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Astrid Diels

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Die 6. Durchstarter-Messe öffnet am Freitag, 19. Februar, von 9 bis 16 Uhr, in der Nürtinger Stadthalle K3N ihre Pforten . Mehr als 90 Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Region
präsentieren ihre Angebote rund um Ausbildung, Studium und Weiterbildung. Das erwartet die Besucher und Besucherinnen.

Schule fertig – und was dann? Viele Schulabgänger wissen vielleicht bereits, worin ihre Talente liegen und was sie sich beruflich vorstellen können. Aber wo und bei welchen Unternehmen kann der Wunschberuf überhaupt erlernt werden? Und gibt es vielleicht darüber hinaus Ausbildungen, die den eigenen Vorstellungen ähneln, an die man aber noch gar nicht gedacht hat? Fragen über Fragen, die sich fast jeder Jugendliche am Ende der Schulzeit stellt. Genau hier kommt die Durchstarter-Messe ins Spiel, deren Termin im kommenden Jahr schon feststeht. Am 19. Februar, von 9 bis 16 Uhr, liefert die beliebte und regionale Ausbildungsmesse die passenden Antworten auf diese Zukunftsfragen, bringt Licht in den Dschungel der Berufswahl und schlägt die Brücke direkt zu den Top-Arbeitgebern der Region.

Persönliche Kontakte knüpfen
Dabei wird die Nürtinger Stadthalle K3N bereits zum sechsten Mal Dreh- und Angelpunkt und Orientierungshilfe in Sachen Ausbildung, Studium und Weiterbildung. Mehr als 90 Aussteller aus Industrie, Handwerk, Dienstleistung und dem Bildungssektor stellen sich vor. Besucher und Besucherinnen haben die Möglichkeit, direkt mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen, sich über Karrierewege zu informieren und konkrete Einstiegsmöglichkeiten, beispielsweise auch über Praktika, zu entdecken. Im letzten Jahr strömten an die 1800 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Interessierte in die Stadthalle.

Gewinnspiel für Schulklassen
Die Veranstalter und Organisatoren der Durchstarter-Messe, die Stadt Nürtingen, K3N und NeckarFilsJobs.de, mit Unterstützung durch die Premium-Partner Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, MediusKliniken und Volksbank Mittlerer Neckar, stecken schon mitten in den Vorbereitungen, um die Messe wieder wie in den Jahren zuvor zu einem Erfolgsfaktor zu machen: nämlich Schulabgänger und Ausbildungsbetriebe miteinander zu vernetzen und den Grundstein für die berufliche Zukunft zu legen und wertvolle Nachwuchskräfte für die Region zu gewinnen.
Dabei greifen die Organisatoren auch wieder auf Bewährtes zurück. Das beliebte und lukrative Gewinnspiel „Klasse Sache“ bietet die Chance, mit 500 Euro die Klassenkasse aufzustocken. Schulklassen können sich jetzt schon für den Messebesuch und die Teilnahme am Gewinnspiel anmelden unter https://durchstarter-messe.de/anmeldung-gewinnspiel.

Ideale Plattform für die Fachkräfte von morgen

Als Orientierungssystem haben sich die bunten Aufkleber mit Piktogrammen zu verschiedenen Berufsgruppen etabliert. Sie signalisieren auf einen Blick, in welchen Branchen das jeweilige Unternehmen ausbildet. Auch an einigen Neuerungen ist das Orga-Team um Stadtmarketing-Leiter Michael Maisch und Sophie Fischer, stellvertretende K3N-Geschäftsführerin, dran, die zum heutigen Zeitpunkt aber noch mitten in der Abklärungsphase sind. Zudem wird bevorzugt auf Mitmachangebote gesetzt, um mit Spaß und Motivation die Aussteller kennenzulernen.
Nürtingens Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich freut sich schon heute auf den Besuch vieler junger Menschen in der Stadt und blickt voraus: „Ob Ausbildungsplatz oder Studium: Diese Messe ist eine ideale Plattform, um in entspannter Atmosphäre die Fachkräfte von morgen mit den Unternehmen aus unserer Region zusammenzubringen. In Zeiten des Strukturwandels gibt sie Orientierung, Hilfestellung und Inspiration für Karrierechancen.“

Michael Maisch kommt auf der Durchstarter-Messe regelmäßig mit den Jugendlichen ins Gespräch. Da auch das K3N immer wieder Auszubildende sucht, weiß er aus eigener Erfahrung: „Das Thema Aus- und Weiterbildung beziehungsweise Studium begleitet uns das ganze Leben und stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Daher heißt es: Am Ball bleiben, neue Wege gehen und neugierig sein! Unsere Messe ‚Durchstarter‘ bietet den idealen Rahmen, um mit Unternehmen hierzu persönlich ins Gespräch zu kommen.“

In persönlichen Kontakt kommen
Kollegin und Hauptorganisatorin Sophie Fischer fügt hinzu: „Die Durchstarter-Messe ist das perfekte Tool, um vor allem jungen Menschen nach der Schulzeit Orientierung im dichten Dschungel der beruflichen Möglichkeiten zu geben und ihnen dabei zu helfen, ihren persönlichen Weg zu finden. Seit ihrer Premiere im Jahr 2022 hat sich die Messe inzwischen auch über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht und zieht jedes Jahr mehr Interessierte in die Stadthalle K3N. Gleichzeitig steigt die Nachfrage der Unternehmen, sich als Aussteller zu präsentieren, stetig. Neben zahlreichen Ausbildungsberufen werden auch vielfältige Studienmöglichkeiten vorgestellt, vom dualen Studium in Kooperation mit Unternehmen bis hin zu Studiengängen an Hochschulen.“
Thomas Holzwarth, Vermarktungs- und Marketingleiter bei der Nürtinger Zeitung und Wendlinger Zeitung, unterstreicht die Bedeutung der Durchstarter-Messe: „Als regionale Tageszeitung wissen wir vor allem um die Bedeutung des regionalen Handwerks. Künstliche Intelligenz ist ein starkes Werkzeug, aber sie kann die menschliche Komponente und das echte, solide Handwerk nicht ersetzen. Deshalb ist der Besuch dieser Messe die beste Investition in eine stabile, krisensichere Zukunft.“ Als Premium-Partner präsentieren sich die Medius-Kliniken mit ihrem interessanten Ausbildungsangebot.

Breites Ausbildungsangebot
Katharina Weber, Leiterin Personalmarketing und Recruiting, blickt mit Vorfreude auf die Messe: „Auch im kommenden Jahr freuen wir uns darauf, bei der Durchstarter-Messe mit jungen, motivierten Menschen persönlich in Kontakt zu treten, sie für unser breites Ausbildungsangebot zu begeistern und ihnen gleichzeitig Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe zu ermöglichen.“ Die Volksbank Mittlerer Neckar gehört ebenfalls seit Jahren zu den Premium-Partnern der Durchstarter-Messe. Bettina Monz, Bereichsleiterin Personal, kennt deshalb die Vorteile für Besucher und Aussteller: „Die Durchstarter-Messe bietet uns eine tolle Möglichkeit, mit vielen Menschen persönlich ins Gespräch zu kommen und ihnen die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in unserem Haus vorzustellen. Gleichzeitig schätzen wir den guten Austausch und die Vernetzung mit den anderen Ausstellern. Unser Ziel ist es, authentische Einblicke in unser Unternehmen zu geben und die Besucherinnen und Besucher für eine Ausbildung, ein duales Studium oder ein Praktikum bei uns zu begeistern.“
Der dritte Premium-Partner im Bunde ist die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. Markus Einsele, Abteilungsleiter Gewerbe- und Firmenkunden Nürtingen, betont: „Ich freue mich, an diesem Tag wieder so viele und vor allem neugierige und interessierte Jugendliche zu sehen. Es war 2025 toll, die Gespräche an den einzelnen Ständen zu beobachten. Die Plattform ist inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt – das ist ein großer Erfolg! Ausbildung, Bildung, Fachkräfte für die Region sind für uns und unsere Kunden wichtiger denn je. “

Ein lebendiger Treffpunkt
Auch im kommenden Jahr sorgen Musik und Catering wieder für eine angenehme Atmosphäre und laden zum Austausch und Verweilen ein. So wird aus der klassischen Informationsveranstaltung ein lebendiger Treffpunkt rund um die Themen Ausbildung, Studium und berufliche Zukunft.

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 geht die Wendlinger Azubimesse am 22. Oktober in die zweite Runde. 28 Unternehmen und Einrichtungen stellen Ausbildungswege vor, dazu gibt es Mitmachangebote, ein Gewinnspiel und eine Jobwall mit freien Ausbildungsplätzen.

Nach der Premiere bei der Leistungsschau 2025 gibt es in Wendlingen erneut eine Ausbildungsmesse. Am Donnerstag, 22. Oktober, stellen sich von 9 bis 16 Uhr im Treffpunkt Stadtmitte 28 Unternehmen und Einrichtungen aus Wendlingen und der näheren Umgebung vor.

Frühzeitig einen Überblick bekommen
„Die Azubimesse bei der Leistungsschau war ein großer Erfolg“, sagt Bürgermeister Steffen Weigel. Auch von den Unternehmen sei danach der Wunsch an die Stadt herangetragen worden, die Veranstaltung zu wiederholen. „Wir haben die Messe allerdings an einigen Stellen optimiert“, so Weigel.

Neu ist der Termin. Statt im Mai findet die Messe diesmal im Oktober und damit relativ zu Beginn des Schuljahres statt. Schüler der Abschlussklassen sollen so frühzeitig einen Überblick bekommen, welche Ausbildungswege es in Wendlingen und der Umgebung gibt.
Auch beim Konzept wurde nachgebessert. Während der Leistungsschau waren einige Firmen noch im Freien untergebracht. „Diesmal sind alle Aussteller im Foyer und im Großen Saal“, sagt Christina Klein vom Organisationsteam der Stadt. Nur das DRK macht eine Ausnahme und stellt vor dem Treffpunkt einen Rettungswagen aus.

Mehr Zeit für Gespräche
Auch mit den Schulen hat die Stadt gesprochen. „90 Minuten sind knapp, wenn man den Weg von der Schule zur Stadtmitte einplanen muss“, sagt Kämmerer und Wirtschaftsförderer Matthias Essig.
Deshalb sollen die Klassen diesmal mehr Zeit für ihren Messebesuch bekommen.
An vielen Ständen gibt es Mitmachangebote. Zusätzlich hat die Stadt ein Gewinnspiel vorbereitet: Die Schüler können Fragen zu den Ausstellern beantworten. Unter den Teilnehmern werden dreimal 200 Euro für die Klassenkasse verlost.

Unternehmen aus Wendlingen und Umgebung
„Ausbildungsmessen sind für Städte in unserer Größe eher ungewöhnlich“, sagt Weigel. Anders als in größeren Kreisstädten habe man deshalb bewusst Unternehmen aus Wendlingen und der direkten Umgebung angesprochen.

Rund 500 Schüler aus Wendlingen, Köngen und Kirchheim werden erwartet.
Die Messe bleibt dennoch nicht den angemeldeten Schulklassen vorbehalten. „Sie wurde auch bei den Elternabenden thematisiert“, sagt Essig. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, kann zwischen 9 und 16 Uhr vorbeikommen. Neben Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sind laut Veranstalter auch Quereinsteiger willkommen. Direkt am Eingang gibt es außerdem eine „Jobwall“. Dort können die Unternehmen freie Ausbildungsplätze und offene Stellen aushängen. Besucher sehen damit auf einen Blick, wo aktuell Nachwuchs oder Mitarbeiter gesucht werden.
(Philip Sandrock)

Am Montag, 5. Oktober, 19 Uhr, klärt Prof. Dr. Bernhard Hellmich, Chefarzt der Medius-Kliniken Kirchheim und Nürtingen, in der neuen Ausgabe „Gesundheit kompakt“ über moderne Diagnostik, innovative Therapien und die Bedeutung einer frühzeitigen Behandlung von Rheuma auf.

Was der Volksmund unter „Rheuma“ versteht, sind eigentlich mehr als 100 verschiedene Erkrankungen. Diese können entzündlich oder nicht entzündlich sein, Gelenke, Muskeln, Knochen, Blutgefäße oder Organe betreffen. Ganz zu schweigen von der Vielzahl von Beschwerden, darunter Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Erschöpfung.

Krankheit der 1000 Gesichter

Nicht umsonst gilt Rheuma auch als die Krankheit der 1000 Gesichter. Die nächste Ausgabe des Livestreams „Gesundheit kompakt“, eine Zusammenarbeit der Nürtinger Zeitung und den Medius-Kliniken, widmet sich am Montag, 5. Oktober, 19 Uhr, dem Thema „Rheuma – Die Krankheit der 1000 Gesichter verstehen und behandeln“. Zu Gast im Livestream ist Prof. Dr. Bernhard Hellmich, einer der renommiertesten Rheumatologen Deutschlands. Hellmich leitet die Kliniken für Innere Medizin, Rheumatologie, Pneumologie, Nephrologie und Diabetologie an den Medius-Kliniken in Kirchheim und Nürtingen.


Im Gespräch nimmt er sich die Zeit, einen fundierten Überblick über das Krankheitsbild zu geben. Viele Betroffene erleben einen langen Leidensweg, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Etwa 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung, gibt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie an. Je früher eine entzündlich-rheumatische Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser lassen sich Schmerzen lindern, bleibende Gelenk- und Organschäden verhindern und die Lebensqualität erhalten.

Über moderne Diagnostik und Therapiemöglichkeiten

Unter anderem erwarten Zuschauer Fragen wie: Welche Symptome sprechen für eine rheumatische Erkrankung? Warum ist eine frühe Diagnose so entscheidend? Welche modernen Medikamente und Therapien stehen heute zur Verfügung?
Welche Rolle spielen Bewegung, Ernährung und ein gesunder Lebensstil? Wie behandelt das Rheumatologische Zentrum der Medius-Klinik in Kirchheim auch komplexe Krankheitsbilder? Wie können Betroffene trotz Rheuma ihre Lebensqualität erhalten?

Fragen werden live beantwortet


Zuschauer können ihre Fragen zum Thema Rheuma bereits vorab des Livestreams an die Adresse gesundheit@ntz.de mailen. Ausgewählte Fragen beantwortet Bernhard Hellmich live im Gespräch. Durch den Abend führt Julian Baum von der Nürtinger Zeitung.

Hier geht es zum Livestream
Am Livestream teilnehmen kann man kostenlos unter www.ntz.de/gesundheit. Der Stream wird aufgezeichnet und steht auch im Nachhinein an gleicher Stelle zur Verfügung.

Der Mensa-Neubau an der Gartenschule kommt voran, doch auch der zuletzt anvisierte Fertigstellungstermin im November ist nicht zu halten. Bis Anfang 2027 müssen rund 130 Grundschüler weiter mit einem Provisorium auskommen.

Der Ausbau der Ganztagstreuung an der Wendlinger Gartenschule fordert die Stadt finanziell und planerisch massiv heraus. Dank einer umfassenden Umplanung des Projekts konnten die Kosten etwas gedrückt werden. Mittlerweile ist der Neubau schon weit fortgeschritten. Dennoch hat es – wie angekündigt – bis zum Schuljahresbeginn nicht gereicht, aber auch der neu anvisierte Fertigstellungstermin im November wird nicht gehalten werden können.

100 Sitzplätze und 300 Essen
Die Inbetriebnahme ist jetzt für den Jahresbeginn 2027 nach den Weihnachtsferien fest eingeplant.Geplant ist der Umbau der Gymnastikhalle zu einer modernen Großküche, die im Cook‑&‑Chill-Verfahren bis zu 300 Essen zubereiten kann, sowie ein angegliederter Neubau eines Speisesaals mit rund 100 Sitzplätzen.


Dass das Vorhaben zu einer Geduldsprobe für die städtischen Finanzen werden würde, zeichnete sich bereits im Frühjahr ab. Wie damals berichtet, zeigte sich nach der Erteilung der Baugenehmigung Ende März, dass das Erstangebot des Bauunternehmens Brodbeck den kalkulierten Kostenrahmen bei Weitem übertraf. Das eingereichte Angebot lag bei rund 1,26 Millionen Euro (brutto). Als Hauptgründe führte die Stadtverwaltung die zunehmenden globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten an. Insbesondere der Ende Februar ausgebrochene Iran-Krieg, die daraus resultierende Ölkrise sowie steigende Rohstoff- und Baukosten hätten die ursprünglichen Kalkulationen obsolet gemacht.
Um das Projekt nicht gänzlich zu gefährden, ging die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Architekturbüro Essig & Gruber sowie dem Projektsteuerer, der KVL Group, in Verhandlungen. Die Firma Brodbeck signalisierte dabei, dass die Preise nur bei einer zügigen Abwicklung bis Ende 2026 gehalten werden könnten – Verzögerungen hinein in das Jahr 2027 würden Mehrkosten nach sich ziehen.

Streichliste rettet den Zeitplan
Das Bauunternehmen legte sodann ein optimiertes Zweitangebot in Höhe von 1.023.400 Millionen Euro vor – rund 238.000 Euro weniger gegenüber dem ersten Angebot.
Um Zeit und Geld zu sparen, wurde die Bauweise von einer Massivbauweise auf eine schnelle Holz-Hybrid- beziehungsweise Holzständer-Bauweise umgestellt. Auch bei der Haustechnik wird die Lüftungsanlage des neuen Speisesaals an die bereits vorhandene Lüftungstechnik der Sporthalle angeschlossen.


Auch an Fenstern und der Fassade wird gespart, am Eingangsbereich und an der Innenausstattung. So greift die Schule etwa bei der Garderobe und Schränken für Schultaschen nun auf vorhandene, gebrauchte Möbel zurück. Diese Abstriche verkürzen zwar die reine Projektlaufzeit von neun auf sieben Monate, damit konnte die Terminvorgabe zum Schuljahresbeginn 2026/2027 aber trotzdem nicht erfüllt werden. Die Fertigstellung war nun bis Ende November vorgesehen. Dieser Termin wird aber aktuell nicht mehr gehalten werden können.

Im Vergleich zum ursprünglichen Auftragsbudget bedeutet dies eine überplanmäßige Ausgabenhöhe von rund 415.400 Euro, allein für die Baukosten.
Weitere Kosten durch den Kücheneinbau, Möblierung und ebenfalls gestiegene Baunebenkosten kommen hinzu. Damit ergeben sich für den Mensa-An- und -umbau Gesamtbaukosten in Höhe von 1.441.739 Euro. Dadurch entstehen Mehrkosten von insgesamt 491.739 Euro gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsansatz von 950.000, weshalb der Gemeinderat eine überplanmäßige Ausgabe in dieser Höhe beschloss – zähneknirschend.

Innenausbau und Blick auf die Interimszeit

Trotz der planerischen Hürden im Frühjahr laufen die Arbeiten aktuell wie am Schnürchen. Nach Angaben von Carmen Höfer, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung, schreitet der Bau zügig voran. Parallel zu den Rohbauarbeiten sei der Innenausbau in vollem Gange – der Estrich wurde verlegt und die Trockenbaustellwände eingebaut. Durch das angewandte Verfahren „Planen und Bauen“ liege man im neuen Kostenrahmen. (Gaby Kiedaisch)

Wer hat noch eine alte Eintrittskarte? Das Thermalbad feiert im nächsten Jahr sein
Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen. Auch eine Ausstellung ist geplant. Dabei hofft man auf die Hilfe der Badegäste.

Der 17. Januar 1977 ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Gemeinde Beuren gewesen. An diesem Tag ist die Panorama-Therme eröffnet worden. Der bei der Feier anwesende Präsident des Geologischen Landesamts, Kurt Sauer, hat es damals etwas blumiger formuliert und davon gesprochen, dass die „karge Schwäbische Alb um einen Sonnenstrahl reicher geworden ist“. Das geht zumindest aus einem Artikel der Nürtinger Zeitung vom 19. Januar 1977 hervor.

Die Vorbereitungen laufen bereits
Hinter den Kulissen laufen schon seit einiger Zeit die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen soll das 50‑jährige Bestehen der Panorama-Therme gefeiert werden. Zum Organisationsteam gehört auch Kerstin Röner. Die Beurenerin ist Inhaberin einer Agentur für Design und visuelle Kommunikation in Beuren. Sie ist gerade dabei, eine Ausstellung zur Geschichte der Panorama-Therme zu konzipieren. „In mehreren Stelen soll die Entwicklung der Therme von den Anfängen bis heute dargestellt werden“, sagt Röner. Persönliche Erinnerungen, historische Fotos und besondere Fundstücke sollen dabei die Geschichte lebendig machen. Denn Geschichte bestehe eben nicht nur aus Baujahren, Besucherzahlen und Meilensteinen.

„Dafür brauchen wir aber die Unterstützung aller Gäste, welche die Panorama-Therme seit ihren Anfängen begleitet haben“, sagt Röner. Vielleicht haben der ein oder andere noch „kleine Schätze aus den Anfangsjahren, die auf dem Dachboden oder in einer Schublade schlummerten“.
Dazu gehörten zum Beispiel eine alte Eintrittskarte, ein Badeanzug aus den 70er-Jahren, alte Badeschuhe, ein Handtuch, eine Postkarte, ein Prospekt oder ein anderes Erinnerungsstück, das mit der Panorama-Therme verbunden ist. Alte Fotos gehörten ebenfalls dazu. Noch wertvoller seien aber die persönlichen Geschichten. „Wie war der erste Besuch in der Therme?“, nennt Röner ein Beispiel. Was hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert? Gibt es ein besonderes Erlebnis oder einen kuriosen Moment, an den man sich heute noch erinnert?

Gespräche mit Zeitzeugen
Röner will für das Jubiläumsjahr auch einige Gespräche mit Zeitzeugen führen, die Teil der Ausstellung werden sollen.
Was genau im Jubiläumsjahr geplant ist, soll noch nicht verraten werden. Es ist aber anzunehmen, dass es zum Jahrestag am 17. Januar 2027 eine Veranstaltung geben wird. Vor 50 Jahren wurde da jedenfalls kräftig getafelt, wie dem Zeitungsbericht zu entnehmen ist. Schlachtplatte, Sauerkraut, Most und Täleswein wurden kredenzt und der Brunnengeist mit Kirschwasser beschworen. Doch auch an die damals ältesten Badegäste wurde gedacht. Ihnen überreichte der damalige Bürgermeister Willi Gras, der von 1948 bis 1983 die Geschicke der Gemeinde lenkte, zwei Badekarten. Für den Bauleiter gab es eine große Schnupftabak-Dose, weil er in der Bauzeit so viele davon benötigt hatte, wie es im Artikel heißt. Bad Beuren wolle man werden, hatte Gras damals verkündet, und „wir sollten nicht so lange warten müssen, wie das Wasser, das vor Jahrmillionen in den Schoß der Erde eingeschlossen wurde.“ In Beuren wartet man immer noch auf das Bad, aber man hat ja nach den Worten von Willi Gras auch noch ein wenig Zeit.

Wer etwas zu einer Ausstellung beitragen will, kann sich mit seinen Geschichten, Fotos oder Erinnerungsstücken bei Valentina Runge im Rathaus Beuren melden. Sie ist unter der E-Mail-Adresse runge@beuren.de oder unter der Telefonnummer (0 70 25) 9 10 30 43 erreichbar. (Kai Müller)

Auch wenn ein Schlaganfall häufig plötzlich auftritt: Wer die Zeichen früh erkennt und rasch handelt, verbessert die Chance auf gute Genesung deutlich. Im Livestream „Gesundheit kompakt“ am 14. September, 19 Uhr, klärt der Neurologe und Chefarzt Dr. Uwe Mauz über Symptome, Behandlung und Prävention auf.

„Zeit ist Hirn!“ – mit diesem Slogan werben Ärzte und Rettungskräfte in der gesamten Bundesrepublik um Aufmerksamkeit. Medizinischen Schätzungen zufolge erleiden jedes Jahr mehr als 270.000 Menschen einen Schlaganfall.

Dabei zählt jede Minute: Je früher der Notfall erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen auf eine gute Genesung. Darum geht es am Montag, 14. September, 19 Uhr, in der nächsten Ausgabe von „Gesundheit kompakt“, dem Gesundheitstalk der Medius-Kliniken und der Nürtinger Zeitung. Unter dem Sendungstitel „Notfall Schlaganfall: Symptome verschwinden, Ursachen nicht – Zeit ist Hirn!“ ist Dr. Uwe Mauz zu Gast. Er ist Chefarzt der Klinik für Neurologie an der Medius-Klinik Kirchheim.

Wer schnell handelt, hat bessere Chancen
Obwohl Schlaganfälle häufig unerwartet auftreten, gibt es Anzeichen, auf die ein jeder achten kann. Uwe Mauz erklärt, was bei einem Schlaganfall im Gehirn passiert und wie man einen Schlaganfall erkennen kann. Unter anderem stellt er die FAST-Regel vor und gibt Tipps, wie Betroffene und Angehörige im Notfall richtig handeln.

Praktische Tipps
Doch auch wenn Symptome nur kurz auftreten und wieder verschwinden, appelliert der Neurologe daran, schleunigst einen Arzt aufzusuchen. Solche „kleinen Schlaganfälle“, auch TIA genannt, könnten Vorboten schwerwiegender Anfälle sein. Auch Prävention und Behandlung wird Thema sein: Wie groß ist mein persönliches Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden? Und kann ich etwas tun, um das Risiko zu senken? Uwe Mauz gibt praktische Tipps nach dem aktuellen Forschungsstand und erläutert die Diagnostik und Behandlung in der „Stroke Unit“, der Schlaganfalleinheit, in der Kirchheimer Klinik.

Fragen werden live beantwortet
Zuschauer können ihre Fragen zum Thema Schlaganfall bereits vorab des Livestreams an die Adresse gesundheit@ntz.de mailen. Ausgewählte Fragen beantwortet Uwe Mauz live im Gespräch. Durch den Abend führt Julian Baum von der Nürtinger Zeitung.

Hier geht es zum Livestream

Am Livestream teilnehmen kann man kostenlos unter www.ntz.de/gesundheit. Der Stream wird aufgezeichnet und steht auch im Nachhinein an gleicher Stelle zur Verfügung.

Die Krankenhäuser können nun rund um die Uhr CR-Bilder von externen Fachleuten auswerten lassen. Dafür mussten einige Hürden überwunden werden.

Die Medius-Kliniken teilen mit, dass sie nun die Möglichkeit haben, Bilder aus Röntgen oder CT rund um die Uhr von Fachleuten auswerten zu lassen. Ob schwerer Verkehrsunfall oder innere Blutung: In Notfällen entscheidet häufig jede Minute. Voraussetzung für die richtige Behandlung ist oft eine schnelle Auswertung von CT-Bildern.


Die Medius-Kliniken aller drei Standorte in Nürtingen, Kirchheim und Ruit können dabei künftig auf zusätzliche radiologische Unterstützung zurückgreifen. Als erste Klinik im Raum Stuttgart haben die Medius-Kliniken gemeinsam mit dem externen Anbieter Radiology Advanced die Genehmigung erhalten, radiologische Untersuchungen im Rahmen der sogenannten Teleradiologie durch externe Fachleute befunden zu lassen.

Bilddateien werden gesendet, dann kommt der Befund

Radiology Advanced ist ein auf Teleradiologie spezialisierter Anbieter mit Sitz in Berlin, der Kliniken insbesondere außerhalb der regulären Dienstzeiten mit radiologischer Expertise unterstützt. Der Vorteil: Ist vor Ort – etwa nachts oder an Wochenenden – kein Radiologe verfügbar, können die Bilddaten innerhalb weniger Minuten sicher an spezialisierte Radiologen übermittelt werden. Diese beurteilen die Aufnahmen umgehend und übermitteln ihren Befund digital an das behandelnde Team. So können Entscheidungen und Therapien ohne Zeitverzug getroffen werden.
„Gerade in zeitkritischen Situationen ist eine schnelle radiologische Beurteilung entscheidend. Mit der Teleradiologie schaffen wir zusätzliche fachärztliche Kapazitäten und stärken unsere Notfallversorgung rund um die Uhr“, sagt Jörg Sagasser, medizinischer Geschäftsführer der Medius-Kliniken.

Dass die Medius-Kliniken hierfür als erste Klinik im Raum Stuttgart eine entsprechende Genehmigung erhalten haben, sei keineswegs selbstverständlich. Die Anforderungen an eine externe teleradiologische Versorgung seien hoch. Neben modernster Technik müssten auch medizinische Abläufe, Verantwortlichkeiten und der Datenschutz bis ins Detail geregelt und von den zuständigen Behörden geprüft werden. Die erfolgreiche Genehmigung zeige, dass sich moderne digitale Versorgungsstrukturen rechtssicher und zuverlässig in den Klinikalltag integrieren lassen.
Gemeinsam mit Radiology Advanced bauen die Kliniken damit ihre digitale Infrastruktur weiter aus und verbessern die medizinische Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten – unabhängig von Tageszeit und Personalverfügbarkeit.

Oldtimertreffen im Freilichtmuseum Beuren mit dem Schwerpunktthema „Familienauto“

Sommerurlaub mit vollgepacktem Kofferraum, Kinder auf der Rückbank, das Picknick im Grünen oder die erste große Fahrt über die Alpen ans Meer – für viele Menschen ist das Familienauto untrennbar mit persönlichen Erinnerungen verbunden. Diesen Geschichten widmet sich das 24. Oldtimertreffen im Freilichtmuseum Beuren am Samstag, 15. August, und Sonntag, 16. August 2026.
Unter dem Motto „Das Familien-auto – Alltagsmittelpunkt und Urlaubsversprechen“ stehen historische Fahrzeuge im Mittelpunkt, die über Jahrzehnte den Alltag vieler Familien geprägt haben.
Erstmals sind alle Oldtimer bis Baujahr 1996 willkommen, ob Autos, Motorräder, Fahrräder, Schlepper, Traktoren, Lastwagen oder Sonderfahrzeuge. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Familienauto – vom Fortbewegungsmittel zum Erinnerungshort
Die Motorisierung der privaten Haushalte ab den späten 1950er Jahren veränderte den Alltag so radikal wie kaum eine andere Entwicklung in dieser von Umbrüchen geprägten Zeit. Mit einer kaum vorstellbaren Geschwindigkeit wurden die Weichen hin zum Individualverkehr gestellt, mit Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche.
Waren das Fahrrad, das Motorrad, die Eisenbahn und der Autobus bis weit in die 1950er Jahre hinein die wichtigsten Personentransportmittel, eröffnete das Auto völlig neue Möglichkeiten, den Familienalltag zu gestalten.

Es schuf einen neuen Ort „dazwischen“, an dem Familien auf engstem Raum plötzlich viel gemeinsame Zeit verbringen konnten und mussten. So fungiert das Familienauto selbst noch Jahre nach seinem Verschrotten als Speicher und Träger prägender Erinnerungen aus der Kindheit und der Jugend. Heute stehen wir vor einem zweiten tiefgreifenden Umbruch der Mobilität. Der Schwerpunkt auf den Individualverkehr muss vor dem Hintergrund der ökologischen Krise neu diskutiert werden. Das Auto wird immer digitaler, für manche auch unpersönlicher. Seine Rolle als Statussymbol wandelt sich und die Frage nach der Bezahlbarkeit individueller Mobilität gewinnt wieder an Bedeutung.

Geschichten, Fotos und Erinnerungen gesucht
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Erinnerungen an Urlaubsfahrten, Ausflüge oder besondere Erlebnisse mit dem Familienauto mitzubringen.
Geschichten können auch vor Ort noch auf historischen Schreibmaschinen festgehalten oder einfach erzählt werden. Auch Kinder kommen beim Oldtimertreffen auf ihre Kosten. Bei einer Bastelaktion entwerfen sie ihr Auto der Zukunft. Außerdem lädt ein Hindernisparcours mit Trettraktoren und Tretunimogs zum Mitmachen ein. Rund um den Gartensaal aus Geislingen sorgt an beiden Tagen Livemusik zwischen Irish Folk und Country Musik für
Unterhaltung.

Für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen Angeboten gesorgt. Die Museumsgastronomie „Inkulinarium“ und weitere Stände locken mit Herzhaftem, Kaffee, Kuchen, Eis, regionalen Spezialitäten und Kaltgetränken. Das Museum verfügt über 60 Fahrrad-Stellplätze, abschließbare E-Bike-Ladesäulen sowie eine Radreparaturstation. Beuren ist aus Richtung Metzingen kommend mit Tickets des Verkehrsverbundes Neckar-Alb-Donau (naldo) erreichbar.
Aus Richtung Stuttgart fährt man mit dem Regionalexpress bis Nürtingen. Von dort verkehrt die Tälesbahn nach Neuffen.

Vom Bahnhof in Neuffen haben Reisende Anschluss mit dem Bus nach Beuren/Freilichtmuseum. Aus Richtung Tübingen fährt man mit dem Regionalexpress bis Metzingen und von dort mit dem Bus nach Beuren.

Am Sonntag verkehrt zusätzlich zwischen 10 Uhr und 18.30 Uhr ein kostenloser Pendelbus von den Firmen Leuze in Owen und ElringKlinger in Neuffen zum Freilichtmuseum.

Kontakt und Öffnungszeiten
Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, www.freilichtmuseum-beuren.de, Telefon (07 11) 39 02 4 18 90, E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de.

Öffnungszeiten: bis 1. November, Dienstag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr sowie an Feiertagen. pm

Die Du-Aathlon-Veranstaltung ist dem Förderverein ein Beweis für die große Verbundenheit mit dem Schwimmbad.

Der erste Aichtaler Du-Aathlon war ein voller Erfolg, betonen die Initiatoren. Genau 371 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich kürzlich bei bestem Sommerwetter aus allen drei Stadtteilen auf den Weg zum Gartenhallenbad, dessen Fortbestand in Frage gestellt ist. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern, Gästen sowie den eingeladenen Ehrengästen kamen rund 500 Menschen am Gartenhallenbad zusammen.

Beeindruckende Leistungen
Gemeinsam legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den drei Wanderstrecken rund 2100 Kilometer zurück. Im Gartenhallenbad wurden anschließend 3240 Bahnen geschwommen – das entspricht 81 Kilometern.
Besonders beeindruckend waren die Leistungen der drei erfolgreichsten Schwimmerinnen und Schwimmer. Sie absolvierten zusammen 760 Bahnen beziehungsweise 19 Kilometer.
Damit wurde das Motto des Tages „Ganz Aichtal in Bewegung“ eindrucksvoll mit Leben gefüllt.

Förderverein setzt sich ein
„Der Du-Aathlon war weit mehr als eine sportliche Veranstaltung“, sagte Michael Skorzak, Vorsitzender des Fördervereins Gartenhallenbad Aichtal. „Wir wollten nicht nur über den Stellenwert unseres Gartenhallenbads sprechen – wir wollten ihn gemeinsam erleben. Die Resonanz, die vielen Gespräche und die hervorragende Stimmung haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen.“
Der Duathlon brachte Menschen aus allen drei Stadtteilen zusammen, schuf Begegnungen über Generationen hinweg und machte den außergewöhnlich großen Rückhalt für das Gartenhallenbad für alle erlebbar, so die Initiatoren.
Zur Mittagszeit würdigten Bürgermeister Sebastian Kurz sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik in ihren Grußworten das Engagement der Bürgerinnen und Bürger.
Einigkeit bestand darin, dass das Gartenhallenbad für Schwimmausbildung, Gesundheit, Vereinsleben und das gesellschaftliche Miteinander von großer Bedeutung sei.
Zudem wurde mehrfach hervorgehoben, dass das Gartenhallenbad aufgrund seiner Lage und seines Einzugsgebiets ein besonderes Alleinstellungsmerkmal besitze.
Die Veranstaltung verlief während des gesamten Tages reibungslos. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten gemeinsam mit der DLRG-Ortsgruppe Aichtal, den Maltesern sowie den beteiligten Vereinen für einen sicheren und professionellen Ablauf. Mit dem Duathlon habe der Förderverein keine politische Entscheidung beeinflussen wollen, so die Initiatoren. Ziel sei vielmehr gewesen, den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Verbundenheit mit dem Gartenhallenbad auf positive Weise zum Ausdruck zu bringen. „Wir haben keinen Protest organisiert, sondern ein Fest für unser Gartenhallenbad“, resümierte Michael Skorzak, der meinte: „Hunderte Bürgerinnen und Bürger haben gezeigt, dass dieses Bad den Menschen in Aichtal am Herzen liegt. Ein stärkeres Signal hätte es für den Förderverein kaum geben können.“

Der große Zuspruch sei für den Förderverein Ansporn, sich auch künftig mit Sachverstand, Engagement und konstruktiven Vorschlägen für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Gartenhallenbads einzusetzen.
Der Verein selbst spendete eine neue Spiel- und Bewegungsmatte, die vor allem Familien und Kindern beim Badebetrieb zugute kommt. pm

Vom 8. bis 11. Oktober bietet das 43. Zeltspektakel Musik, Kabarett und Comedy im Zirkuszelt – der Kartenverkauf hat bereits auf den Wochenmärkten in Wendlingen und Köngen begonnen.

Vier Tage lang verwandelt sich das Zirkuszelt im Wendlinger Speck wieder in eine Bühne für Musik, Kabarett und Comedy: Vom 8. bis 11. Oktober findet das Zeltspektakel nunmehr zum 43. Mal statt. Der Vorverkauf hat bereits auf den Wochenmärkten in Wendlingen und Köngen begonnen.
Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm mit bekannten Künstlern und Live-Musik im besonderen Ambiente des Zirkuszelts. „Es ist wieder ein abwechslungsreiches Programm geworden aus Musik, Kabarett und Comedy“, sagt Hansjörg Fritz, Vorsitzender des Zeltspektakel-Vereins.

„Endlich glücklich“
Den Auftakt macht am Donnerstag, 8. Oktober, Florian Schroeder mit seinem Programm „Endlich glücklich“. Der Satiriker, Autor und Kabarettist ist für seine genaue Beobachtung politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen bekannt. Mit messerscharfem Humor und analytischem Blick nimmt er aktuelle Themen unter die Lupe und regt sein Publikum dabei nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken an.

Am Freitag, 9. Oktober, zieht irische Pub-Atmosphäre in das Zirkuszelt ein. Als Hauptact bringt The Outcast Crew mit einer energiegeladenen Mischung aus Folk, Rock, Ska und Punk die Bühne zum Beben. Eröffnet wird der Abend von The Krusty Moors. Mit traditionellen Folksongs, Folk-Rock und viel Spielfreude sorgen sie für beste Voraussetzungen für einen Abend mit irischem Lebensgefühl.

Geballte Frauenpower
Der Samstag, 10. Oktober, steht ganz im Zeichen von Brasspop, Partyrock und geballter Frauenpower. Die Desperate Brasswives, neun Musikerinnen aus Bayern und Österreich, haben sich mit ihrem Charme und ihrer musikalischen Vielseitigkeit einen Namen gemacht. Mit starken Bläserklängen, groovigen Beats sowie einer Mischung aus eigenen Liedern und neu interpretierten Coverversionen bringen sie viel Energie auf die Bühne.
Den Auftakt übernimmt das Tabula Rasa Orchestra mit einer Mischung aus Ska, Balkan, Reggae, Rock und Pop. Am Vormittag des Sonntags, 11. Oktober, lädt das Zeltspektakel zum traditionellen Frühschoppen ein. Bei Weißwurstfrühstück, Kaffee und Kuchen sowie Live-Musik können die Besucher den Sonntag in geselliger Atmosphäre genießen.

Ein besonderer Blick auf den Alltag
Zum Abschluss kommt am Sonntagabend Comedian Abdelkarim mit seinem Programm „Plan Z – jetzt will er‘s wissen!“ ins Zelt. Mit seinem besonderen Blick auf den Alltag widmet er sich den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens und zeigt humorvoll: Wenn Plan B scheitert, ist noch lange nicht Schluss.
Verändert hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur das Programm. Auch der Verein selbst habe sich verjüngt, berichtet Fritz. Das sei bei der Organisation und bei neuen Ideen deutlich zu spüren. Zugleich werde das Angebot zunehmend digitaler. Dazu gehören eine neue Internetseite und eigene Social-Media-Kanäle. „Es macht richtig Spaß“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Ab sofort Vorverkauf
Der Vorverkauf ist in vollem Gange. Ab sofort sind die Eintrittskarten in den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.zeltspektakel.de erhältlich. (Philip Sandrock)