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0 70 21/9 56 51 54 erforderlich.

Auch bei der Initiative Paradiesle heißt es „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“: Am Sonntag, 10. Dezember, ab 16 Uhr (Kreuzung Austraße und Ludwigsstraße, mit Feuershow ab 17 Uhr) und eine Woche später ab 17 Uhr an der Wilhelmstraße 48.  zap

Aus drei mach zwei: Statt auf drei ­kleinere Märkte wie im vergangenen Jahr setzt Kirchheim in diesem Jahr auf zwei: in der Altstadt und auf dem Rossmarkt.

Aus der „Dreifaltigkeit“ der Kirchheimer Weihnachtsmärkte wird in diesem Jahr die „Zweifaltigkeit“: Während im Marstallgarten in diesem Jahr kein Markt aufgebaut wird, gibt es wieder Stände in auf dem Rossmarkt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr setzen die Macherinnen und Macher dort auch 2023 wieder auf niedliche Hütten, hochwertige Winzer-Glühweine, eine Gondel-Bar mit spritzigen und alkoholfreien Hütten­getränken sowie ein bunt gemischtes Angebot an Speisen. Am Donnerstag, 7. Dezember, ist es so weit: Dann startet die zweite Kirchheimer Hüttengaudi auf dem Kirchheimer Rossmarkt. Die besticht durch nette Details: Neben einer kleinen Feuerstelle, Live-Musik und verschiedenen anderen musikalischen Highlights erstrahlt das kleine Weihnachtsdorf in wunderschöner Winterdekoration, welche ebenfalls zum gemütlichen Verweilen einlädt.

Wie im vergangenen Jahr haben die Veranstalter wieder ein Programm auf die Beine gestellt: Zum Eröffnungstag spielt das Tonic Acoustic Duo, am Freitag, 8. Dezember, legt DJ Santa Claus auf. Am Samstag, 9. Dezember, spielt Ricky Vincente live, einen Tag später Heiko Mögerle. Marc Water ist live am Donnerstag, 14. Dezember, zu hören, DJ Czok legt dann am Freitag, 15. Dezember, auf. Live-Musik gibt es dann noch einmal am 16. und 17. Dezember von Aljosha und noch einmal mit Heiko Mögerle. Die Hüttengaudi öffnet an Wochentagen von 16 bis 22 Uhr und am Wochenende von 11 bis 22 Uhr rund um den Brunnen am Kirchheimer Rossmarkt. Der Eintritt ist frei.

Klein und fein präsentiert sich vom 7. bis 10. Dezember sowie vom 14. bis 17. Dezember der Weihnachtsmarkt auf dem Martinskirchplatz. An diesen Tagen gibt es von 12 bis 20 Uhr weihnachtliche Angebote und ein buntes Programm mit Christmas-Feeling: Live-Musik auf der Bühne, eine Eiskünstlerin, die Eisskulpturen schnitzt, eine Feuershow, ein Musikclown und Aktionen für Kinder sorgen hier für Unterhaltung und Abwechslung. Verschiedene Leckereien werden von Künstlerinnen und Künstlern, Vereinen und Initiativen angeboten.

Außerdem gibt es vom 1. bis 24. Dezember die tägliche Adventskalenderlesung mit Frau Holle am Rathaus in der Marktstraße 14. Dazu gibt es ein Angebot an heißen Getränken und Speisen aus Frau Holles Hütte. In der Max-Eyth-Straße auf Höhe des Max-Eyth-Hauses werden ebenfalls Leckereien und winterliche Produkte angeboten sowie eine Eisstockbahn aufgebaut. Die vorweihnachtliche Stimmung rund um das Kornhaus kann vom 7. bis 17. Dezember von 12 bis 20 Uhr genossen werden. Gruppenanmeldungen für die Eisstockbahn nimmt die Organisatorin Ulrike Wagner unter der E-Mail ulrikew735@gmail.com oder der Telefonnummer 01 57/34 71 78 55 entgegen.  zap

Sören Indrich ist nicht nur Versicherungs­makler, sondern bringt auch als Co-Geschäftsführer der Konzertagentur musical­people das „Musical Goes Christmas“ in Stuttgart auf die Bühne.

Wenn sich am Montag, 4. Dezember, im Stuttgarter Stage Apollo Theater zum ersten Mal der Vorhang für das „Muscial goes Christmas“ hebt, dann ist ein Kirchheimer mit dafür verantwortlich. Sören Indrich ist im Hauptberuf Versicherungsmakler und zudem noch junger Familienvater. Doch das ist noch nicht alles: Seit 2019 ist der 38-Jährige mit Michael Schüller Geschäftsführer der Agentur musicalpeople, die mit erfolgreichen Stars der Szene Musicalkonzerte auf die Bühne bringt.

Zehnköpfige Live-Band
begleitet Musicalstars

Zum 25-jährigen Jubiläum bringt musicalpeople am 4. Dezember ihr neues Konzertformat „Musical goes Christmas“ im Stage Apollo Theater Stuttgart auf die Bühne.

An diesem Montagabend nehmen die Musicalstars um die Wahlstuttgarterin Aisata Blackman (Tina – Das Tina Turner Musical), Roberta Valentini, Jan Amann (Kerchak in „Tarzan“), Maximilian Mann („Dschini“ im Aladdin), Karim Khawatmi („Mamma Mia“ oder John Vooijs (Hauptrolle in „Tarzan“) und eine zehnköpfige Live-Band das Publikum mit auf eine vorweihnachtliche Reise. Mit einer Kombination aus den beliebtesten Musical-Songs und einigen der schönsten Weihnachtslieder stimmen sie das Publikum auf die besinnliche Zeit ein.

Die beiden Köpfe dahinter haben den Plan vor vier Jahren in Weilheim beim Mittagessen ausgeheckt: Während sich der Drummer Michael Schüller mit seiner Agentur auf Firmenevents spezialisiert hat, kommt sein Kirchheimer Tenniskumpel Sören Indrich aus dem Kaufmännischen. Gemeinsam starteten sie den neuen Zweig der musicalpeople: Live-Konzerte mit Musical-Stars.

Mit dem Weihnachtskonzert im Stuttgarter Stage Apollo Theater wollen die beiden Geschäftsführer aber nicht nur das Publikum erfreuen, sondern auch Spenden für das Kinderhospiz in Stuttgart sammeln. Dass die Premiere des neuen Konzertformats in Stuttgart stattfinden soll, war für die zwei sofort klar: „Wir wollen endlich auch in unserer Heimatregion zeigen, was wir können. Und wir glauben, dass das Publikum von ‚Musical goes Christmas‘ begeistert sein wird“, sagt Sören Indrich.  zap